Trainingsberichte 2013

08.-19.12.2013 - Fuerteventura Trainingswochen

Bernhard war erneut auf Reisen - seine Erzählungen über seinen Aufenthalt in Fuerteventura könnt ihr hier lesen!

23.-24.11.2013 - Schwimmseminar

Am 23. und 24. November veranstaltete Christian im Hallenbad Schwadorf ein Schwimmseminar, an dem viele Mitglieder unseres Vereins teilnahmen. An beiden Tagen wurde das Hauptaugenmerk auf Technikübungen gelegt, sodass Schwimmbrett, Flossen, Pull Buoy und Paddles ständige Begleiter waren. Zwischen den Einheiten wurden unter Anleitung von Christian und Ernst Pilates-Übungen zur Stabilisation durchgeführt. Nicht zuletzt gab es eigene Übungen, die den mentalen Aspekt bedienten.

14.-22.10.2013 - Mallorca Trainingswoche

Einen ausführlichen Bericht über Bernhards Mallorca Trainingswoche gibt es hier!

01.05.2013 - Feiertagsausfahrt

Luci: Stevo und ich wollten wieder einmal das Leithagebirge unsicher machen ;))... Nachdem wir um 9:30 aufgebrochen sind, gings über Kaisersteinbruch das erste Mal übers Leithagebirge. Geplant war eigentlich eine ruhige Ausfahrt, jedoch gaben wir bergauf richtig Gas um eine Gruppe Rennradfahrer einzuholen ;))... Danach gings aber in Grundlage und mit guten Gesprächen weiter Richtung Eisenstadt, bis wir nach einer kurzen Pause wieder von der Rennradgruppe überholt wurden - was soll ich sagen, es war einfach zu verlockend wieder schneller zu fahren ;))... Stevo und ich bemerkten schon vor der nächsten Steigung in Eisenstadt, dass wir richtig gut drauf waren an diesem Tag - so machte der Anstieg nur Spaß und war überhaupt nicht anstrengend. Wir waren so gut drauf, dass wir nach der tollen Abfahrt nach Stotzing Lust hatten noch einen Anstieg zu fahren - so drehten wir kurzerhand um und fuhren wieder Richtung Eisenstadt zurück. Unsere Kraft wollte einfach nicht nachlassen und nachdem ich einen Genussseufzer ausgestoßen hatte und uns das sehr zum Lachen brachte, bemerkte Stevo trocken und sehr ernst "Und wo bleiben jetzt die Steigungen?" Er wollte mir nicht und nicht glauben, dass wir schon wieder ganz oben waren, wir mussten sogar wieder ein Stück Richtung Eisenstadt hinunterfahren. Nachdem ich ihn aber davon überzeugt hatte, genossen wir die Abfahrt ein zweites Mal und "fetzten" über Stotzing und Au nach Hof und von dort weiter über Mannersdorf, Sommerein und Kaisersteinbruch nach Wilfleinsdorf. Es war eine Wahnsinnsfahrt, die einfach nur Spaß machte – Stevo, jederzeit wieder ;))...

Stefan: Die Ausfahrt mit Luci am Feiertag war etwas Besonderes. Traumwetter, ausgelassene Stimmung mit ein paar Lachanfällen :-) und wie schon erwähnt wurde, hatten wir beide eine richtig gute Tagesform. Das Radfahren ging wirklich leichtfüßig oder besser gesagt leichtbeinig! Als wir die Rennradfahrer zum ersten Mal sahen, spürte ich schon Luci's Überholdrang. Es brauchte gar keiner Diskussion, ich sagte einfach zu ihr: „Na gut, dann versuchen wir zu überholen, aber nachher versprich mir bitte Grundlage!“ Was soll ich sagen, man lernt sich eben mit der Zeit kennen und das ist schön. In diesem Fall auch lustig :-) Die Steigungen waren jedenfalls ein tolles Training für die Radstrecke in St. Pölten und ich bin sicher, dass es uns dort auch gut gehen wird!

09.03.2013 - Neoprentestschwimmen

Robert vom P3 Shop lud am Samstag, den 9. März zu einem Neoprentestschwimmen und fünf unserer Mitglieder folgten dieser Einladung. Nachfolgend deren Kommentare:

Christian: Sensationell war das Testschwimmen. Ganz viel Spass hatten wir mit Robert, der das Testschwimmen organisiert hat. Ich habe 3 Anzüge probiert und der letzte – Sailfish G-Range - war es dann. Was für ein Ding! Wirklich unglaublich, wie sich der anfühlt bzw. wie toll das Gefühl im Wasser damit ist.

Ernst: Das Testschwimmen war sehr gut organisiert. Obwohl nur eine Bahn in der Schwimmhalle gesperrt war, konnte man ohne Stress Neos von diversen Firmen ausprobieren. Die Vertreter dieser Firmen standen mit Rat und Tat gerne zur Seite - der eine mehr und besser als der andere. Nach einigen schweißtreibenden Anproben - jeder der sich mal in einen engen nassen Neo gezwängt hat, weiß wovon ich spreche - war meine Wahl auf einen Sailfish Anzug gefallen. Natürlich mal wieder in der obersten Preisklasse zu finden, aber so ist das meist bei mir. Man gönnt sich ja sonst nix! Ich hoffe, dass ich auch die Hoffnungen, die der Anzug in mich setzt, beim Wettkampf erfülle :-)

Luci: Nachdem sich einige Mitglieder zusammengefunden hatten, um sich einerseits ihren ersten, andererseits einen neuen Neopren zu kaufen, wollte ich sie zur Unterstützung und zum Fotos machen begleiten. Gut, dass ich meine Schwimmsachen auch dabei hatte, denn beim Bad angekommen, konnte ich den Neoprenanzügen dann doch nicht widerstehen. Ich testete 3 Modelle, wobei 2 von Sailfish waren. Schon beim Sailfish One hatte ich ein tolles Gefühl im Wasser. Doch was danach kam war der absolute Wahnsinn - der Sailfish G-Range! Schon beim Anziehen fühlte er sich toll an und im Wasser war er wie eine zweite Haut, störte auf keinste Weise und unterstützte meine Wasserlage. Ich wollte ihn gar nicht mehr ausziehen ;-). Da ich mir aber letztes Jahr bereits einen Anzug geleistet hatte, war ein neuer nicht vorgesehen. Es war jedoch ein gelungener Ausflug, richtig schön nach meinem Unfall wieder einmal mit dabei zu sein und dank der Showeinlagen von Robert auch sehr lustig!

Angela: Zum ersten Mal in meinem Leben durfte ich in einem Neopren-Anzug schwimmen. Wobei eigentlich gar nicht das Schwimmen die größte Herausforderung war, sondern das Anziehen. Allein schon als mir Christian ein Frischhaltesackerl in die Hand gedrückt hat, war ich sehr verwundert. Aber man lernt nicht aus und mit ein bisserl Hilfe war ich letztendlich im Anzug. Also ab ins Wasser und die verschiedenen Anzüge durchtesten. Es war ein riesen Spaß und natürlich freue ich mich schon auf das Schwimmen im offenen Wasser.

Melanie: Am 9. März war Angelas und mein erstes Neoprentestschwimmen. Treffpunkt war in Schwadorf beim Bad und dann gings mit Christian, Ernst, Luci und Angela ins Hietzinger Hallenbad. Zuerst gab es eine kurze Einführung und danach quälte ich mich auch schon in den ersten Anzug (von Orca) hinein. Das Anziehen ersetzte eindeutig ein Kraftkammertraining. Im Wasser fühlte sich der Anzug etwas ungewohnt an, vergleichbar mit nassem Gewand. Nachdem ich ein paar hundert Meter geschwommen bin und einen ersten Eindruck hatte, wurde auch schon Neopren gewechselt. Diesmal war einer von Sailfish an der Reihe inkl. neuerlichem Hineinquälen. Leider war der eine Nummer zu groß, denn er bremste beim Schwimmen, da er mir beim Hals-Schulter Bereich zu groß war. Aber beim nächsten Modell und eine Nummer kleiner war dieses Problem weg und ich düste nur so durch Wasser. Nachdem wir alle ein paar Anzüge getestet haben und etwas erschöpft vom An- und Ausziehen waren, gings auch schon heimwärts. Fazit: Es war ein toller Vormittag mit vielen neuen Erfahrungen, welcher auch eine schwere Entscheidung mit sich brachte, aber schlussendlich hab ich mich dann doch für einen Neo entschieden.

03.03.2013 - Sonntags- und Sonnentraining

Ernst:
Ich bin ja nicht gerade jemand für große Worte und Erklärungen, da ich lieber erlebe als erzähle. Aber der heutige Sonntagstrainingslauf mit Christian und Patrick war einfach leiwand, somit ein kurzes Statement auch mal von mir. Endlich wieder Sonne, endlich wieder im Freien laufen ohne zu frieren und dann noch dazu mit zwei tollen Freunden und tollen Gesprächen. Es hat einfach nur Spaß gemacht und der 2-Stunden Grundlagenlauf war viel zu schnell vorüber. Abgerundet haben Patrick und ich das mit einem Sauna-Nachmittag bei mir. Ich freu mich schon auf den nächsten gemeinsamen Lauf!

16. & 17.02.2013 - Schwimmworkshop

Am 16. und 17. Februar wurde der erste Schwimmworkshop unseres Vereins abgehalten. Unter der Führung und Anleitung von Christian stand Verschiedenstes auf dem Programm: Theoretisches, Aufwärmen, Wassergefühls- und Wassertechnikübungen, Stabilisations- und Koordinationsübungen, Videoanalyse der Schwimmtechnik.... Die rund 10 Teilnehmer konnten sich über eine tolle neue Erfahrung freuen.

Christian: Was für ein tolles Wochenende. Es war mein erstes Schwimmseminar und man kann sagen, dass ich vorher echt etwas nervös war. Aber es war einfach genial. Erstklassig was jeder einzelne Teilnehmer in diesen zwei Tagen geleistet hat. Für mich als Mental-Fanatiker war natürlich die letzte Übung (Mentaltraining) am Sonntag sehr spannend und unglaublich zu spüren, was da bei jedem passiert ist. Ich denke, dass es allen ein Stück weiter gebracht hat. Für mich war es auch spannend zu beobachten wie jeder meinen Anweisungen aufmerksam zugehört hat und diese auch umgesetzt hat. Alles in allem bin ich mehr als zufrieden und freue mich schon auf den nächsten Workshop am 23./24.03.

01.02.2013 - Leistungstest im IMSB

Christian: Am 01.02.2013 war es wieder soweit - der jährliche Leistungstest in der Südstadt (IMSB) stand am Programm. Mit von der Partie war wie immer der Stefan und zum ersten Mal die Angi. Wie immer war ich wieder ziemlich aufgeregt, aber alles in allem war es sehr positiv. Meine Freundin Marietta (dortige Sportwissenschaftlerin) war anwesend und wie immer sprachen wir über das Phänomen BEWEGUNG. Es war sehr erfrischend mich mit ihr auszutauschen. Nach der sportmedizinischen Untersuchung ging es ab auf den Radergometer und es wurde fleißig im 4 Minuten Takt jeweils um 40 Watt erhöht. Ich habe bei 80 Watt begonnen, bei 320 Watt war dann Schluss. Die Kraft war draußen, was bedeutet: mehr in die Kraftkammer. Marietta war mit mir sehr zufrieden und auch alle anderen Ärzte. Die Grundlagenausdauer hat sich bei mir sehr verbessert, aber es darf noch daran geschraubt werden und das gibt Kraft für die Zukunft.

Angi: Leistungstests habe ich ja schon einige hinter mir, ich kenne sie von der Freiwilligen Feuerwehr. Aber das Ganze mit persönlichen Fanclub zu bestreiten – ein Erlebnis der besonderen Art. Als erstes war allerdings Christian an der Reihe, und ich durfte in die Rolle des Fans schlüpfen. Stefan und ich haben ihn angefeuert. Doch dann der Moment der Wahrheit, denn ich war dran! Nach einer ärztlichen Untersuchung und anschließendem Lungenvolumentests war es soweit und ich durfte auf den Ergometer. Wie immer bestreite ich solche „Herausforderungen“ mit höchstem Respekt. Ich war anfangs ganz zufrieden, wäre aber gerne noch ein paar Watt mehr gefahren. Gegen Ende ging mir die Kraft aus, trotzdem habe ich versucht alles zu geben, wobei mir Christian und Stefan wirklich toll geholfen haben. Danach war Stefan an der Reihe, und die Rollen haben sich wieder neu verteilt. Nun haben Christian und ich wieder die Fanposition eingenommen. Die endgültige Auswertung war für mich im Großen und Ganzen recht zufriedenstellend. Natürlich freue ich mich schon auf den Test im nächsten Jahr. Es wäre schön, wenn ich dann schon Fortschritte sehen könnte. Vielleicht hat auch der Fanclub wieder Zeit – denn gemeinsam sind wir stark!

Stefan: Vor dem Leistungstest war ich ziemlich nervös, denn für mich ist diese Situation mit der eines Wettkampfes vergleichbar :-) Die ärztliche Untersuchung brachte ein gutes Bild, auch wenn mein Blutdruck etwas niedriger sein dürfte. Egal. Die nackten Zahlen des Leistungstests fand ich im ersten und auch zweiten Moment nicht so toll, aber mir wurden von Christian mit einer ausführlichen Erklärung alle zweifelnden Gedanken genommen. Auch ich selbst versuche Leistungstests seit meinem letzten Test auf dem Laufband, den ich sehr enttäuschend empfand, mittlerweile relativ zu sehen. Hier ist Gelassenheit sicher das beste Mittel. Die Leistung in einem Wettkampf hängt von sooooo viel mehr ab!

23.01.2013 - Walzeneinheit á la Craig Alexander

Christian: Da ich in meinem Beruf sehr eingesetzt bin, bin ich dazu angehalten, mein geliebtes Training zeitigst in der Früh zu absolvieren. Heute war wieder so ein Tag. Aufstehen um 04:30 und um 04:45 ab auf die Walze um eine harte Kraftausdauereinheit zu machen. Es war unglaublich! 15 Minuten locker einfahren und dann 8 x 2 Minuten über Wettkampftempo in einem dicken Gang fahren, dazwischen 2 Minuten Pause. Ich bin aber weit über Wettkampftempo gefahren, teilweise zwischen 300 und für mich unglaublichen 320 Watt. Das entspricht etwa 42 bis 44 km/h. Es war ein Traum. Die Schmerzen waren da, taten aber überhaupt nichts zur Sache. Dann noch 10 Minuten bei 220 - 240 Watt und 5 Minuten ausfahren. Ende um 05:50 Früh. So kann ein Tag beginnen.

19.01.2013 - 4 Stunden walzieren


Stefan: Obwohl ich schon länger im Verein dabei bin, hab ich es bisher noch nie geschafft, einen Trainingsbericht zu schreiben. Das soll sich jetzt ändern! In dieser Trainingswoche stand ein Vier-Stunden-Radtraining auf der Walze auf dem Programm, natürlich im Grundlagenbereich. Respekt davor war da, immerhin sollte es meine längste Walzeneinheit werden. Zumindest bis nächster Woche :-) Christian hatte jedenfalls die gleiche Einheit vor, also machten wir uns aus, zwecks Motivation zumindest Teile gemeinsam zu fahren. Er startete um 07:30, ich stieg zwei Stunden später ein. Die erste Zeit verlief ausgezeichnet und ich durfte aufpassen, nicht über meinem geplanten Wattbereich zu fahren. Zur Untermalung sah ich mir aktuelle Ski-Rennen sowie Highlights aus vergangenen Triathlon-Bewerben (Ironman Frankfurt und Challenge Roth 2009) auf DVD an. Nach etwas mehr als drei Stunden machte sich die hintere Oberschenkelmuskulatur leicht bemerkbar. Nun durfte ich gelegentlich aufpassen, nicht unter meinem geplanten Wattbereich zu fahren. Mit Christian wurde zwischendurch geschrieben und irgendwann war die Zeit auch vorüber. Bilanz: eine tolle Einheit, auf die man stolz sein darf, zwei vollgeschwitzte Handtücher, drei verzehrte Riegel und vier geleerte Radflaschen!