Wettkampfberichte 2012

Übersicht

09.12.2012 - Adventlauf Podersdorf
21.10.2012 - LCC Herbstmarathon
29.09.2012 - Vienna Night Run
22.09.2012 - Enzersdorfer Herbstlauf
16.09.2012 - 15. Int. Wachaumarathon
16.09.2012 - 11. Int. Ebreichsdorfer Stadtlauf
25.08.2012 - 25. Int. Austria Triathlon Podersdorf
05.08.2012 - Donauparklauf
05.08.2012 - 19. Int. Hornbach Krems Triathlon
22.07.2012 - Trumer Triathlon
22.07.2012 - 3. Sparkassen Mostiman Triathlon
15.07.2012 - 14. Wachauer Radtage
17.06.2012 - Neufeld Triathlon
16.06.2012 - 13. Int. Parndorfer Straßenlauf
02.06.2012 - Vienna City Triathlon
27.05.2012 - Leithaberg Radmarathon
20.05.2012 - Ironman 70.3 St. Pölten
12.05.2012 - Römersee Kids Duathlon
30.04.2012 - Kids Duathlon Pachfurth
22.04.2012 - Run 15 - Mariahilfer Straßenlauf
15.04.2012 - 29. Vienna City Marathon
08.04.2012 - 5. Leuchtturmlauf Podersdorf
01.04.2012 - 13. Fischamender Stadtlauf
18.03.2012 - Wien Energie FunRun

09.12.2012 - Adventlauf Podersdorf

Christian: Es war ein Traumtag, strahlender Sonnenschein, unfassbar blauer Himmel, aber einen Haken hatte die Sache: Minus 5 Grad und als wir in Podersdorf angekommen sind, dann auch noch ein ziemlich heftiger Wind. Ich bin mit Claudia Viertaler aus unserer Kinderlaufgruppe nach Podersdorf gefahren. Es war ihr erster richtiger Lauf, der da über einen Kilometer ging. Auch unser Kleinster, Ernst Maurer sowie Sarah und Nina Haigl gingen an den Start. Was soll ich sagen, Claudia hat die Klasse bis 11 Jahre vor Sarah gewonnen. Nina wurde bei den Knirpsen Zweite und Ernst Dritter. Wir sind riesig stolz auf den Erfolg unseres Nachwuchses.

Ich selbst bin dann unter Anfeuerung unseres neuen Mitgliedes Angela (Angi) Kastner in das Rennen über 5,9 Kilometer gestartet. Ich habe einen Genusslauf daraus gemacht und die Athmosphäre in unserem geliebten Podersdorf aufgesaugt. Die Zeit (28:45) war alles andere als berühmt, aber wieder ein Wettkampf.

Auch unser zweites neues Mitglied Christian Schubert ist das erste Mal in einen Wettkampf an den Start gegangen. Wenn man denkt, dass er vor acht Wochen noch nicht einmal fünf Minuten durchlaufen konnte, ist er die 5,9 Kilometer in einer sensationellen Zeit von 32:17 gelaufen.

Alles in allem war es ein mehr als erfolgreiches Erlebnis im Ort der Energie Podersdorf.

 

21.10.2012 - LCC Herbstmarathon

Der Herbstlauf vom LCC Wien am 21.10. fand mit Beteiligung von Christian und Stefan statt. Beide durften sich über persönliche Bestzeiten freuen. Christian absolvierte den Halbmarathon in 1:40:59, was den 166. Gesamtrang bedeutete. Stefan lief den Marathon in 3:07:34 und landete damit auf Gesamtrang 18.

Christian: Ich wusste bis zum Sonntag nicht, ob ich laufen werde und wenn ja, welche Distanz. Fix war, dass ich Stefan auf jeden Fall begleite und fest anfeuere. Im Prater angekommen, ab zur Nachmeldung habe ich mich spontan entschlossen den Halbmarathon zu laufen. Schon beim Einlaufen habe ich gespürt, dass es mir heute gut geht. Gemeinsam mit Stefan wieder an einen Start zu stehen war natürlich auch eine zusätzliche Motivation. Punkt 10:00 ist der Startschuss gefallen und die Post ging ab. Ich habe sofort mein Tempo gefunden und habe mir gedacht: Heute geht etwas. Die Temperaturen waren wie geschaffen für einen Lauf. Nur kurz bei KM 14-15 ist es mir nicht ganz so gut gegangen, aber ich wurde ja von Susanne Brunner ein Stück begleitet, die mich durch dieses Tief zog. Ich bin mein Tempo von 12,5 km/h konstant durchgelaufen und konnte glücklich mit einer Zeit von 1:40:59 finishen. Luft nach oben ist noch drinnen. Dann hatte ich die Ehre noch Stefan auf seinem Wahnsinnlauf anzufeuern. Die letzten 1,5 km bin ich dann mit ihm gemeinsam gelaufen und das war sehr beeindruckend und emotional. Auf jeden Fall auch motivierend für die nächsten Aufgaben, die auf mich warten.

Stefan: Es war ein unglaublicher Lauf, ich bin sehr stolz auf meine Zeit. Aber der Reihe nach: Meinen bisher einzigen Marathon habe ich im April 2010 absolviert. Da im nächsten Jahr meine erste Langdistanz am Plan steht, wollte ich vorher unbedingt noch einen Marathon laufen. Der LCC Herbstmarathon hat da perfekt hineingepasst. Ich setze mir bei jedem Wettbewerb ein Ziel in Form einer Zeit, diesmal wusste ich jedoch nicht wirklich, welche ich anstreben soll. Also hab ich mich im Internet auf die Suche nach Hochrechnungsprogrammen gemacht, dort meine 5 und 10 km Bestzeit eingegeben und die Marathonzeit prognostizieren lassen. Das Ergebnis war durchwegs unter 03:10, mein Ziel war gefunden. Vor dem Start war ich wirklich sehr nervös. Die ersten drei von sechs zu laufenden Runden waren gut und konstant knapp über 30 Minuten pro Runde. Zu diesem Zeitpunkt hab ich kurz mit einer Zeit unter der magischen 3-Stunden-Grenze spekuliert, aber das war dann doch zu vermessen. In der vierten begannen die Muskeln härter zu werden, immerhin betrug die Rundenzeit noch unter 31 Minuten. Die Runden fünf und sechs waren einfach nur hart, die Oberschenkel und Waden haben ziemlich geschmerzt, aber ich habe gekämpft und das Tempo so hoch wie möglich gehalten. Mehr ging nicht. Sehr dankbar war ich für die Unterstützung von meiner Mutter und von Christian, der nach seinem tollen Halbmarathon immer wieder Abschnitte mit mir gelaufen ist und mich gepusht hat. Die Zeit pro Runde stieg auf rund 33 Minuten, dennoch ist sich mein Ziel ausgegangen. Ich bin nach 03:07:34 völlig am Ende meiner Kräfte über die Ziellinie gelaufen.

29.09.2012 - Vienna Night Run

Alexander hieß unser Vereinsstarter beim Night Run in Wien. Die 5 km Strecke absolvierte er in 23:03.

Alexander: Der Vienna Night Run war mein Abschlusswettkampf für 2012. Mit über 18.000 Teilnehmer handelte es sich wieder um einen absoluten Massenstart. Gleich zu Beginn wurde ich ziemlich aufgehalten, um nicht mit anderen Läufern zusammen zu stoßen. Mit einer Zeit von 23:03 verpasste ich meine Vorjahreszeit um über eine Minute. Ich kann also nicht zu 100% zufrieden sein.

22.09.2012 - Enzersdorfer Herbstlauf

Eine Woche nach dem Bewerb in Ebreichsdorf stand schon ein weiterer auf dem Programm. Diesmal ging es laufenderweise durch Enzersdorf. Ernst startete erneut über die 10 km Distanz und gleich fünf Kinder (Ernst, Sandra, Mariella, Julia und Alina) liefen in den diversen Kinderbewerben.

Ernst belegte beim Knirpselauf über 400 Meter in 2:11 den 3. Gesamtrang sowie 2. Rang in seiner Altersklasse. Nur vier Sekunden dahinter folgte Sandra, auch sie wurde 2. in ihrer Altersklasse. Der Kinderlauf ging über 1000 Meter, hier wurde Mariella in 5:17 insgesamt 62. und in ihrer Klasse sogar 5. Julia benötigte 5:35 für die Strecke und landete damit auf dem 70. Rang und auf dem 7. Altersklassenrang. Auch Alina wurde in ihrer Klasse 7., die Zeit von 5:52 bedeutete außerdem den 74. Gesamtrang. Über einen schönen Erfolg in der Gesamtwertung des Laufcups Ost durfte sich Alina freuen, sie wurde in ihrer Klasse 3. und bekam weiters einen Ehrenpreise für alle gelaufenen Veranstaltungen. Den 10 Kilometer Bewerb bewältigte Ernst in 47:55, was gesamt gesehen den 39. Rang sowie den 6. Altersklasse bedeutete.

Ernst: Auch wenn es nicht meine schnellste Zeit war, war der Bewerb in Enzersdorf ein guter Saisonabschluss. Jetzt geht es für mich in die Pause!

16.09.2012 - 15. Int. Wachaumarathon

Alexander vertrat unseren Verein beim 15. Int. Wachaumarathon am 16.09.2012. Er nahm den Viertelmarathon in Angriff und platzierte sich mit einer Zeit von 50:46 auf dem 190. Gesamt- bzw. 60. Altersklassenrang.

Alexander: Wie beinahe jedes Jahr habe ich den Viertelmarathon in der Wachau absolviert. Mit meiner Zeit von 50:46 für 10,5 km bin ich in Anbetracht meiner zweimonatigen Laufpause ganz zufrieden. Für mich neu war, dass mein Papa zum ersten Mal bei einem offiziellen Lauf mitgemacht hat. Wir sind gemeinsam gelaufen, wobei ich nicht sagen kann, ob er mit mir oder ich mit ihm gelaufen bin. Er ist zwar erst seit März diesen Jahres unter die Läufer gegangen, dies aber mit einem derartigen Ehrgeiz, dass ich ihm nur auf die letzten Meter noch sechs Sekunden abnehmen konnte. Er kann also mit seiner Zeit von 50:52 überaus zufrieden sein, will mich aber so bald wie möglich schlagen ;-) Ich muss also zugeben, dass ER MICH zu dieser Leistung angespornt hat :-)

16.09.2012 - 11. Int. Ebreichsdorfer Stadtlauf

Beim 11. Int. Ebreichsdorfer Stadtlauf startete Ernst über die 10 km Distanz und auch drei Kinder (Ernst, Julia und Alina) unsere Vereines schnupperten wieder Wettkampfluft.

Ernst lief beim Knirpselauf die 400 Meter in 01:38 und wurde gesamt 4. und in seiner Altersklasse sogar 3. Julia belegte beim Schülerlauf über 1.100 Meter in 05:31 den 14. Altersklassenrang und Alina wurde über dieselbe Distanz in 05:45 in ihrer Klasse 7. Ernst lief die 10 Kilometer in 46:41, was den 56. Gesamtrang sowie 6. Altersklasserang bedeutete.

Ernst: Es war ein schöner Bewerb. Ich habe meine letzten beiden Wettkämpfe, die Halbdistanz in Podersdorf und den Stammersdorf Winzerlauf noch ziemlich gespürt. Es sind 46:41 Minuten geworden, aber bald möchte ich die 45 Minuten Marke knacken!

25.08.2012 - 25. Int. Austria Triathlon Podersdorf

Podersdorf, Samstag, 25.08.2012: Gleich für fünf Mitglieder unseres Vereins stand an diesem Tag ihr Saisonhöhepunkt an.  Patrick und Christian starteten über die Langdistanz, für beide war es die zweite nach Klagenfurt 2011 (Patrick) bzw. Podersdorf 2011 (Christian). Patrick belegte nach 10:49:08 (1:11:37 – 5:20:47 – 4:11:30) den 56. Gesamt- und 12. Altersklassenrang. Christian klassierte sich mit 11:32:28 (1:18:34 – 5:29:08 – 4:41:52) auf Rang 103 (Gesamt) bzw. 17 (Altersklasse). Über die Halbdistanz erlebten Stefan und Ernst ihre Premiere über diese Distanz, anders bei Luci, die in Podersdorf heuer bereits in ihre vierte Halbdistanz ging. Stefan platzierte sich in 4:37:21 (41:54 – 2:18:34 – 1:34:34) auf dem 55. Gesamt- bzw. 9. Altersklassenrang. Ernst lief nach 5:25:04 (38:37 – 2:42:04 – 2:01:13) über die Ziellinie, was den 324. Rang gesamt gesehen und 19. Rang in seiner Klasse bedeutet. Luci’s Zeit von 5:27:25 (37:26 – 2:29:44 – 2:17:02, Gesamtrang 333, Altersklassenrang 6) entsprach nicht ihrer wahren Leistung, aber mehr dazu in ihrem Kommentar…

Patrick: Meine zweite Langdistanz :-)
Nachdem ich mein Saisonziel bereits voller Freude beim Ötscher Ultramarathon erreicht hatte, entschloss ich mich auch noch beim Austria Triathlon (Langdistanz) an den Start zu gehen - ich fühlte mich soweit ganz gut trainiert um eine Langdistanz ohne große Probleme zu finishen, also setzte ich mir als optimales Ziel ein Finish unter der 10 Stundenmarke :-) Der große Tag: Die Wetterprogosen versprachen einen heißen Sommertag - perfekt, denn diese Verhältnisse sind mir lieber als Kälte und Regen ... auch über das Neoprenverbot beim Schwimmen freute ich mich sehr, denn irgendwie bedeutete das für mich faire und gleiche Verhältnisse für alle Schwimmer. Es geht los: die letzten Minuten vor dem Schwimmstart sind unbeschreiblich ... eine Mischung aus Anspannung und Erleichterung zugleich ... und trotzdem, es wird gelächelt :-) Nach dem Startschuss versuche ich vergebens mich aus den anfänglichen Chaos herauszuhalten - wie soll es anders sein, ich bekomme Wasser in meine Schwimmbrille und schaffe es nicht mehr die Brille optimal aufzusetzen ... glücklicherweise kann ich bei den vielen Versuchen die Brille zu richten immer stehen :-) Es stört zwar den Schwimmfluss, aber was solls, kein Vorteil ohne Nachteil ... in der Wechselzone passieren mir wiedermal Anfängerprobleme wie: Helm aufsetzen vor Laufbekleidung, usw. ... am Rad fühle ich mich gut, halte mich aber einigermaßen zurück, denn viele Trainingskilometer habe ich am Rad nicht gesammelt und immerhin muss ich ja noch einen Marathon laufen. In der letzten Radrunde geht mir leider die Flüssigkeit aus - schlecht eingeteilt und noch dazu vergessen, bei der letzten Verpflegestelle aufzutanken :-(  Endlich habe ich die Laufschuhe an :-) Wie immer laufe ich viel zu schnell los und ich merke gleich nach den ersten Kilometern, die 10 Stundenmarke ist eine Illusion :-) Egal, ich laufe einfach langsamer - die Hitze macht sich bemerkbar und langsam beginnt mein Kopf gegen mich zu arbeiten :-( Ich schaffe es leider nicht, mich auf positive Gedanken einzustellen und muss zwischendurch immer wieder gehen ...  Aus meiner errechneten Marathonzeit von ca. 3 Stunden 30 Minuten wurde eine Zeit weit über 4 Stunden :-( In der letzten Laufrunde finde ich glücklicherweise gemeinsam mit einen anderen Läufer einen einigermaßen guten Rhythmus und wir finishen voller Freude nach 10 Stunden und 49 Minuten :-)
Eine wirklich tolle Veranstaltung - gut möglich, das ich im Jahr 2013 wieder am Start stehe ;-)

Christian: Um 05:30 ging es ab in die Wechselzone am wunderschönen Neusiedlersee. Wie schon 2011 hieß es Neoprenverbot! Die Aufregung und Freude war in unseren Team richtig zu spüren. Um 06:50 ging es dann ab in den See. Noch einmal pushten wir uns gegenseitig, umarmten uns und wünschten uns Glück. Pünktlich um 07:00 waren wir dann alle (Ernst, Stefan, Patrick, Luci und ich) auf uns alleine gestellt. Das Schwimmen war sehr enttäuschend, vor jeder Boje sind Leute aufgestanden und gegangen, man fand einfach keinen Rhythmus und das hat mich so sehr geärgert, dass letztendlich die Zeit ein Jammer war. Mit 1:18 war ich nicht zufrieden, da waren locker 10 Minuten drinnen. Wie auch immer - es ging dann ab auf das Rad. Perfekt mit der Trinkverpflegung von Luci ausgestattet ging es auf die 180 km. Bei jeder Runde wurde ich auf den Labestellen perfekt von meinen Bruder Markus (einmal sogar von meinen Sohn Mario) mit meinen Getränken versorgt. In der fünften Runde von sechs zu fahrenden merkte man schon langsam, dass die Hitze immer heftiger wurde. Es war ein mentaler Kampf in der Runde fünf, was da einen durch den Kopf ging, kann man gar nicht wieder geben, dazu kamen extreme Rückschmerzen, die ich mit ein paar Übungen am Rad aber perfekt wieder in den Griff bekam. Die Runde sechs war wieder ein wirkliches Vergnügen und vor allem funktionierte die Ernährung wunderbar. Dann kam ich zum zweiten Wechsel und rein in meine K-Swiss Rennsemmeln. Auf ging es bei 39 Grad im Schatten auf die Laufstrecke Richtung Hölle. Die erste Runde war fast perfekt und Markus bestätigte mir das, dass ich sieben Minuten unter meinem Zeitplan war, das motivierte sehr! Danach hatte ich aber leider Lehrgeld zu zahlen. Wieder war es Markus der mich perfekt mit meiner Ernährung versorgte und mich motivierte. Natürlich auch meine liebe Familie und die liebe Meike samt Stefan (der ein unglaubliches Debüt auf der Halbdistanz feierte) und viele andere, aber nur eine fehlte: LUCI! Bei Kilometer 24,5 kam dann ein ordentlicher Zusammenbruch, wovon ich mich erst bei Kilometer 29 wieder erholte. Markus holte mich dann auf den letzten 3,5 km ab und da gaben wir samt einem Athleten aus der Steiermark ordentlich Gas. Es wurde sogar knapp unter fünf Minuten am Kilometer gelaufen - was waren das für Schmerzen, aber richtungsweisend für die Zukunft. Kurz vor dem Ziel hat dann meine Schwägerin Sandra „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen spielen lassen und dann gingen mit mir die Emotionen durch. Was für eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr, gleich um 45 Minuten, da darf man zufrieden sein. Im Ziel haben Sie mir dann schonend die Verletzung von Luci beigebracht, die meine Freude über meine Leistung natürlich gedämpft hat. Aber Luci ist am richtigen Weg. Es war ein tolles Erlebnis. Danke an alle, die mich unterstützt haben, aber eines sage ich euch: JETZT GEHT ES ERST RICHTIG LOS!

Stefan: Da war sie also, meine erste Halbdistanz! In den Wochen und Tagen zuvor war ich völlig entspannt. Kein Anzeichen von Nervosität zu sehen, die kommt bei mir immer erst ganz kurz vor dem Wettkampf. Als es zum Einchecken in die Wechselzone ging, wurde die Aufregung aber „endlich“ groß. Dass ohne Neopren geschwommen wurde, war mir egal, auch wenn es für mich als nicht so guten Schwimmer ein Nachteil war. So konnte ich immerhin ehrlich beurteilen, wo ich leistungstechnisch stehe :-) Das Schwimmen selbst war auf der ersten Hälfte von vielen „Berührungen“ geprägt. Mein Gefühl war gar nicht so schlecht, die Zeit sagte leider etwas anderes. Viele Schwimmer waren ja nicht mehr hinter mir :-) In meinem Zeitplan war eine Schwimmzeit von 40 Minuten erhofft, es wurden dann doch rund 42. Egal, das ließe sich aufholen, sagte ich zu mir. Dementsprechend zügig ging es in die erste Runde beim Radfahren. Als die ersten 30 Kilometer in 46 Minuten absolviert waren, kamen kurz Gedanken auf, ob ich dieses Tempo über die ganze Strecke durchziehen könnte. Doch es gelang. Ich bin gefahren, als gäbe es kein Morgen :-) Die Zeiten der Runden zwei und drei waren vom Tempo her ziemlich ähnlich, so blieb eine Radzeit von 2:18:34 stehen. Spekuliert hatte ich mit 2:30:00. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon sicher, dass mein Ziel – die Zahl Vier ganz vorne zu sehen, also unter fünf Stunden zu bleiben – erreicht werden würde. Vorfreude war aber nicht angesagt, denn ich wollte beim Laufen nochmals alles geben. In den ersten Minuten hieß es den Rhythmus zu finden. Das Tempo blieb konstant, auch dank eines anderen Sportlers, der in etwa dasselbe Tempo wie ich lief, wir trieben uns gegenseitig gut an. Zur Mitte beim Laufen, also nach ca. zehn Kilometern, fühlten sich meine Beine immer noch gut an, aber es kam Seitenstechen auf. Zurücknehmen wollte ich aber keinesfalls, also hieß es weiter im Takt. Kurz vor Schluss merkte ich, dass es wohl eine Zeit unter 4:40:00 werden würde. Als ich nach 4:37:21 über die Ziellinie lief, war da zunächst einmal nur große Erschöpfung. Die Freude kam erst nach und nach, dafür aber umso intensiver. Sogar die Augen blieben nicht ganz trocken. Ich war im Vorfeld wirklich überzeugt, mein Ziel zu erreichen, aber von so einer Zeit habe ich nicht mal im Ansatz zu träumen gewagt!

Ernst: Die ersten 1000 Meter waren sehr zach, weil wie letztes Jahr viele Sportler nicht geschwommen, sondern gegangen sind. Zukünftig werde ich mich weiter nach vorne stellen und die ersten 200 Meter zügig anschwimmen, um so weg zu kommen. Mit der Schwimmzeit bin ich dennoch sehr zufrieden. Beim Radfahren kamen Mitte der zweiten Runde leichte Krämpfe im Oberschenkel auf, wodurch ich etwas zurückgeschalten habe. Generell ist das Radfahren sehr schnell vergangen, auch die Zeit ist gut. Die ersten fünf Kilometer beim Laufen waren sehr schnell, dann hab ich mich auf ein konstantes Tempo eingependelt. Ein paar Kilometer vor dem Ziel kam ein kleiner Einbruch, aber die letzten zwei Kilometer konnte ich das Tempo wieder erhöhen. Am meisten gefreut habe ich mich auf das Finish mit Alina. Ich hätte nie gedacht, dass eine Zeit unter 5:30 möglich wäre, deswegen bin ich über meine Endzeit von 5:25 umso stolzer.

Luci: Mein Saisonhöhepunkt in diesem Jahr war auf jeden Fall Podersdorf. Darauf hatte ich hin trainiert und ich war richtig gut in Form. Unser Podersdorf-Wochenende begann bereits Freitagmorgen, so hatten wir noch Zeit uns auf den Wettkampf einzustellen, das letzte Training zu absolvieren und die Atmosphäre zu genießen. Ich hatte viel mit der Wettkampfernährung getestet und wollte bei diesem Rennen wirklich alles geben - zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht wie Recht ich damit hatte... Es war außerdem das erste Mal, dass wir vier gleichzeitig an den Start gingen. Der Gang zum Schwimmstart war wieder ganz besonders und die Spannung stieg, als wir in den Neusiedlersee gingen. Nachdem der Startschuss gefallen war und ich aus dem ersten Tumult draußen war, konnte ich gleichmäßig schwimmen. Ich hatte zwar leichte Probleme die Bojen ausfindig zu machen, ansonsten war ich mit der Schwimmperformance aber zufrieden und stieg nach 37:26 Minuten aus dem See. Die Radstrecke wurde im Vergleich zum Vorjahr ein wenig verändert und so waren drei Runden zu je 30 km zu absolvieren. Keine Ahnung was dann bei mir los war – ich hatte einen Turbo gezündet und war mit einem Wahnsinnstempo unterwegs. Hatte wieder einen Spaß bei der Disziplin und fragte mich wie lange meine Kraft noch reichen würde - sie hielt an. Als ich dann mit einer Radzeit von 2:29:44 Minuten wieder in die Wechselzone fuhr, traute ich meinen Ohren nicht, als der Moderator verkündete , dass ich die erste Frau nach dem Radfahren war, und auch nicht meinen Augen, als ich sah, dass mein Rad das erste in der Wechselzone der Damen war - was für ein grandioses Feeling. Durch dieses Gefühl beflügelt, rannte ich aus der Wechselzone und nahm die 21,1 Kilometer in Angriff. Mir war klar, dass ich bald überholt werden würde, jedoch konnte ich mir bereits eine tolle Zeit ausmalen. Die ersten 10,5 Kilometer rannte ich in 1:01:39 - womit ich sehr zufrieden war. Kurz vor der Wende in Runde zwei bekam ich jedoch Schmerzen im Bereich des linken Hüftbeugers. Ich konnte nicht mehr durchlaufen, ging zwischendurch immer wieder und versuchte die letzten Kilometer humpelnd zurückzulegen. Mit Hilfe von Tom schaffte ich es dann bis kurz vors Ziel zu gelangen. Dort kam mir dann meine Mum zu Hilfe. Ich schlug meine Arme um ihre Schulter und versuchte mit ihrer Hilfe hüpfend ins Ziel zu gelangen, doch dann geschah was ich nie für möglich gehalten hätte. Mein Fuß kam über das Knie meiner Mum, als sie gerade einen Schritt machte, man hörte ein Klirren und ich konnte einen Schmerzschrei nicht zurückhalten. Ich war nicht mehr in der Lage mein Bein zu heben oder anders zu belasten und so wurde ich von den Sanitätern auf einer Liege abtransportiert. Ich wurde dann gleich geröntgt und es stellte sich heraus, dass mein Oberschenkel gebrochen war. Ich wurde noch am selben Abend in Eisenstadt operiert und bin noch immer am Wege der Besserung. Meine Zeit wurde jedoch gewertet, wie sich dann herausstellte, mit einer Laufzeit von 2:17:02 und einer Gesamtzeit von 5:27:25. Auch wenn das Ende ein Schlimmes war, war es trotzdem ein schöner Wettkampf mit vielen Erinnerungen und einer tollen Zeit ;-). Podersdorf ich komme wieder...

05.08.2012 - Donauparklauf

Die Teilnahme am vom Sri Chinmoy Marathon Team veranstalteten Donauparklauf hat in unserem Verein bereits Tradition. Den Bewerb am 5. August über die klassischen 10 Kilometer nahmen Markus, Christian und Ernst in Angriff. Markus platzierte sich in 41:10 auf dem 18. Rang, Christian landete in 47:00 auf Platz 46 und Ernst knapp dahinter in 47:17 auf Platz 48.

Markus: Ich bin diesmal voll aus dem Training gestartet. Habe am Freitag davor noch eine harte Tempoeinheit gehabt. Dafür und in Anbetracht des Wetters bin ich einigermaßen zufrieden. Ich habe das Rennen diesmal - anders als gewohnt - langsam gestartet und einen 4er Schnitt angepeilt. Am Ende konnte ich aber nichts drauf legen so sind es dann 41:10 geworden. Da ich heuer leider nicht beim Zehnkampf mitmache - ich gestehe ich bin ganz schön wehmütig deswegen - konzentriere ich mich auf die Verbesserung meiner bisherigen 5 km Zeit. Es stehen daher viele Tempoläufe und Intervalltrainings am Programm.

Christian: Was für ein Erlebnis: 08.00 Uhr Früh Start, strahlender Sonnenschein, herrliche Düfte von Blumen, erstklassige Kulisse vom Park. Voll aus dem Training heraus gelaufen und mit keinen Erwartungen in das Rennen gegangen. Es war wirklich ein Genusslauf ohne Druck. Der Lauf ging ja über 3 Runden - eine war schöner als die andere, was aber nicht heißt, dass es nicht gezwickt hat. Vor allem die letzte, da habe ich noch einmal etwas Gas gegeben und bin mit 47:00 ins Ziel gelaufen. Mit der Zeit war ich zu diesem Zeitpunkt sehr zufrieden, es war eine Standortbestimmung. Nächstes Jahr, sofern es in den Rennkalender passt, bin ich wieder dabei.

Ernst: Es war ein super schöner Sonntagmorgen am 05.08. im Donaupark. Kurz entschlossen startete ich mit Markus und Christian beim Donauparklauf aus dem Training heraus für die Halbdistanz in Podersdorf. Am Vortag noch 72 km Rad gefahren und 5 km gelaufen erhoffte ich mir keine Spitzenzeit, doch zu meiner Überraschung ging es dann doch sehr gut. Ich fühlte mich von Anfang an wohl. Die ersten zwei von drei Runden lief ich in 4:45 min/km, die dritte dann in 4:30 und mit einem super Zielsprint beendete ich den Lauf als Siebenter meiner Alterklasse. Ich bin voll happy und hoffe die Leistungssteigerung hält an!

05.08.2012 - 19. Int. Hornbach Krems Triathlon

Zwei Wochen nach dem Mostiman ging es für Stefan mit dem Triathlon in Krems weiter. Mit 2:17:37 (28:37 – 1:04:36 – 42:06) platzierte er sich auf dem 54. Gesamtrang.

Stefan: Mit dem Krems Triathlon im Vorjahr waren spezielle Erinnerungen verbunden, einerseits eine wirklich gute Radzeit, andererseits mein absolut härtester 10 Kilometer-Lauf bei heißesten Bedingungen. Ich war also gespannt, was heuer herausschauen würde….. es wurde: mein bis jetzt bester Wettkampf. Schon die Anreise war besonders, immerhin durfte ich erstmals mit meinem neuen, speziell für Fahrten zu Wettkämpfen angeschafften Auto fahren :-) Das Schwimmen ging im Vergleich zum Mostiman um vieles besser. Keine Panik, keine Atemprobleme und gleich in den Rhythmus gefunden - ein guter Fortschritt, auch wenn natürlich der Rückstand auf die besten Schwimmer immer noch groß ist. Beim Radfahren ist es ziemlich abgegangen. Die 41 km lange Strecke war recht dankbar, am Hinweg zum Wendepunkt gab es nur ein paar kleinere Steigungen, am Rückweg gings folgerichtig stetig leicht bergab. Mit der Zeit bin ich sehr zufrieden, auch weil ich wie immer alles gegeben habe. Das Laufen, eine 2,5 km lange Strecke im Industriegelände war viermal zu absolvieren, bot zwar wenig optische Reize, aber darum geht es auch nicht :-) Die Zeit ist ganz gut, allerdings konnte ich durch leichte Atemprobleme nicht ganz ans Limit gehen, von den Beinen her wäre noch ein bisschen möglich gewesen. Aber auch das stimmt mich positiv. Mit dem Wettkampf insgesamt bin ich sehr glücklich!

22.07.2012 - Trumer Triathlon

Christian und Luci begaben sich am 21.07. auf die über 300 km lange Reise nach Obertrum, um am nächsten Tag beim dortigen Triathlon zu starten. Es ging über die Halbdistanz, wobei die Strecke sehr anspruchsvoll war. Christian bewältigte diese in 5:59:30 (35:38 – 3:09:30 – 2:08:01) und kam damit auf Rang 218, Luci lief nach 5:54:34 (34:53 – 3:02:25 – 2:09:27) über die Ziellinie und klassierte sich auf Rang 211.

Christian: Obertrum war eine Reise wert. Spontan ist Luci mitgefahren um mich anzufeuern, da meine Familie aufgrund des Wetters nicht mitgekommen ist. Genauso spontan hat sich Luci aber dann selbst angemeldet und ist auch gestartet.  Es war bitterkalt in der Früh, sodass der See wärmer war als die Luft. Wir sind pünktlich um 07:30 gestartet. Das Schwimmen mit Landausstieg nach der ersten Runde war ein Traum, ich bin nach ca. 35 Minuten aus dem Wasser. Es folgte ein 400 Meter Lauf bis zur Wechselzone, dann ging es ab auf das Rad. Ich wusste schon, dass der Kurs sehr hügelig ist, aber was folgte war mehr als hart. Nach drei Kilometern habe ich beim ersten Anstieg meine ganze Ernährung verloren. Es waren drei Runden zu je 30 Kilometer zu absolvieren, nach der zweiten wusste ich schon nicht mehr wie ich die Anstiege bewältigen soll, das war eine riesen mentale Herausforderung. Endlich kam ich in die Wechselzone zum Laufen und habe sofort ein mehr als notwendiges Gel zu mir genommen. Es galt dann 4 Runden rund 5,25 Kilometer zu absolvieren. Ich bin es viel zu rasch angegangen und bin die erste Runde mit einen Kilometer Schnitt von 4:35 gelaufen. Anschließend haben sich am linken hinteren Oberschenkelansatz starke Schmerzen bemerkbar gemacht. Es ging sogar soweit, dass mir schlecht wurde und ich den Tränen nahe war. Die Laufstrecke war ebenfalls mit Steigungen verbunden und ging über Kopfsteinpflaster. In der letzen Runde wurde es schon unerträglich für mich. Was mich da in das Ziel getrieben hat, war nur mehr der pure Wille. Der Zieleinlauf war dann genial, Luci und ich sind gemeinsam durch den wunderbaren Zielkanal eingelaufen und haben Trum erfolgreich bewältigt. Stolz kann ich auf meine Willensleistung sein, von der Zeit her war es eine Katastrophe. Letztendlich aber ein unheimlich wichtiger Wettkampf für Podersdorf – noch einmal Kraft sammeln und vor allem Leidensstärke. Abgesehen davon war die Veranstaltung hervorragend organisiert und sehr familiär. Rundum war es eine Reise wert. Wenn es passt werde ich 2013 wieder starten.

Luci: Eine Woche nach meiner Rückkehr aus Bali wollte Christian bei der Halbdistanz in Trum teilnehmen. Da die Wettervorhersage für das Wochenende Regen prognostizierte und er dadurch allein fahren würde, entschloss ich mich kurzfristig ihn zu begleiten und während und nach dem Wettkampf zu unterstützen. Als wir am Samstag nach Salzburg aufbrachen nahm ich auch mein Triathlonequipment mit - fürs Training und weil man ja nie wissen kann. Als Christian dann seine Startnummer holte, entschloss ich mich kurzfristig auch für einen Start. Am folgenden Morgen war es bewölkt und recht frisch als wir zum Schwimmstart spazierten. Nach der Wettkampfbesprechung waren dann zuerst die Männer am Start - wir Frauen starteten fünf Minuten später. Als ich dann ins Wasser stieg - es war wärmer als draußen - drängte sich wie immer die berühmte Frage "warum mach ich das eigentlich wieder?" auf (naja weils Spaß macht natürlich). Nachdem der Startschuss gefallen war, fand ich schnell in den Rhythmus und genoss das kleine Feld bei den Frauen - nur ca. 50 waren am Start - dadurch konnte ich den Weg frei wählen und in Ruhe meine zwei Schwimmrunden absolvieren. Als ich die Strecke zur Wechselzone rannte, wurde mir bewusst, dass ich die 1,9 km in 34:53 Min. geschwommen war. Ich war irre stolz auf mich. Die Radstrecke war eine wunderschöne und sehr anspruchsvolle (hügelige) Strecke, die dreimal zu absolvieren war. Leider hatte ich Probleme mit der Schaltung und verlor zweimal die Kette. Beim ersten Mal werkte ich gefühlte vier Minuten bis ich es endlich schaffte, das Rad wieder fahrtüchtig zu machen - ich war schon im Begriff das Rennen zu beenden. Ansonsten ging es mir bei dieser Disziplin sehr gut und ich hatte wieder einmal großen Spaß die Strecke rauf und runter zu jagen. Durch die 1000 Höhenmeter war ich mit der Zeit von 3:02:25 auch zufrieden. Da ich die letzten Rennen immer wieder Magenprobleme bekam, testete ich in Trum auch eine neue Ernährung ganz ohne Gels - das merkte ich beim Laufen. Ich spielte während der vier Laufrunden immer wieder mit dem Gedanken das Rennen zu beenden. Ich blieb jedoch dabei und als die zu laufenden Kilometer immer weniger wurden, verabschiedeten sich auch diese Gedanken. Am Ende der letzten Runde merkte ich, dass sich der Abstand zwischen Christian und mir verringert hatte - das spornte mich an. Geschätzte 200 Meter vor dem Ziel schaffte ich es dann - auch durch die Motivation von Christian - zu ihm aufzuschließen und wir liefen gemeinsam - nach einer Laufzeit von 2:09:27 - ins Ziel. Das war wahrlich der krönende Abschluss eines wunderschönen Wochenendes und mit der Endzeit von 5:54:34 hatte ich die ganze Rückfahrt ein Lächeln auf den Lippen.

22.07.2012 - 3. Sparkassen Mostiman Triathlon

Beim 3. Sparkassen Mostiman in Wallsee hieß unser Starter diesmal Stefan. In 2:21:30 (32:09 – 1:04:25 – 42:35) klassierte er sich auf dem 116. Gesamtrang.

Stefan: Da war er also endlich, mein erster Triathlon in dieser Saison. Nach fast 10 langen Monaten hieß es wieder Triathlon-Wettkampfatmosphäre einatmen. Schauplatz war der Mostiman in Wallsee, bei dem ich auch letztes Jahr teilgenommen habe. Trotz einer gesundheitlich durchwachsenen Saison war das Ziel mit „schneller als letztes Jahr sein“ formuliert. Vorab, es gelang nicht. Mit dem Schwimmen bin ich überhaupt nicht zufrieden. Besonders Runde 1 war schlimm, nach einem zu schnellen Start kamen im Getümel ein beengendes Gefühl im Neo, leichte Panik und erstmals überhaupt der kurze Gedanke ans Aufgeben auf. Nach ein bisschen Brustschwimmen wurde ich aber ruhiger und Runde 2 war somit leicht besser. Die Zeit ist dennoch enttäuschend. Das Radfahren verlief dafür ganz gut, vielleicht auch dank meines neuen Aero-Helmes :-) Die beiden kurzen Anstiege pro Runde waren recht knackig, aber herausfordernd. Auf den Geraden hieß es dann wie immer volles Rohr geben :-) Einen persönlichen Geschwindigkeitsrekord zeigte der Tacho bei einer Abfahrt: knapp 83 km/h. Es kam zum Laufen. Der erste Kilometer verlief noch etwas unrund, danach wurde das Gefühl besser und ich kam in einen guten Rhythmus. Die Laufzeit ist ok, nicht mehr und nicht weniger. Als generelles Fazit bleibt etwas Schatten, etwas Licht, aber auch viel Hoffnung auf vollständige Gesundheit. Die nächste Station heißt am 5.8. Krems Triathlon!

15.07.2012 - 14. Wachauer Radtage

Auch der zweite Wettkampf von Stefan in dieser Saison war ein Radrennen. Er nahm am 15.07. die „NV Sportive Radtour“ über 50 Kilometer und 560 Höhenmeter im Rahmen der 14. Wachauer Radtage in Angriff. Mit einer Nettozeit von 1:26:47 belegte er den 27. Gesamtrang.

Stefan: Nachdem sich bei mir heuer erst ein Bewerb ausgegangen ist, war dieses Rennen eine passende Möglichkeit, den Körper an Wettkampftempo zu gewöhnen. Die Veranstaltung war wirklich gut organisiert und eine Teilnahme wert. Was ich meiner Endzeit halten soll, weiß ich nicht so ganz. Kurz nach dem Rennen noch zufrieden, weil ich alles gegeben habe und mein eigenes Rennen ohne Windschatten gemacht habe, ist die Zufriedenheit einige Tage später verschwunden. Vor allem in Hinblick auf meine Wunschzeit in Podersdorf war das dafür wohl nicht schnell genug. Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend :-)

17.06.2012 - Neufeld Triathlon

Bei traumhaftem Wetter ging der Triathlon in Neufeld über die Bühne. Christian, Luci und Ernst durften dieses bei ihrem Start über die Olympische Distanz genießen. Christian beendete den Bewerb nach 2:37:48 (28:22 – 1:11:23 – 54:42) und landete damit auf dem 132. Gesamt- bzw. 26. Klassenrang. Luci kam knapp dahinter, nach 2:40:50 (27:45 – 1:08:28 – 1:00:15) ins Ziel, dies bedeutete Gesamtrang 148 und Altersklassenrang 8. Ernst benötigte 2:49:07 (31:48 – 1:16:56 – 56:25) für die Strecke, womit der 198. Gesamt- und 16. Klassenrang zu Buche stand.

Christian: Es war super toll mit Luci und Ernst wieder an den Start zu gehen. Luci startete spontan, da unser Stefan ihr den Vorzug ließ, Stefan feierte noch am Vortag die Hochzeit unseres Vereinsmitgliedes Alexander. Das Schwimmen war ganz solide, aber nicht unbedingt hervorragend, bin leider einen Bogen zu viel geschwommen. Der Wechsel war perfekt und ab ging es auf das Rad, wo mir gleich einmal die Luci die Schneid abkaufte und mir schließlich drei Minuten aufbrummte. Mit der Radzeit von 1:11 war ich nicht unbedingt zufrieden, daher hieß es beim Laufen Vollgas geben. Ich bin aus der Wechselzone wie von der Tarantel gestochen hinaus gezischt. Der liebe Stefan wusste gar nicht was ich jetzt noch vorhabe. Es handelte sich um zwei Laufrunden, die Sonne brannte gnadenlos auf uns nieder. Die Anrainer waren so nett und haben uns mit ihren Gartenschläuchen abgespritzt. Die ersten zwei Kilometer bin ich deutlich unter fünf Minuten gelaufen, so dass ich dann kurz Tribut zollen musste und das Tempo verlangsamt habe. Luci begegnete ich wieder am Anfang der zweiten Laufrunde, wir haben uns gegenseitig nochmals motiviert und dann ging es Richtung Ziel. Die Laufzeit war ganz gut, aber daran darf noch gearbeitet werden - und glaubt mir das wird es. Gesamt gesehen habe ich mich gegenüber den Vorjahr um über zehn Minuten verbessert, also darf man zufrieden sein. Auch bei diesem Wettkampf möchte ich gerne wieder nächstes Jahr dabei sein.

Luci: Mein Antreten am Triathlon Neufeld war nicht geplant. Nachdem jedoch mein Triathlonkollege Stefan einen Startplatz abzugeben hatte und ich mir am Vortag beim Anfeuern beim Triathlon auf der Donauinsel einen richtigen "Guster" geholt habe, entschloss ich mich kurzfristig dazu. Mit einer relativ guten Zeit durchkommen war die Devise, da ich ja aus dem Training startete. Die Atmosphäre beim Schwimmeinstieg war toll und nachdem auch Stefan zum Anfeuern kam, stiegen wir motiviert aber für meinen Teil auch ein wenig nervös - manche Dinge ändern sich wohl nie - ins Wasser. Nachdem der Startschuss gefallen war, fand ich richtig schnell meinen Schwimmrhythmus, konnte es so richtig genießen und kam nach 27:45 in die Wechselzone. Die Radstrecke in Neufeld war wunderschön - mit den leichten Anstiegen und den vielen Kurven genau mein Geschmack - und so genoss ich auch diese Disziplin und kam mit einer Zeit von 1:08:28 sogar auf den dritten Damenrang. Danach ging es bei geschätzten 30 Grad zum Laufen. Ich hatte das Gefühl als würde nichts weitergehen und auch die Hitze machte mir ein wenig zu schaffen. Doch auch die zehn Kilometer schaffte ich nach 1:00:15 und kam fix und foxy, aber sehr glücklich nach 2:40:50 ins Ziel. Danach konnten wir das Rennen bei Alex & Erich analysieren und das wunderschöne Wetter genießen. Schön wars - nächstes Jahr wieder...

Ernst: Neufeld war ein schöner Wettkampf in toller Atmosphäre. Leider konnte ich meine Zeit von 2011 nicht erreichen, aber mit 2:49:07 erkämpfte ich den 15. Platz in meiner Altersklasse bei 28 Startern. Ich bin trotzdem zufrieden, da es auch eine Hitzeschlacht war mit mehr als über 30 Grad. Eines ist jedoch heute schon klar - 2013 steh ich wieder am Start!

16.06.2012 - 13. Int. Parndorfer Straßenlauf

Bei tollem Laufwetter starteten zwei unserer jüngeren Mitglieder, Ernst Maurer und Alina Wunder, beim 13. Int. Straßenlauf in Parndorf.

Ernst lief die 400 Meter in 2:16,4 - das bedeutete Platz 5 bei den Knirpsen. Alina lief die 1.100 Meter in 6:53,0 und belegte damit den 7. Platz in ihrer Altersklasse. Für beide eine tolle Leistung - Bravo!

02.06.2012 - Vienna City Triathlon

Beim Vienna City Triathlon am 2.6.2012 waren gleich vier Athleten unseres Vereins vertreten: Christian und Luci starteten über die Halbdistanz, Markus, der seine Triathlonpremiere feierte, und Ernst nahmen die Sprintdistanz ins Visier.

Christian holte sich in 5:26:05 (40:31 – 2:43:49 – 1:58:10) eine neue persönliche Bestzeit und landete damit auf dem 151. Gesamtrang bzw. 32. Altersklassenrang. Auch Luci durfte sich in 5:28:34 (39:10 – 2:41:43 – 2:03:29) über eine persönliche Bestleistung freuen, sie wurde gesamt gesehen 161. und in ihrer Altersklasse gar 5.

Markus belegte in 1:17:34 (15:33 - ? – 20:38) den 40. Gesamt- und 18. Altersklassenrang, Ernst platzierte sich in 1:26:20 (16:10 – 41:06 – 25:45) insgesamt auf Rang 128 und in seiner Klasse auf Rang 7.

Christian: Meine Erwartungen waren doch vielleicht etwas zu hoch gesteckt, 13 Tage nach dem 70.3 St. Pölten. Ich hatte von Anfang an Probleme mit der Energieversorgung. Vielleicht war es auch die viele Aufregung, da vorher mein Bruder Markus seinen ersten Triathlon hatte und auch Ernst seinen ersten Wettkampf in diesem Jahr. Beim Schwimmen hatte ich einen leichten Raufhandel und zog den Kürzeren, worauf ich gute 3 Minuten verlor, da ich mich auf der ersten Boje anhalten musste. Raus aus dem Wasser, nach einer sehr schlechten Schwimmleistung, dachte ich mir „nun machst du alles auf den Rad wieder gut“ - das passte auch die ersten 10 Kilometer mit knapp 40 km/h Schnitt, aber dann kam wieder dieser unerklärliche Energieeinbruch. So wurden die verbleibenden 80 Kilometer ein ständiges Auf und Ab, mal ging es, mal nicht. Der zweite Wechsel war perfekt und ab ging es zum Laufen. Die erste Runde von insgesamt 5 war vielversprechend, die zweite noch besser, also dachte ich mir „jetzt holst du alles beim Laufen auf“, aber in der dritten Runde kam wieder dieser komische Energieeinbruch. So kam ich doch mit meiner schnellsten Half-Ironman Bestzeit in das Ziel, aber nicht zufrieden. Egal wie auch immer, jetzt wird an den Fehlern geschraubt und mit voller Zuversicht in die nächsten Wettkämpfe gegangen.

Luci: 2 Wochen nach St. Pölten war es dann wieder soweit – der Start beim Viennaman stand am Programm. Ob ich schon wieder erholt war – glaube nicht, dafür war die Zeit dazwischen doch ein wenig zu kurz, aber zumindest war ich gesundheitlich wieder voll am Damm. Dieser Bewerb war viel kleiner und überschaubarer und so starteten alle Teilnehmer gleichzeitig auf der Schwimmstrecke. Diesmal fühlte sich das Schwimmen richtig und gut an. Danach folgten 4 Radrunden auf meiner geliebten Donauinsel, auf die ich mich schon gefreut hatte. Die ersten 2 Runden waren sehr gut, doch in Runde 3 war ich komplett alleine unterwegs und meine Muskeln meldeten sich auch ein wenig. In Runde 4 waren dann wieder ein paar Starter vor mir, das motivierte wieder ein wenig. Der Wechsel zum Laufen war recht gut und es fühlte sich um Klassen besser als in St. Pölten an. Darüber hinaus war es die reinste Motivation 4 mal bei Familie und Freunde vorbeizulaufen. Aber ich müsste lügen, würde ich behaupten, dass ich den Half-Ironman vor 2 Wochen nicht gespürt hätte. Trotz allem kam ich mit einer Spitzenzeit von 5:28:34 ins Ziel und konnte meine Gefühle kaum in Zaum halten – das ändert sich wohl nie :-)

Markus: Mein erster Triathlon war ein super Erlebnis - nicht zu vergleichen mit einem normalen Volkslauf. Triathlon bedeutet ganz einfach vielfältigere Vorbereitung, höhere Komplexität im Wettkampfablauf. Körperlich fühlte ich mich energetisch, das kühle Wetter liegt mir. Ich werde auf jeden Fall dran bleiben und mich für Podersdorf vorbereiten.

Ernst: Nach verletzungsbedingter Wettkampfpause startete ich beim Vienna City Triathlon in der Sprintdistanz. Beim Schwimmen ging es mir super, leider war das Wetter nicht ganz auf unserer Seite. Beim Radfahren begann es zu regen und es wurde kalt und ich hatte das Gefühl keine Kraft in den Beinen zu haben. Das gleiche Gefühl beim Laufen -  doch ich kämpfte und lief in 1:26:20 über die Ziellinie und das als Siebenter meiner Altersklasse. Ich bin einfach wieder glücklich dabei zu sein. Die Saison ist ja noch lange nicht aus, mal sehen was da noch so kommt :-)

27.05.2012 - Leithaberg Radmarathon

Stefan nahm wie schon im Vorjahr am Leithaberg Radmarathon mit Start und Ziel in Purbach teil. Die 80 Kilometer mit 1000 Höhenmetern bewältigte er in einer Zeit von 2:24:27, was den 80. Platz bedeutete.

Stefan: Dadurch, dass dies mein erster Wettkampf nach 8 Monaten war und ich bereits im Vorjahr daran teilgenommen habe, war dieses Rennen sehr wichtig für mich. Vom Rennverlauf gab es nur eine Taktik – alles alleine in meinem Tempo fahren und mich nicht in einer Gruppe verstecken. Das habe ich auch durchgezogen. Ich wollte um zumindest 5 Minuten schneller als im Vorjahr sein, das ist sich leider nicht ausgegangen – es waren rund 3 Minuten. Dementsprechend bin ich auch nicht zufrieden. Jetzt gilt es, diese kleine Enttäuschung abzuhaken und auf den nächsten Wettkampf, die Olympische Distanz am 17.06. in Neufeld, zu konzentrieren.

20.05.2012 - Ironman 70.3 St. Pölten

20.05.2012 – Ironman 70.3. St.Pölten – das erste Saisonhighlight! Christian, bereits letztes Jahr am Start und Luci, im Vorjahr noch anfeuernde Zuseherin, vertraten unseren Verein. Christian verbesserte sich um fast eine halbe Stunde (!) und landete mit 5:47:29 (38:20 – 3:01:10 – 1:58:57) auf dem 985. Gesamt- bzw. 174. Altersklassenrang. Luci kratzte an der 6-Stunden Marke und wurde schließlich in 6:07:16 ((39:02 – 3:02:00 – 2:15:35) gesamt gesehen 1.219 sowie 33. in ihrer Altersklasse.

Christian: Es war ein perfektes Wochenende muss ich sagen. Zumal Stefan, Luci und ich einfach unvergesslichen Spaß hatten. Wir teilten uns ein Zimmer und es gab kaum eine Minute wo wir nicht lachen durften und das alleine hat in mir unheimliche Energie aufgebaut. Es war mein erster richtiger Wettkampf in diesem Jahr und das gleich eine Halbdistanz. Ich hatte die Ehre mit meinen Idolen Yvonne van Vlerken und Andreas Raelert lange zu sprechen und das verlieh mir nochmals mehr Kraft und positive Energie. Am Start selbst war ich nervös wie immer. Leider kam ich nicht von Anfang an ins Schwimmen, zu viel Verkehr und dann bekam ich zu allem Überfluss auch noch Krämpfe in den Zehen. Doch das alles war mir egal. Ab auf mein neues Zauberrad und dann ging es dahin - selbst die 1.000 Höhenmeter machten mir diesmal nichts aus, ich genoss einfach diese traumhafte Gegend Wachau, in der wir fahren durften. Nach den 90 Kilometern kam ich zum Laufen - meine Familie war bereits da und das war wieder pure Motivation. Bei den ersten 10 Kilometern ging es mir sehr gut und ich war vielleicht etwas übermotiviert und musste bei den letzten 11 Kilometern etwas zurückstecken auch ob der großen Hitze (über 30 Grad). Letztendlich kam ich mit einer Verbesserung von 29 Minuten gegenüber dem Vorjahr überglücklich ins Ziel. All das Training hat sich bezahlt gemacht und motiviert mich für mein Jahresziel, den Ironman in Podersdorf.

Luci: Am Montag vor dem Rennen war ich noch super drauf - hab mich gefühlt als könnte ich Bäume ausreißen. Am Dienstag kam sie dann - die Grippe. Die nächsten Tage war Bettruhe angesagt und es ging mir von Tag zu Tag ein bisschen besser. Am Freitag zu Mittag machten wir uns dann nach St. Pölten auf. Die Nervosität war bis dahin eigentlich recht gering, da die Teilnahme unsicher war und mir andere Sachen durch den Kopf gingen. Doch als wir dann nach St. Pölten kamen, die Wettkampfluft schnupperten und einige unserer Idole trafen, war mir klar, dass ich starten würde, auch wenn an eine Spitzenzeit nicht zu denken war. Und dann kam er - der große Tag. Ein Knistern lag in der Luft und nachdem die Profis gestartet waren, hieß es auch für Silke und mich ab ins Wasser. Wir hatten einen guten Platz im eiskalten Wasser und als der Startschuss fiel, gab ich so richtig Gas. Doch nach kurzer Zeit hatte ich die ersten Probleme - auf einmal hatte ich Panik, weil ich keine Luft mehr bekam. Ob wegen der Verkühlung oder dem neuen Neo bleibt bis heute ungeklärt. Ich spielte sogar schon mit dem Gedanken aufzuhören. Doch mit der Zeit legte sich die Panik und ich kam schön langsam in meinen Schwimmrhythmus hinein. Der Landgang war eine nette Abwechslung, bevor im zweiten See nochmals die gleiche Distanz zurückzulegen war. Danach ging es in die lange Wechselzone und ab auf mein geliebtes Rad. Das Radfahren war eine einzige Freude, obwohl mir gleich zu Beginn meine Gelflasche abhandenkam. Ich ließ mich dadurch aber nicht beirren und jagte 36 km mit einem 35er Schnitt die Donau entlang - einfach nur geil :-) Die zwei Anstiege, die danach kamen, waren zwar knackig, aber mit dem richtigen Tempo absolut machbar und die Abfahrten danach waren ein Traum. Alles in allem war die Radstrecke mit dem Panorama atemberaubend. Wieder zurück in der Wechselzone und in den Laufschuhen merkte ich gleich, dass etwas nicht stimmte. Bei jedem Schritt den ich machte, hatte ich wahnsinnige Magenkrämpfe. Ich dachte "naja vielleicht wirds nach ein paar Kilometern besser" - falsch gedacht. Es wurde nicht besser - ab und zu ging ich zwischendurch, weil die Schmerzen so groß waren. Doch als ich dem Ziel näher kam, war ich wie beflügelt und vergaß den Schmerz. Und was soll ich sagen, obwohl es nicht mein erster Zieleinlauf einer Halbdistanz war, war ich doch wieder zu Tränen gerührt und wahnsinnig stolz darauf, es trotz der "Pleiten - Pech und Pannen Show" geschafft zu haben. Als ich dann im Zielgelände wartete und die Atmosphäre genoss, meldeten sich die Magenkrämpfe zurück und auch die Sonne brannte erbarmungslos. Und als es dann immer schlimmer wurde und ich mich schon nicht mehr richtig auf den Beinen halten konnte, brachten mich die Anderen ins Erste-Hilfe Zelt. Und was soll ich sagen - trotzdem es mir den restlichen Tag echt bescheiden ging, erinnere ich mich im Nachhinein nur an all das schöne "An Tagen wie diesen" und weiß eins schon sicher - St. Pölten 2013 ich komme, ich hab noch eine Rechnung offen!

12.05.2012 - Römersee Kids Duathlon

Zum zweiten Mal startete Alina bei einem Duathlon, diesmal am Römersee, wobei 500 m run, 1500 m bike und 250 m run auf dem Programm standen. Es war Rennradverbot und Alina holte sich in 11:01 den 2. Platz und somit ihren ersten Pokal! Stolzer als sie selbst war natürlich der Papa, sie auf dem Podest zu sehen.

30.04.2012 - Kids Duathlon Pachfurth

Am 30.04.2012 nahm Alina in Pachfurth an ihrem ersten Kids Duathlon teil. 300 m laufen, 1050 m Rad fahren und 150 m laufen waren zu absolvieren. Alina belegte in ihrer Altersklasse den 5. Platz mit einer Zeit von 06:48. Leider hatte sie "nur" ein Mountainbike und war gegenüber den Kindern mit Rennrädern im Nachteil. Insgesamt dennoch ein super Einstieg in die Duathlonszene!

22.04.2012 - Run 15 - Mariahilfer Straßenlauf

Alina hat am 22.04.2012 am 10. Mariahilfer Straßen Lauf teilgenommen und die 1000 m in 5:49,9 gefinished und somit in ihrer Altersklasse den 5. Rang belegt.

15.04.2012 - 29. Vienna City Marathon

Der Vienna City Marathon ist ein alljährlicher Fixpunkt im Wettkampfkalender unseres Vereins. Bei der 29. Auflage am 15.04.2012 hielten Luci und Alexander unsere Farben in Ehren. Beide erreichten ihre gesteckten Ziele und landeten persönliche Bestzeiten – Luci in 1:57:23 und Alexander in 2:06:11.

Luci: Unter dem Stichwort "zu viel vorgenommen"... Im vergangenen Jahr habe ich schon einige Bewerbe bestritten und alle genossen. Mein allererster Bewerb war der Halbmarathon, den ich in 2:07 finishte. Eines stand für heuer fest - auf jeden Fall eine Zeit unter 2 Stunden und insgeheim hab ich mir eine um einiges schnellere Zeit ausgemalt. Doch durch mein langwieriges Knieproblem war nicht so oft an Lauftraining zu denken. Das Wetter war perfekt - recht kühl mit ein paar Regentropfen. Und auch eine nette Truppe hatte sich zusammengefunden, die alle in etwa dieselbe Zeitvorstellung hatte. Der Lauf begann und das Tempo war von Beginn weg recht hoch. Die ersten Kilometer waren perfekt, jedoch war dann am Ring der Saft draußen. Ich hab die anderen ziehen lassen und versucht ein passendes Tempo zu finden. Das gelang mir dann auch und ich finishte den Halbmarathon in 1:57:23. Eines hab ich doch dazugelernt - man sollte sich nicht zu viel vornehmen und immer genießen können, denn nur wer Freude am Rennen hat, kommt weiter.

Alexander: Vor ca. 7 Jahren habe ich meinen ersten und bislang einzigen Halbmarathon in Wien mit einer Zeit von 2:18 absolviert. Daher war mein Ziel beim diesjährigen Halbmarathon einfach: schneller sein als damals. Ich habe mich die ersten 10 Kilometer stark zurückgehalten und bin durchwegs 6 - 7 Minuten pro Kilometer gelaufen. Danach merkte ich, dass es mir wirklich gut geht und habe das Tempo ein wenig erhöht und die 6 Minuten pro Kilometer gehalten, oftmals auch schon unterboten. Bei den letzten 5 Kilometern wollte ich Zeit gutmachen und bin fast Wettkampftempo gelaufen. Im Ziel mit einer Zeit von 2:06:11 angekommen, freute ich mich über meine echt tolle Zeit. Ich bin meinem Ziel, den Halbmarathon unter 2 Stunden zu absolvieren ein großes Stück näher gekommen. Es hat mir heuer wirklich großen Spaß gemacht und möchte in Zukunft nur noch den Halbmarathon in Wien laufen.

08.04.2012 - 5. Leuchtturmlauf Podersdorf

Eine Woche nach dem Fischamender Stadtlauf stand Alexander schon wieder im Wettkampfeinsatz, diesmal in Podersdorf. Mit einer Zeit von 49:08 für die 10 Kilometer klassierte er sich auf dem 81. Gesamt- bzw. 11. Altersklassenrang.

Alexander: Beim Podersdorfer Leuchtturmlauf läuft man 3 Runden, wobei man immer am See vorbeiläuft. Gerade dort ist traditionell immer ein starker Gegenwind vorhanden, der ziemlich bremst. Mein Ziel nach dem Fischamender Stadtlauf war es, endlich eine Zeit um die 45:00 Minuten zu schaffen. Daher habe ich voller Übereifer die erste Runde zu schnell begonnen, was mich wiederum mit dem Gegenwind an meine Grenzen brachte. Völlig ausgelaugt in der 2. Runde wollte ich beinahe schon abbrechen, habe mich aber durchgerungen, auch noch die letzte Runde zu laufen. Mit der Endzeit von 49:08 Min. kann ich zwar nach dem tollen Ergebnis von Fischamend nicht ganz zufrieden sein, aber in Anbetracht meines körperlichen Zustandes nach der 2. Runde und des starken Gegenwindes ist der Lauf für mich absolut in Ordnung.

01.04.2012 - 13. Fischamender Stadtlauf

Beim 13. Fischamender Stadtlauf am 1. April sind zum ersten Mal auch die Kids aus unserem Kindertraining gestartet. Gleich 15 Kinder haben sich voll motiviert auf die Laufstrecke begeben (5 beim Knirpselauf über 300 m und 10 beim Kinderlauf über 1.100 m) und alle 15 sind auch ins Ziel gekommen. Mit dem 3. Platz von Fabian Weber bei den männlichen Knirpsen holten wir auch gleich unseren ersten Stockerlplatz.

Knirpselauf:
3. (Klassenrang 3.) Fabian Weber 01:36,3
8. (Klassenrang 4.) Ernst Maurer 01:52,1
9. (Klassenrang 5.) Florentina Suchy 01:54,8
12. (Klassenrang 7.) Fabienne Stelzhammer 02:05,4
17. (Klassenrang 9.) Max Heiss 02:15,6

Kinderlauf:
50. (Klassenrang 7.) Alina-Daniela Hödl 05:13,8
53. (Klassenrang 6.) Matteo-Martin Hödl 05:27,9
61. (Klassenrang 9.) Julia Schmidt 05:43,1
64. (Klassenrang 9.) Matias Wagner 05:57,6
66. (Klassenrang 10.) Julia Wagner 06:02,3
72. (Klassenrang 14.) Maximilian Gupper 06:39,4
73. (Klassenrang 4.) Alina Wunder 06:50,5
74. (Klassenrang 5.) Martina Langkammer 06:50,9
77. (Klassenrang 12.) Verena Schmidt 07:26,5
78. (Klassenrang 13.) Nadine Langkammer 07:32,3

Den Hauptlauf der Erwachsenen über 10 km nahmen sich Ernst und Alexander vor. Ernst lief in 46:16 neue persönliche Bestzeit und auch Alexander schraubte seine eigene Rekordmarke deutlich herunter, 46:11 hieß diese am Ende.

Ernst: Selbst bin ich mit meinem 6. Klassenrang und der Zeit von 46:16 sehr zufrieden, ich habe mich gegenüber dem Vorjahr um über 2 Minuten verbessert. Der Erfolg unserer Kids bedeutet mir aber viel mehr und ich freue mich schon auf die nächsten Veranstaltungen!

Alexander: Mein Ziel beim ersten Lauf im Jahr 2012 war es, meine Beine wieder ans Laufen zu erinnern und eine "gemütliche" Leistung zu erbringen. Gekommen ist aber alles anders. Ab Kilometer 4 hat mich der Ehrgeiz wieder gepackt und ich habe mich dem Tempo meines Club-Kollegen Ernst angehängt, was für die Endzeit die beste Entscheidung war. Im Ziel angekommen, wusste ich noch nichts mit der Zeit 46:11 anzufangen, da der letzte Lauf schon mehrere Monate her war. Erst beim Vergleich zuhause merkte ich, wie viel dieser Lauf wert ist. Ich habe meine persönliche Bestzeit - aufgestellt in Enzersdorf 2011 - um 02:21 Minuten übertroffen und bin darüber überglücklich!

18.03.2012 - Wien Energie FunRun

Den ersten Wettkampf im Jahr 2012 bestritten aus unserem Verein Christian und Ernst, die am Wien Energie FunRun teilnahmen. Beiden gelangen bei über 600 Teilnehmern vordere Platzierungen, Christian wurde in 30:46 68., Ernst in 30:34 sogar 60.

Christian: Erster Lauf über 6,8 km, die Saisoneröffnung. Ich habe diesmal entgegen meiner Einstellung alles riskiert. Ich wollte den Kilometer knapp unter 4 Minuten laufen, das ging auch die ersten 3 km gut, aber dann habe ich entgegen allen Gesetzen eiskaltes Wasser getrunken und mir hat es sofort den Magen umgedreht. Trotzdem bin ich sehr froh über die Zeit und die Erfahrung, dieser Lauf war für mich sehr richtungsweisend und das Experiment möchte ich nie missen. Letztendlich war es wieder ein Schritt in die richtige Richtung.

Ernst: Es war ein super Auftakt für mich in die Saison 2012. Ich habe die 6,8 km in 30:34 gefinished, im Durchschnitt waren das 4:29 min/km. Der schnellste Lauf, den ich bis jetzt absolviert habe und um fast 2 min schneller als 2011! Das gibt mir natürlich ungeheure Motivation und ich freu mich schon auf den Fischamender Stadtlauf. Ich hoffe, dass sich meine Form noch steigert.