Interviews

Interview mit Christian in der NÖN
August 2014
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Interview-Serie Teil 7 - Christian (Schubert)
Dezember 2013

Nach einer kleinen Schaffenspause geht es in unserer Interview-Serie mit Christian weiter.

Du trainierst erst seit etwas mehr als einem Jahr und hast bereits 3 Halbmarathon und einige kürzere Bewerbe bestritten. War dieser „Raketenstart“ geplant oder hat es sich so ergeben?

Es hat sich so ergeben, ich bin quasi "hineingekippt". Anfangs war geplant, einfach abzunehmen und den Halbmarathon beim Vienna City Marathon zu bestreiten. Das war die Zielsetzung im Oktober 2012.

Dein erster Triathlon war die Sprintdistanz in Podersdorf. Wie siehst du mit einigem Abstand dein Debüt?
Es hat mir voll getaugt. Das Schwimmen, auch wenn es nur 750 Meter waren, war etwas zach, aber das habe ich schon vorher vermutet. Mit der Zeit bin ich zufrieden, auch wenn beim Radfahren und Laufen etwas mehr möglich gewesen wäre. Ich schätze zwischen 2 und 4 Minuten. Dennoch war es für den ersten Triathlon sehr ok. Eine super Sache und gute Erfahrung, auch das Drumherum war toll.

Seit Sommer bist du Besitzer eines neuen Airstreeem-Rennrades. Bist du schon vertraut damit? Wie wirst du das Radtraining im Winter gestalten?
Ich bin absolut schon vertraut damit und mit dem Rad umgefallen bin ich auch noch nicht. Ist aber auch eine komische Frage :-) Mein Winter-Radtraining findet am Ergometer statt. Erst bei rund 10 Grad plus fahre ich wieder draußen. Eine Walze für das Rad ist aus Platzgründen eher kein Thema. Außerdem trainiert auch meine Frau auf dem Ergometer.

Deine Ziele für 2014 hast du ursprünglich mit „Halbmarathon unter 01:50“ und „Halbdistanz Podersdorf“ definiert. Nachdem du die 1:50 schon heuer geknackt hast, wie wird das neue Ziel lauten? Und hast du eine Wunschzeit für deine erste Halbdistanz im Kopf oder steht Finishen im Vordergrund?
Stimmt, dieses Ziel ist schon erledigt. Für diese Saison soll es Richtung 1:40 gehen, ich denke, das ist realistisch. Für die Halbdistanz komme ich anhand hochgerechneter Zeiten auf ca. 5:30. Das sollte sich ausgehen. Vor dem Nicht-Finishen habe ich keine Angst. Die Zeit steht jedenfalls über dem Finishen.

Hast du eventuell schon langfristige Ziele, also über 2014 hinausgehend?
Nein. Ich werde einfach weitermachen, aber es ist noch nichts definiert. Schneller werden versteht sich von selbst :-)


Interview-Serie Teil 6 - Bernhard
Juni 2013

Interview-Serie, Teil 6 - diesmal beantwortete Bernhard unsere Fragen.

Wie kam es zu deinem Einstieg in den Triathlonsport?
„It‘s good to be remembered that everybody is following his OWN Dream!“ - es ist ganz einfach meine Faszination inkl. dem Drumherum – d.h. das Training, die Technik und besonders das menschliche Umfeld. Alle 3 Sportarten sind eine Herausforderung, noch dazu mit meinem Alter (47). Mein Einstieg war eigentlich schon für 2011 geplant, aufgrund diverser Unfälle hat sich das aber verzögert.

Die Challenge Fuerteventura im April 2013 war dein Triathlondebüt. Warum hast du dir für deinen ersten Bewerb gleich so eine anspruchsvolle Halbdistanz, noch dazu im Ausland, ausgesucht?
Für mich gab es nichts anderes als Halb- und Langdistanzen. Kurze Distanzen möchte ich eher als Trainingseinheiten verstehen. Die Challenge war auch ein Test, wie es sich mit meinem Diabetes verhält. Warum es das Ausland geworden ist, hat mehrere Gründe. Ich kenne einerseits jemanden aus dem Veranstaltungsteam, andererseits ist die Temperatur im April in diesen Gefilden natürlich verlockend. Dazu kommt, dass die Trainingsmöglichkeiten dort wirklich traumhaft sind. Das Meer hat seine Reize, wobei das Schwimmen darin, im Vergleich zum Schwimmen im Hallenbad, etwas ganz anderes ist. Ich würde es so bezeichnen: Es liegen keine Welten, sondern Galaxien dazwischen.

Du planst ja die Anschaffung eines Triathlonrades. Wie ist hier der Stand der Dinge?
Anfang Juni wird mein „ORDU“ (Orbea) abgeholt. Ich habe es bei einem Händler aus der Steiermark bezogen. Ich bin eigentlich Specialized-Fan und habe mich auch für ein Argon interessiert, aber als ich das ORDU zum ersten Mal gesehen habe, habe ich mich sofort verliebt.  Es passt da für mich alles, sei es die Form, Farbe, Geometrie oder Ausstattung (elektronische Schaltung inklusive). Die ZIPP-Laufräder warten schon zu Hause – die sind wahrscheinlich schon so aufgeregt wie ich.

Du hast mit Diabetes umzugehen. Inwiefern beeinflusst das deine Trainings bzw. Wettkämpfe?
Der Einfluss ist sehr groß, vor allem im Training. Ich brauche immer etwas zu essen mit, bei jedem Training aber auch im Wettkampf. Ich muss einfach aufpassen, was ich zu mir nehme. Wenn ein Hungerast aufkommt, komme ich aber zum Glück relativ schnell wieder heraus. Im Training verwende ich meist Flüssiges (z.b Orange-Mango Saft oder Eistee), weil es schnell ins Blut geht und auch schnell wieder verbraucht ist. Riegel verwende ich selten, wenn ich etwas Festes esse, dann oft Trockenfrüchte und da Feigen oder Bananen. Generell kann ich ohne Frühstück nicht leben. Häufig gibt es Karotten, Cottage Cheese, Joghurt- oder Soja-Müsli mit frischen oder aufgetauten Früchten und vielen Nüssen. Dazu Kaffee – schwarz und das viel – bin ein richtiger Kaffeejunkie!

Bei welchen Bewerben wirst du heuer noch an den Start gehen?
Nach der Challenge Fuerteventura im April und dem Citylauf in Bruck möchte ich im Juni noch einen Lauf oder Triathlon absolvieren. Fix ist ein Start am 21.7. in Zwettl bei einem Crosstriathlon. Am 24.8. werde ich in Podersdorf über die Halbdistanz starten, wobei hier eine Zeit von unter 06:30 machbar sein bzw. es eher Richtung 06:00 gehen sollte. Welche Bewerbe im Herbst folgen, ist noch offen – das ist auch Temperatur abhängig. 2014 werde ich wahrscheinlich wieder bei der Challenge auf Fuerteventura starten und auch ein Ironman ist nächstes Jahr denkbar. Mein Fernziel bleibt Hawaii 2016, dann wäre ich genau 50. Wenn man diesem Sport verfällt, muss Hawaii DAS Ziel sein!


Interview-Serie Teil 5 - Melanie
Mai 2013

Weiter geht’s in unserer Interview-Serie – in Teil 5 wurde Melanie vors Mikrofon geholt.

Du bist seit ca. 6 Monaten im Triathlon unterwegs. Wie kam es zu diesem Einstieg und in Folge zum Vereinsbeitritt?
Als Angela zu trainieren begann, habe ich aus Spaß, aber auch wegen meiner Erfahrung im Schwimmsport „ich mach mit“ gesagt. In Sachen Verein hat Angela recherchiert, ich war da eher das Anhängsel.

Als langjährige Schwimmerin bist du ja schon Wettkampf erprobt. Wie hast du deinen ersten Laufbewerb, den Wien Energie FunRun erlebt?
Es waren gemischte Gefühle. Ich hatte Schmerzen im Bein und konnte nicht so schnell laufen wie erhofft. Trotzdem bin ich mit meinem ersten Bewerb zufrieden. Es war absolut nicht vergleichbar mit Schwimmbewerben. Beim Schwimmen herrscht nicht so ein Teamzusammenhalt, finde ich. Man geht zum Startblock, schwimmt und fertig. Durch die Unterwasserphasen und die Schwimmkappe ist man von außen fast isoliert und bekommt auch die Stimmung nicht so mit. Beim Wien Energie Lauf war schon eine Gruppendynamik da. Das gemeinsame Aufwärmen, Warten auf den Start und Anfeuern der anderen Vereinsmitglieder war schön.

Du beginnst im Herbst ein Berufsbegleitendes Studium. Bleibt da noch genügend Zeit zum Training?
Ich lasse mich einfach überraschen, was die Zeitplanung betrifft. Natürlich steht das Studium im Vordergrund, wobei 3 Jahre ja nicht so lange sind. Ich werde nicht aufhören zu trainieren, sondern einfach etwas weniger. Wettkämpfe (Sprint- und olympische Distanzen) sind weiterhin Thema. Es wird schon klappen!

Seit kurzem bist du Besitzerin eines neuen Rennrades, eines BMC. Bist du abgesehen davon schon mit allem versorgt oder gibt es noch etwas anzuschaffen?
Ich bin momentan mit allem versorgt. Rad, Neoprenanzug, Vereinsdressen, Laufschuhe, Pulsuhr und Badeanzug sind neu. Die Schwimmbrille habe ich schon gehabt :-) Zukünftig sind vielleicht Laufräder ein Thema.

Bei welchen Bewerben wirst du heuer an den Start gehen?
Ich war ja als Schwimmerin bei unserer Vereinsstaffel in St. Pölten angemeldet. Sehr schade, dass das Schwimmen nicht stattgefunden hat. Ich hätte sogar meine ehemalige Schwimmtrainerin, die auch den Schwimmsplit bestritten hätte, getroffen. Meine Triathlonpremiere findet am 08.06. in Neufeld statt, da wird’s dann ernst. Ich bin schon aufgeregt, aber auch Vorfreunde ist schon vorhanden. Die Distanzen an sich finde ich nicht so dramatisch. Spannend werden vor allem die Wechselphasen. Neufeld ist die Generalprobe für Podersdorf, dort sollten mir die Abläufe dann besser bekannt sein.


Interview-Serie Teil 4 - Angela
Mai 2013

Teil 4 unserer bekannten und beliebten ;-) Interview-Serie fand mit Angela statt.

Du bist seit ca. 6 Monaten im Triathlon unterwegs. Wie kam es zu diesem Einstieg und in Folge zum Vereinsbeitritt?
Triathlon schwirrt mir seit Jahren im Kopf herum, allerdings waren noch Gedanken wie „Das kannst du nicht“ oder „Ich trau mich nicht“ vorherrschend. Letztes Jahr habe ich mir dann gedacht: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Ich begann zu laufen, trainierte am Home Trainer und schwamm im Hallenbad in Schwadorf. Dort habe ich dann auch einige Mitglieder beim Trainieren gesehen und vermutet, dass das wohl Triathleten seien. Außerdem ist mir der Flyer vom Verein im Bad aufgefallen. Ich schrieb daraufhin ein E-Mail an Christian. Die Antwort kam prompt, sehr nett und ich wurde mit offenen Armen im Verein empfangen. Ich habe mich gleich wohlgefühlt und denke, es macht auch Sinn, unter Gleichgesinnten – auch wenn wir natürlich Einzelkämpfer sind – zu sein.

Dein erster Wettkampf, der Wien Energie FunRun, liegt schon hinter dir. Wie hast du diese Premiere erlebt?
Ich war extrem nervös, hatte sogar Angst vor dem Versagen. Mit Versagen meine ich Puste ausgehen, es nicht ins Ziel schaffen, eine der Letzten zu sein..... Jedenfalls habe ich beim Wettkampf viel gelernt. Am Anfang haben mich viele überholt und ich dachte schon „ich will nicht mehr“. Dann habe ich mich aber an Christians Tipps erinnert. „Lauf dein Tempo“, „Genieße es“! Ich habe dann Sportler zurücküberholt, was mich sehr happy gemacht hat. Insgesamt gesehen bin ich mit der Zeit sehr zufrieden, ich habe meine Erwartungen übertroffen. In der Ergebnisliste bin ich durchwegs im Mittelfeld. Ich habe eigentlich gedacht, Laufen sei meine Schwäche, aber es ging wirklich gut, wobei es natürlich schon noch ausbaufähig ist.

Triathleten benötigen einiges an Material. Bist du schon mit allem versorgt oder gibt es noch das Eine oder Andere anzuschaffen?
Auf jeden Fall möchte ich noch ein passendes Rad anschaffen. Abgesehen davon habe ich schon alles Notwendige, z.B. eine Garmin-Uhr, Vereinsdressen, Neoprenanzug, Laufschuhe..... In Spanien, als ich einen Freund bei der Challenge Fuerteventura unterstützt habe, habe ich mir ein Rad ausgeborgt, das zwar etwas zu groß war, dennoch dachte ich: „Wow, so kann also Radfahren sein“. Der Unterschied zu meinem war 1000:1. Ich bin noch hin- und hergerissen, ob es ein Rennrad oder Triathlonrad werden soll. Die Tendenz geht zu einem Rennrad, aber eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Auf jeden Fall wird es ein gebrauchtes Rad. Ich habe mich schon länger umgeschaut und auch schon einiges ausgeschlossen. Scott und Felt sind meine optischen Favoriten.

Welche Bewerbe wirst du heuer absolvieren?
Ich bin für die Sprintdistanz in Neufeld am 8.6. angemeldet. Allerdings möchte ich an sich nicht starten, da kommt wieder die erwähnte Angst ins Spiel. Ich habe derzeit einige Wochen nicht richtig trainiert. Ich bin perfektionistisch veranlagt und möchte vor einem Bewerb sehr gut vorbereitet sein, das ist derzeit eher nicht der Fall. Nach jetztigem Stand steht aber hinter Neufeld noch ein „Ja“, immerhin soll es auch die Generalprobe für die Sprintdistanz in Podersdorf am 25.8. sein, dem eigentlichen Ziel der Saison. Auch bei diesem Bewerb steht nach momentanem Stand ein „Ja“ zu einem Antreten. Weiters möchte ich ein paar kürzere Läufe im Herbst absolvieren, auch ein Halbmarathon geistert noch in meinem Kopf herum.

Hast du schon Ziele über die Saison hinausgehend?
Ja, wobei diese abhängig von dieser Saison sind. Prinzipiell ist für die nächste Saison ein Halbmarathon eingeplant und zumindest eine olympische Distanz, aber es geht eher Richtung Halbdistanz. Das ist auch abhängig davon, wie bald ein Rad vorhanden ist und wie schnell ich mich entwickle.


Interview-Serie Teil 3 - Luci
April 2013

In Teil 3 unserer Interview-Serie beantwortet Luci unsere Fragen.

Seit deinem Oberschenkelbruch bei der Halbdistanz in Podersdorf kurz vor der Ziellinie sind rund 7,5 Monate vergangen. Wie geht es dir körperlich?
Gut. Kurz nach dem Unfall dachte ich, die Rehabilitation ginge schneller. Mit dem Schwimmen hab ich schon recht bald starten können und kurz darauf konnte ich auch wieder mit dem Rad fahren. Das Gehen ist aber noch recht ausbaufähig und erst wenn das ohne Ausweichbewegungen funktioniert, ist wieder ans Laufen zu denken. Der Fortschritt seit der Reha ist dennoch deutlich. Gehen ohne Hilfsmittel funktioniert bereits, auch wenn ich manchmal noch Schmerzen habe, vor allem wenn ich es wieder übertrieben habe. Es ist jedenfalls ein langer Weg zurück, dessen war ich mir am Anfang nicht bewusst.

Du warst rund 2,5 Monate im Rehabilitationszentrum Weißer Hof stationiert. Wie ist die Rehabilitation dort und auch generell verlaufen?
Die Zeit am Weißen Hof war wichtig und schön. Hier waren lauter Leute untergebracht, die auch einen Schicksalsschlag hatten und diesen verarbeiten mussten. Es war jeder damit beschäftigt Dinge wiederzuerlernen, die seit dem Unfall nicht möglich waren - hier fühlte ich mich trotz meinen Gehstöcken wohl. Das medizinische und physiotherapeutische Angebot war super, jedoch denke ich, dass die Belastung eine viel zu große für mich und mein Bein war. Am Anfang wollte ich selbst zu viel, was sich negativ auf mein Bein ausgewirkt hat. Nach rund zwei Wochen wurden die Schmerzen immer stärker und ich benötigte Gehstöcke auf beiden Seiten. Bis Weihnachten wurde das Programm dann sehr stark reduziert und ich verbrachte viel Zeit liegend. Über die Weihnachtsfeiertage war absolute Schonung angesagt. Danach kamen die ersten Schritte ohne Hilfsmittel - das fühlte sich nach vier Monaten absolut genial an.

Wie bist du mental mit der neuen Situation umgegangen? Hast du Veränderungen bei dir feststellen können?
Direkt nach dem Unfall und auch der Diagnose „Oberschenkelbruch“ war ich extrem positiv. Die Woche im Spital verging im Nu und ich hatte zum Glück wunderbare Zimmerkolleginnen. Zu Hause hatte ich die Einstellung, der Körper braucht Ruhe und soll sie auch bekommen. Dankbar war und bin ich meinen Eltern und meinen Triathlonkollegen, die mich fast täglich auf meine geliebte Donauinsel "ausgeführt" haben. Ohne dieses "Luftschnappen" wäre mir die Decke auf den Kopf gefallen - an dieser Stelle vielen Dank dafür. Während der Reha war ich emotional stabil, mit zunehmenden Schmerzen kam aber der Zusammenbruch. Das erste Mal seit dem Unfall ging es mir richtig schlecht, der Wille und die Hoffnung schwanden. In der Weihnachtspause fühlte ich mich dann dank der Fortschritte deutlich besser. Nach der Reha geht es mir auch dank des Trainings mit meinen Kollegen sehr gut. Veränderungen habe ich schon feststellen können. Zum Einen bin ich nicht mehr so ungeduldig. Zum Anderen habe ein besseres Körpergefühl und kann meinen Körper zur Ruhe kommen lassen, was wohl die wichtigste Erkenntnis aus der Geschichte ist. Warnungen werde ich zukünftig nicht mehr überhören. Ruhepausen werden großgeschrieben und auch an Ruhetagen mache ich nun körperlich nichts, schließlich möchte ich so etwas nie wieder erleben.

Du warst bereits für den Ironman Austria am 30.6. angemeldet. Ist eine Langdistanz weiter ein Thema für dich?
Vorsichtig gesagt, ja. Im Moment bin ich aber schon glücklich, wenn ich eine kürzere Distanz in allen drei Disziplinen bewältigen kann. Halbdistanzen werde ich sicher wieder bestreiten. Wenn ich das alles geschafft habe, wird aus dem vorsichtigen Ja ein definitives Ja zu einer Langdistanz.

Planst du heuer die Teilnahme an Wettbewerben? Wenn ja, welche wären das?
Ja. Fix ist der Trumer Triathlon am 21.07., bei dem ich in einer Staffel mit Christian das Radfahren übernehmen werde und der Radmarathon in Schlaining am 04.08. Andere Radmarathons, wie z.B. die Wachauer Radtage, sind noch in Schwebe. Seit kurzem überlege ich auch die Staffelteilnahme beim Ironman 70.3. in St. Pölten. Das Herz sagt ja, der Körper weiß ich es noch nicht. Auf jeden Fall antreten werde ich in Podersdorf, in welcher Form (Halbdistanz Staffel oder Sprint alleine) auch immer.


Interview-Serie Teil 2 - Ernst
März 2013

Teil 2 unserer Interview-Serie geht mit Ernst über die Bühne.

Den Verein „L.i.L Tri Club Ost“ gibt es mittlerweile seit ca. 2 ½ Jahren. Wie siehst du die Entwicklung?
Ein für mich sehr wichtiger Punkt ist das Kindertraining, hier ist die Entwicklung phantastisch. Ich bin glücklich und überrascht, wie gut das Training von den Kindern angenommen wird und wie groß deren Freude am Laufen ist. Mit einem Zulauf von über 30 Kindern hätte ich nicht gerechnet. Mit Patrick und Daniela haben Christian und ich tolle Verstärkungen bei der Trainingsleitung bekommen. Wünschenswert wäre eine vermehrte Teilnahme unserer Kinder an Wettkämpfen. Der Verein als Ganzes hatte eine Zeit lang eine Durststrecke hinter sich. In den letzten Monaten hat sich aber viel getan, z.B. durch neue Mitglieder und neue Sponsoren. Der Verein wächst jedenfalls stetig. Ich selbst hätte nicht gedacht, dass der Verein so groß wird. Ich war schon in mehreren Vereinen und weiß, wie schnell alles zerbrechen kann, aber ich denke, unser Verein wird seinen Weg gehen und ich hoffe, ich mit ihm.

Was läuft schon gut, wo gibt es noch Entwicklungsmöglichkeiten?
Gut ist der Einsatz jedes Mitgliedes und das Hineinhängen in den Verein bzw. Sport. Als verbesserungswürdig sehe ich die Zusammenarbeit. Vorhaben sollten konsequenter und mit „Hand und Fuß“ durchgezogen werden und die Gruppenarbeit sollte verstärkt werden. Alleingänge sind nicht so toll.

Du wirst heuer in Podersdorf deine erste Langdistanz bestreiten. Wie läuft die Vorbereitung dazu? Wie sieht es um die Nervosität aus?
Die Vorbereitung läuft von Tag zu Tag besser. Langsam kommt die Phase, in der weniger Grundlage und mehr Geschwindigkeitseinheiten auf dem Plan stehen. Leichte Knieschmerzen sind bei mir leider noch vorhanden. Eine Langdistanz ist kein Kindergeburtstag. Ich werde wie in alle Wettkämpfe hineingehen und die Dinge auf mich zukommen lassen. Ich werde mich genauso freuen, wenn sich die Zeit, die in meinem Kopf herumschwirrt (unter 12 Stunden), nicht ausgeht. Finishen möchte ich aber auf alle Fälle. Auf alle anderen Wettkämpfe freue ich mich übrigens ebenso, auch wenn ich es nicht immer zeige. Nervös bin ich noch überhaupt nicht. Ich habe Respekt vor der Distanz und mache mir auch Gedanken darüber. Es ist wie bei einem Konzert – man probt, der Termin kommt näher und am Tag X betritt man die Bühne und kann alle vorherigen Gedanken über Bord werfen.

Welche Bewerbe stehen in dieser Saison neben Podersdorf bei dir auf dem Programm?
Der erste Wettkampf war der Wien Energie Halbmarathon am 17.3., dann folgt am 14.4. mein erster Marathon (Vienna City Marathon). Die Sprintdistanz auf der Donauinsel am 18.5., der Ironman 70.3. am 26.5. in St. Pölten und der King of Neufeld am 8.6. und 9.6. sind weitere Stationen, ehe am 24.8. die Langdistanz in Podersdorf ansteht. Dazu werde ich noch ein bis zwei kurze Läufe einstreuen.

Nach einer Langdistanz stellt sich die Frage wie es weiter geht. Planst du weitere oder lässt du die Dinge auf dich zukommen?
Mal sehen, wie ich die Langdistanz in Podersdorf finishe und psychisch verkrafte. Die Frage nach weiteren Langdistanzen kann ich noch nicht beantworten. Ausgeschlossen ist nichts, Klagenfurt ist schon eine Option. Aber der Spaß sollte mit dabei sein, nur quälen ist nichts für mich. Generell möchte ich Triathlon weitermachen, auf welchen Distanzen weiß ich jetzt noch nicht. Was ich sicherlich machen werde, ist auf diversen Laufevents anzutreten. Schon deshalb, weil ich es mit meiner Tochter Alina erleben will, der ich die Liebe zum Sport vermittelt habe. Vielleicht stehen wir ja einmal Schulter an Schulter bei einem Start, das wäre für mich das schönste Erlebnis. Auf alle Fälle habe ich durch den Sport und das Vereinsleben viele Menschen kennengelernt und einige Freunde dazugewonnen und alleine das war und ist diese Zeit wert.


Interview-Serie Teil 1 - Christian
März 2013

Wir starten eine Interview-Serie, bei der unsere Mitglieder Einblicke zu verschiedenen Themen geben. Als Erstes wurde Christian vor das Mikrofon gebeten :-)

Den Verein „L.i.L Tri Club Ost“ gibt es mittlerweile seit ca. 2 ½ Jahren. Wie siehst du die Entwicklung?
Es geht langsam, aber kontinuierlich voran. Es ist klar, dass ein Verein nicht in ein oder zwei Jahren groß aufziehbar ist. Wir sind ein ambitionierter Sportverein auf Amateurbasis, da sind kleine Schritte notwendig. Sensationell ist unser Netzwerk - von Physiotherapeuten, Osteopathen hin zu Laktatmessungen bis zu Mental- und Motivationscoachings und Ernährungswissen – es gibt bei uns für jeden Bereich Lösungen.

Was läuft schon gut, wo gibt es noch Entwicklungsmöglichkeiten?
Toll ist der Zustrom jener Sportler, die zu uns passen und die „Lauf ins Leben“ verstanden haben. Die Gemeinsamkeit unseres Teams ist einzigartig. Und ich finde unsere Homepage schön. Ein Verbessern ist natürlich immer möglich, dennoch ist der Istzustand in Ordnung. Wir versuchen uns zu erweitern, vor allem Sponsoren sind das Um und Auf.

Du absolvierst nach Podersdorf 2011 und 2012 heuer deine dritte Langdistanz, den Ironman Austria in Klagenfurt. Wie läuft die Vorbereitung dazu? Wie sieht deine Zielsetzung aus?
Die Vorbereitung würde ich als zufriedenstellend bezeichnen. Die ernste Phase kommt nun. Ich werde Prioritäten setzen und Abstriche machen, die vielleicht nicht jedem gefallen werden. Beispielsweise einige Einheiten alleine absolvieren, was für die mentale Seite sehr wichtig ist. In Klagenfurt bin ich trotz der wichtigen Unterstützung von außen auf mich gestellt, da kann mir niemand helfen. Ich bin jedenfalls voll motiviert und bereit für die Aufgabe. Die Zielsetzung ist mit 10:.... definiert. Zeiten für die einzelnen Disziplinen existieren in meinem Kopf.

Welche Bewerbe stehen in dieser Saison neben dem Ironman Austria bei dir auf dem Programm?
Los geht es am 17.3. mit dem Wien Energie Halbmarathon, dann folgt am 14.4. der Halbmarathon beim Vienna City Marathon. Hinter der Sprintdistanz beim Vienna City Triathlon am 18.5. steht noch ein kleines Fragezeichen. Weiter geht es mit dem Ironman 70.3 in St. Pölten am 26.5. und dem King of Neufeld (Sprintdistanz am 8.6. und Olympische Distanz am 9.6.). Dann mein Saisonhöhepunkt – Ironman Austria, 30.6. In Trum am 21.7. werde ich mit Luci eine Staffel bilden. Der Abschluss steigt in Podersdorf am 24.8., wobei hier die Distanz noch in den Sternen steht.

Was wünscht du dir für die Zukunft?
Gesundheit, Glück, Liebe, Erfolg, Kraft, Ausdauer, mit mir im Reinen zu sein.


Markus im großen Siemens-Interview

Ein ausführlicher Bericht über Markus ist hier zu finden!