Wettkampfberichte 2010

Übersicht

18.09.2010 - Enzersdorfer Herbstlauf
12.09.2010 - 17. Int. Hornbach Krems Triathlon
12.09.2010 - 2. Gerasdorfer Radkriterium
05.09.2010 - Sprinttriathlon Königsdorf

18.09.2010 - Enzersdorfer Herbstlauf

Am 18.09.2010 sind die Mitglieder Stefan, Gerald, Ernst und Christian gemeinsam zum Enzersdorfer Herbstlauf über 10.000 Meter angetreten. Die Bedingungen hätten für einen Septembertag kaum besser sein können. Das tolle Wetter hat richtig zum Sporteln eingeladen.

Vor dem Hauptlauf waren jedoch noch die Knirpse dran. Alina Wunder hat bei den 400 Metern teilgenommen und den hervorragenden 4. Platz in ihrer Altersklasse erreicht. Für die Strecke hat sie eine Zeit von 02:28,1 Minuten gebraucht.

Gegen 14 Uhr fiel dann der Startschuss für die Läufer des Hauptbewerbs. Alle rechneten mit einer flachen und schnellen Runde – wurden aber schon bald eines besseren belehrt. Stefan und Gerald versuchten von Anfang an der Spitze zu folgen. Gerald hatte sich aber total falsch eingeschätzt und musste der giftigen Steigung bei KM 2 schon bald Tribut zollen. Für Stefan lief es dafür umso besser. Er kam mit den Gegebenheiten bestens zurecht und konnte sein Tempo voll durchziehen. Auch für Ernst und Christian lief es super. Später beklagten sie sich allerdings über die Steigung von der man vorher nichts wusste.  Nach nur 41:49 Minuten war für Stefan der Wettkampf auch schon vorbei. Er lief persönliche Bestzeit. Gerald finishte in einer Zeit von 47:14 Minuten. Trotz persönlicher Bestzeit war er mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden. Er argumentierte damit, er hätte sich bereits am Anfang übernommen. Ernst finishte in 50:13 Minuten. Und wir könnte es anders sein: Persönliche Bestzeit. Er war mit dem Ausgang des Wettkampfes höchst zufrieden. Bei Christian machten sich die Anstrengungen der letzten Wochen bemerkbar. Am 28.09.2010 war er noch am Start vom Ironman 70.3 in Podersdorf, die Woche darauf bestritt er einen Sprinttriathlon in Königsdorf, gefolgt von der Olympischen Distanz in Krems. Ehrlich gesagt waren seine Beine mehr als schwer. Als Christian über die Ziellinie lief, zeigte die Uhr 51:52 Minuten. Er beklagte sich zwar auch etwas über die Steigung, war aber dennoch bester Laune.

Als nur wenige Minuten später die Ergebnisse bekannt wurden, gab es für die Mitglieder des Vereins L.i.L Tri Club Ost kein Halten mehr. Gerald hatte in der Gruppe M20 den 2. Platz belegt und Stefan war sogar auf den 1. Platz gelaufen. In der Gesamtwertung bedeutete dies den 11. Platz.

12.09.2010 - 17. Int. Hornbach Krems Triathlon

Um 7 Uhr morgens sind Christian und Gerald von Schwadorf nach Krems aufgebrochen um am 17. Int. Hornbach Krems Triathlon über die Olympische Distanz teilzunehmen. Als Fotografin war wieder Evi, die Lebensgefährtin von Gerald, mitgereist. In Krems angekommen, irrten die drei etwas ziellos umher, da sie die Zufahrt zum Behördehafen nicht fanden. Nach ein paar mal fragen sind sie aber dann doch ans Ziel gekommen.

Dort angekommen checkten die beiden ihre Equipment ein. Gerald hatte auch einen kleinen Defekt an der Hinterbremse, der aber schnell behoben werden konnte. Nach dem Check-In inspizierten Christian und Gerald die Schwimmstrecke, informierten sich über die angeblich schwere Radstrecke und plauderten mit Robert Pscheidl und Gerhard Brandl.

Kurz vor dem Schwimmstart wurde vom Veranstalter bekannt gegeben, dass die Schwimmstrecke auf 0,75 km verkürzt wurde aufgrund der kalten Wassertemperatur. Im Behördehafen selbst 14,9°C, bei der Mündung in die Donau 14°C. Gleich beim Einschwimmen merkten die beiden das die Entscheidung der Organisatoren richtig war. Im Nachhinein behaupteten jedoch beide, sie wären gerne noch eine zweite Runde geschwommen. Die Schwimmstrecke war mit Bojen markiert und absolut Strömungsfrei. Das eisige Wasser machte beiden nach dem Start jedoch keine Schwierigkeiten mehr. Gerald kam früh aus dem Wasser, trödelte dann aber etwas in der Wechselzone. Christian tat dies nicht und war nach gut 30 Sekunden schnell fertig. Die erste Hälfte vom Radsplit führt nahezu immer bergan. Flachstücke gab es kaum welche. Über Imbach ging es nach Senftenberg und Unter-Meisling. Ab hier ging es in Serpentinen eine üble Steigung hinauf. Oben angekommen ging es dann dieselbe Strecke wieder zurück nach Krems. 20 km bergab. Hier konnte man das Rad wirklich laufen lassen. Später berichteten beide, sie seien beim Retourweg „eigentlich nie unter 40 km/h gefahren“. Die Kampfrichter waren extrem scharf. Gerald wurde zwei Mal ermahnt. Beinahe hätte er auch Zeitstrafe ausgefasst, konnte dies aber im letzten Moment verhindern.

In Krems wieder angekommen ging es auf den Treppelweg, wo ein Rundkurs von 2,5 km 4 mal gelaufen werden musst. In der zweiten Runde von Gerald konnte er Christian sogar überrunden. Hier hatte er sich aber etwas ausgepowert und so konnte er sich nicht wirklich absetzen. Erst wieder auf den letzten 1500 Metern fing er sich und lieferte sich mit einem Mitstreiter einen spannenden Sprint.

Für Gerald blieb die Uhr bei 02:14:31 Stunden stehen. Da es seine erste Olympische Distanz war, war er mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. In der Wertung U23 belegte Gerald den 3. Platz. Christian finishte in 02:30:00. Auch er war überglücklich mit seiner Leistung. Dennoch beklagte er sich über schwere Füße beim Laufen. Es sei erwähnt, dass er zwei Wochen zuvor eine Halbdistanz und sieben Tage zuvor einen Sprint gefinisht hatte.

Gerald: Anfangs wars echt saukalt, aber nach dem Start hat man das nicht mehr gemerkt. Bei der Wende hab ich irgendwie Blödsinn gemacht. Da hab ich ne Boje übersehn und musste dann nen Umweg schwimmen. Das hat bestimmt 20 Sekunden gekostet. Am Rad liefs super. Ich bin wieder bei ner Gruppe gefahren und am Berg habe ich mich wieder abgesetzt. Das Laufen war auch toll. Hab mich immer super gefühlt. Dennoch ist das die Disziplin wo ich am meisten Nachholbedarf habe. Über den 3. Platz in der U23 freue ich mich natürlich riesig.

Christian: Wie Gerald sagt, am Anfang bei 15 Grad war das Wasser saukalt, aber man hatte sich daran gewöhnen können. Radsplit war für mich die ersten 20 km eine Qual aufgrund der schweren Füsse, retour war es vom Radfahren absolut in Ordnung. Das Laufen war dann wieder ein Klassiker 2 km gut, 2 km schlecht, aber letztendlich war es meine schnellste Laufzeit bei einer Olymp. Distanz.

12.09.2010 - 2. Gerasdorfer Radkriterium

Am 12.09.2010, also am selben Tag, als Christian und Gerald zur Olympischen Distanz beim Krems Triathlon antraten, nahm Stefan am 2. Gerasdorfer Radkriterium teil. Die insgesamt 84 km lange, teils hügelige Strecke war in 4 Runden zu je 21 km aufgeteilt. Die Voraussetzungen waren nicht ganz optimal, denn Stefan startete mit einer leichten Verkühlung. Es blieb nicht das einzige Missgeschick, denn mitten auf der ersten Runde löste sich bei einer Bodenschwelle die Lenkerbefestigung seines Rades. Ein Weiterfahren war nicht mehr möglich und Stefan hatte mental mit dem Rennen bereits abgeschlossen. Nach ein paar Minuten des Schiebens blieb ein hilfsbereiter Teilnehmer, der Werkzeug bei sich hatte, stehen und half bei der Fixierung des Lenkers. Das Rennen startete also quasi von Neuem. Stefan versuchte nicht, die verlorene Zeit schnell aufzuholen, um nicht zu überpowern. Das gelang nicht schlecht, die Runden 2 und 3 wurden in annähernd gleichem Tempo abgespult, lediglich in Runde 4 ging ihm etwas die Kraft aus. Letztendlich lag die Zeit bei 2:56:43 und einem Schnitt von 28,5 km/h, womit Stefan recht zufrieden war. Nach dem Rennen wurde noch mit Christian und Gerald telefoniert und Berichte über das jeweils Erlebte ausgetauscht.

Stefan: Unter den Umständen bin ich mit meinem ersten Radrennen zufrieden. Die Endzeit unter 3 Stunden freut mich, leider ist sich der angepeilte Schnitt von 30 km/h nicht ausgegangen. Körperlich ist es mir gut gegangen, nur in der letzten Runde haben sich die Oberschenkel bemerkbar gemacht. Danke an dieser Stelle nochmals an den Teilnehmer, der mir durch seine Hilfe ein Weiterfahren ermöglicht hat. Beim nächsten Mal werde ich selber Werkzeug mitnehmen ;-) Hoffentlich findet das Rennen auch 2011 statt, ich werde mit Sicherheit teilnehmen.

05.09.2010 - Sprinttriathlon Königsdorf

Am 05.09.2010 haben Ernst, Christian und Gerald am Sprinttriathlon in Königsdorf (Burgenland) teilgenommen. Das sonnige Wetter im Südburgenland war wiedereinmal ideal für einen Triathlon. Die folgenden Distanzen waren zu bewältigen: 0,7 km schwimmen, 30 km radln und 6,3 km laufen.

Die Schwimmstrecke war im Badeteich von Königsdorf zu absolvieren bevor es durch die Wechselzone auf die örtliche Bundesstraße ging. Die Route führte durch mehrere kleine Ortschaften und war anfangs ziemlich flach. Erst nach dem Kreisverkehr in Jennersdorf musste eine langgezogene Steigung absolviert werden. Danach kam eine schnelle Abfahrt zurück nach Königsdorf. Durch die Zuschauermengen ging es dann auf die komplett ebene Laufstrecke. Mittlerweile zeigte das Thermometer bereits 28°C bei strahlendem Sonnenschein. Nach rund 3 km musste eine kleine Schleife gelaufen werden und man befand sich auch schon wieder auf dem Retourweg. Bei km 2 bzw. 4 befand sich eine Plattform der Organisatoren von der aus die Teilnehmer mit Musik und Anfeuerungsrufen unterstützt wurden. 

Gerald finishte in einer Zeit von 01:30:42 Stunden. In der Klasse Hobby Männlich bedeutete dies den 23. Gesamtplatz. Christian finishte mit 01:42:43 Stunden. Er war mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden und lies seinem Ärger im Ziel mit einem lauten Sch§&€) freien Lauf. Er hatte sich wohl mehr erwartet, dabei aber sicherlich vergessen, dass er erst eine Woche zuvor an seiner ersten Halbdistanz teilgenommen hatte. Ernst beendete den Wettkampf in einer Zeit von 01:49:39 Stunden. Er war mit seiner Leistung aber sichtlich zufrieden. Im Nachhinein gönnte sich jeder von ihnen noch zwei Bier und gemeinsam feierten sie die tolle Leistung des L.i.L Tri Club Ost.

Gerald: Anfangs gings mir weniger gut. Gleich zu Beginn habe ich eine ins Gesicht bekommen. Nach 300 Metern bin ich dann aber doch in meinen Rhythmus gekommen und habe dann mein Ding durchgezogen. Am Rad wollte ich es eigentlich nicht so schnell angehen aber ich bin dann in einer Gruppe mitgefahren und da wollte ich nicht abreißen lassen. Bei der Steigung habe ich mich als Bergfahrer dann doch ein wenig absetzen können. Ja und beim laufen ist es mir noch nie so gut gegangen. Am Kilometer habe ich eine Durchgangszeit von 04:30 Minuten gehabt. War schon ein richtig toller Bewerb. Hat super Spaß gemacht.

Christian: Beim Schwimmen ging es mir ganz gut, dann kam ich in die Wechselzone und habe einen Anfängerfehler gemacht. Ich bin doch tatsächlich in der Hektik beim falschen Rad gestanden. Letztendlich auf das richtige Rad und ab ging es, mit der Radzeit war ich ganz zufrieden, dann kam der Wechsel zum Laufen und ich habe die ersten 4 km verschlafen, dann habe ich einen Anfall bekommen und bin die letzten 2 km in 4:08 Min gelaufen und im Ziel war ich nicht ausgelaugt, welches bedeutet, dass ich zu wenig Gas gegeben habe. Das war der Ärger.

Ernst: Beim Schwimmen gings mir ganz schlecht. Schon beim Start war ich in einen Pulk von Leuten geraten, die mir links und rechts die "Watschen" gegeben haben. Jeder Versuch da rauszukommen war zwecklos. Nach 350 Metern schon die ersten Gedanken aufzugeben. Ich war voll ausgepowert. Doch dann die Überlegung, wie ich das meiner kleinen Tochter erklären sollte, die mich nach jedem Bewerb immer fragt, wies mir gegangen ist, dass ich aufgegeben habe. Somit kämpfte ich mich mit Brustschwimmen in die Wettkampfzone. Das Radfahren und Laufen war dann der reinste Genuss. Trotz der schlechten Schwimmzeit habe ich eine gute Zeit ins Ziel gebracht.