Wettkampfberichte 2014

Übersicht

16.11.2014 - LCC Leopoldilauf
19.10.2014 - LCC Herbstmarathon
17.09.2014 - 1. Vienna Open Water
14.09.2014 - 13. Int. Ebreichsdorfer Stadtlauf
14.09.2014 - 17. Int. Wachaumarathon
06./07.09.2014 - 27. Int. Austria Triathlon Podersdorf
17.08.2014 - 1. Marchfeld Triathlon
09.08.2014 - 29. Atterseeüberquerung
09.08.2014 - 26. Pöttschinger Triathlon
20.07.2014 - Challenge Roth
22.06.2014 - 9. Weinviertler 1/8 Man
22.06.2014 - Badener Stadtlauf
07./08.06.2014 - 27. Triathlon Neufeld
31.05.2014 - Trimotion 111 Saalfelden
31.05.2014 - Linz Triathlon
25.05.2014 - Ironman 70.3 St. Pölten
17.05.2014 - Vienna City Triathlon
04.05.2014 - Landstrasser Bezirkslauf
13.04.2014 - 31. Vienna City Marathon
05.04.2014 - PannoniaMan Donnerskirchen
30.03.2014 - 15. Fischamender Stadtlauf
16.03.2014 - Wien Energie Lauf

16.11.2014 - LCC Leopoldilauf

Ergebnis Halbmarathon:

Christian (St.): 1:39:05
Bernhard: 1:44:01

Kommentare:

Christian (St.): 08.45 Uhr Treffpunkt Praterstadion Parkplatz, eiskalt, grau in grau und etwas windig, trotzdem super Stimmung und die Frisur hält. Bernhard und ich machen uns bereit für den zweiten LCC Halbmarathon innerhalb eines Monats. Als Unterstützung hatten wir die liebe Birgit und wie immer unseren treuen Stefan. Punkt 10.00 Uhr der Startschuss und los ging. Wieder waren 3 Runden zu je 7 KM zurückzulegen. Nach den ersten 3 Kilometern kam dann das Laufgefühl und der richtige Spaß, die erste Runde war in 32 Min. absolviert. Bei ca. KM 10 kam dann Susi dazu und hat mich wieder ein Stück begleitet, das Gefühl war teilweise echt genial. Bei KM 15 hat dann aus unerklärlichen Gründen der rechte hintere Oberschenkel angefangen zu zwicken, da wollte ich dann nicht mehr ganz so viel riskieren. Bei KM 19 kam wieder Susi dazu und die letzten 2 KM waren echt hart, aber genial und vor allem weiß man, was noch in einem steckt. Mit 1:39:05 habe ich endlich die 1:40 unterboten und das macht mich wirklich glücklich. Nun ist diese Schallmauer durchbrochen und es geht voller Zuversicht weiter. Der Formaufbau stimmt.

Bernhard: 08.45 Praterstadion-Parkplatz Treffpunkt mit Christian und Stevo. Nummer holen und feststellen dass es echt frisch ist - aber kein Regen so wie angesagt... zurück zu den Autos umziehen und dann Richtung Start - leider ist die Strecke nicht durchs Stadion, wo am Vortag das Match Ö - Rus (1:0) stattgefunden hat. Aufwärmen in der Allee – Birgit macht tolle Fotos – und Stevo reicht Verpflegung. Start ist um 10.00. Ich finde keinen Rhythmus – liegt wahrscheinlich am Speed den mein Körper nicht verkraftet – und es spielen auch noch andere Gründe mit: Chili und Bier der letzten Tage hat sich schon in der Früh bemerkbar gemacht und wird es zu Mittag nochmal tun – glücklicherweise nicht beim Lauf direkt – da ist nur das flaue Gefühl im Bauch.. und die Temperatur die ziemlich frisch ist... ich starte trotzdem unten kurz und oben mit Tri-Leibchen, Ärmlinge plus Handschuhe – von dem Zeug entledige ich mich nach der ersten Runde – aber wirklich ins Schwitzen komm ich dann auch nicht! Die erste Runde ist echt am Limit – mir laufen “Zwerge” um die Ohren – Hochachtung; die zweite hab ich dann eine Schrittmacherin, die ich dann Richtung dritter aber ziehen lassen muss, da ich das Tempo nicht halten kann! Nach ein paar KM “Schonung” gehts dann wieder einigermaßen und am Ende wird es wieder besser – inkl. verhaltenem Sprint am Ende... um ca. 11.45 ist der Spuk vorbei! Bin ziemlich erledigt und mein Body zeigt es mir auch: steif, irgendwie verkrampft und der BZ ist wider erwarten hoch – über 200! - mein Gefühl sagte mir das Gegenteil... Erwähnt werden sollte noch, dass die Veranstalterverpflegung auf eine Station beschränkt war - mit dem hab ich nicht gerechnet und die Flüssigkeitsaufnahme hat gelitten – bedeutet eine mitgebrachte Bottle 0,5l mit 2 BE und 1 Becher Wasser während des Runs ist einfach zu wenig auf dieser Distanz! Bei der Abreise zeigt sich wieder, dass das LCC Areal (Happelstadion) ideal für solch eine Veranstaltung ist – wirklich empfehlenswert. Tri On – Bernd

19.10.2014 - LCC Herbstmarathon

Ergebnis 7 km:

Gregor: 39:15
Melanie: 48:12

Ergebnis Halbmarathon:

Christian (St.): 1:41:03
Bernhard: 1:42:54

Kommentare:

Gregor: Nachdem ich den ganzen Sommer über krankheitsbedingt nicht wirklich viel trainiert habe, hab ich am 7er im Rahmen des LCC Herbstmarathons einfach nur so zum Spaß mitgemacht, vor allem auch um Christian und Euch wieder mal zu sehen. Da ich beim Laufen immer noch Schwierigkeiten hab, habe ich mir weder irgendwas erwartet, noch vorgenommen. Dass ich am Samstag Abend eingeladen war und erst nach Zwei Uhr in der Früh ins Bett gekommen bin, war natürlich auch keine mega-tolle Vorbereitung :-), aber es ging ja nur um den berühmten "Spaß an der Freud". In der Früh hab' ich dann  auch noch meinen Garmin vergessen und musste nochmal umdrehen, wodurch dann die Zeit zum Einlaufen auch noch knapp wurde, also alles in allem nicht sehr vorbildlich. Beim Einlaufen hab ich mir dann auch gedacht, ich kann eigentlich gleich wieder nach Hause fahren, das macht hier wenig Sinn, aber gut aufgeben "tut" man ja bekanntlich höchstens einen Brief. Ich finde die Runde im Prater und vor allem dann, wenn man im Stadion startet und einläuft, sehr nett und so hab ich mich halt mit allen anderen auch auf die Laufbahn zum Start gestellt und bin dann um Punkt 10:00 einfach mal los gelaufen. Wetter war ja perfekt und das sieht man auch an den Leistungen von Bernhard, Christian und den anderen sieht. Nochmals Gratulation! Nachdem ich echt nicht wusste, wo ich steh und was geht, bin ich den ersten km viel zu langsam gelaufen in 5:51, es war aber auch recht eng im Pulk. Bin dann ein wenig schneller geworden, aber hab mich nicht wirklich getraut und bin die nächsten fünf Kilometer sehr konstant zwischen 5:39 und 5:36 gelaufen. Auf dem letzten km hab ich dann nochmals versucht etwas schneller zu rennen und bin dann auf eine Zeit von 4:58 gekommen. Das aber vor allem auch deshalb, da ich auf der letzten Geraden im Stadion die offizielle Zeitnehmung gesehen habe und die war so in etwa bei 39:43. ich hab natürlich nicht daran gedacht, daß das ja die Brutto-Zeit ist und nochmal auf den letzten Metern eine Vollsprint hingelegt, beim Zieleinlauf ist's mir dankbarer eh eingeschossen, dass das ja nicht meine Netto-Zeit anzeigt. Da hab ich noch unbewusst ein paar Sekunden raus gequetscht :-) Wie auch immer 39:15 ist jetzt keine Fabelzeit, aber es hat Spaß gemacht und ist im Endeffekt besser gegangen, als ich gedacht hab.

Melanie: Meistens muss man mich zu einem Laufbewerb tagelang überreden, bis ich mich endlich dazu entschließe teilzunehmen. Auch diesmal war es so und ich meldete mich erst am Dienstag vor dem Lauf an. Doch dann passierte es, ich musste am Donnerstag unbedingt meine neuen Stöckelschuhe anziehen und bin gleich die Stufen hinuntergestützt. Mit schmerzenden Fuß gab‘s natürlich auch kein Training. Bis Sonntag waren zwar die Schmerzen weg. Jedoch war der Fuß noch immer etwas bunt und angeschwollen. Mit den Worten „Tut ja nicht mehr weh“, „Wird schon irgendwie gehen“ und „Es ist kalt!“ sind meine Mutter und ich zum Start. Am Weg dorthin haben wir dann noch die anderen getroffen und ich erzählte Christian von meiner missglückten Flugstunde. Aufwärmen und Einlaufen konnte ohne Schmerzen absolviert werden und kurze Zeit später fiel auch schon der Startschuss. Nachdem meine Mutter und ich sich von dem Tempo mitreißen haben lassen, mussten wir das Tempo nach dem ersten Kilometer verlangsamen und nach ca. 1,5 km bekam ich natürlich auch noch Seitenstechen, welches ich nicht im Laufen wegbekommen habe. Also musste ich gehen… Bei Kilometer 2 war es zum Glück weg, ich versuchte wieder zu laufen und auch etwas Tempo zu machen. Auf der Allee sah ich dann wie viel ich durch das Seitenstechen auf meine Mama verloren hatte und war sogar erstaunt, dass ich gar nicht so weit hinten bin. Jedoch auf dem letzten Kilometer merkte ich, dass mein Fuß zu schmerzen begann und ich musste wieder ein Stück gehen. Als es wieder etwas besser wurde, fing ich wieder an zu laufen. Leider wurden die Schmerzen immer stärker und ich humpelte ins Ziel (laufen konnte man das definitiv nicht nennen). Mama wartete vor der Ziellinie, um mich auf den letzten Metern anzufeuern, doch als sie mein nicht ganz so erfreutes Gesicht sah, wusste sie schon was los war. Im Ziel angelangt, kam mir auch schon Stefan und kurz danach auch Mama entgegen. Während sie noch dehnte, saß ich am Boden, um den Fuß nicht zu belasten. Fazit aus der Sache: Niemals hohe Schuhe anziehen, wenn man sich für einen Bewerb angemeldet hat ;)

Christian (St.): Es war für mich ein spezieller Lauf. Ich habe mir für diesen Lauf wirklich nichts vorgenommen, ausser gesund und glücklich in das Ziel zu laufen. Wichtig war für mich, dass ich locker während des Wettkampfes bin und auf meine Lauftechnik achte. Es war ein wunderbarer Tag, perfekte Bedingungen. Super, dass Gregor, Don Bernardo, Mama Fuchs und Melanie auch gestartet sind, der liebe Christian konnte leider nicht, wegen einer Verkühlung, also steht es in der neuen Saison schon mal 1:0 für mich HIHIHIHI. Die liebe Daniela ist auch gestartet, ist aber leider noch nicht bei unseren Verein, das wird aber langsam mal Zeit :-) Das liebe Ingerl (Bussal) war samt unserem lieben Stefan an der Strecke und haben uns lautstark angefeuert. Punkt 10 Uhr Start und ich bin bewusst von ganz hinten los gelaufen um der Drängerei aus dem Weg zu gehen. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl. Ich bin alle 3 Runden in 33:21 gelaufen und das ohne Uhr oder sonstiger Kontrolle, rein nach Gefühl. Die letzten 3 KM hat mich dann noch Susi begleitet und mich nochmal ordentlich gepusht und es ging noch etwas. Ohne Druck und mit einem herrlichen Gefühl bin ich dann mit einer Zeit von 1:41:03 in das Ziel gelaufen. Es war für mich eine Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Christian Sch. hat mich auch bei diesem Lauf immer wieder mit seinen komischen (normal geht bei ihm jo net) Anfeuerungen innerlich zum Lachen gebracht.

Bernhard: Wecker um 7:45 gestellt – zu spät, aber ich bin automatisch um 06:40 munter! Außentemperatur 8° C in der Pfalz! Frühstücken und alles zusammenkratzen, kontrollieren und ab die Post Richtung Ernst Happel Stadion – es ist mein
erster “nur” Halbmarathon! Beim Stadion treffe ich Stevo und Christian, die mich zur Startnummernausgabe begleiten. Zurück zum Auto – am Weg treffen wir Mel mit Mama, die über die 7 km Distanz starten. Beim Umziehen tauchen Daniela und Ingeborg auf, sowie Christian Schubert der mit dem Bike anrauscht – aber aufgrund einer Verkühlung nicht startet – außerdem muss er Mittags zu Hause sein - “Mama wartet mit dem Papi und wenn er nicht pünktlich ist könnte das böse Folgen haben..” (Anm.: vielleicht Sexverbot für die nächsten Monate? – oder so ähnlich... also brav sein!) Alles kontrollieren – der BZ ist bei 205 - auch optimal und die Basiseinheiten, normlerweise um 09.00 injiziert, werden ausgelassen! – nehme sogar aufgrund meiner BZ-Werte sicherheitshalber das Messgerät mit auf die Reise – im nachhinein gesehen unnötiger Ballast – aber besser so. Vor dem Start werde ich noch von tieferen Regionen auf Abwege geleitet – aber besser so! Ingeborg vertraue ich meine Jacke und die Trinkflasche an, die sie mir nach der ersten Runde bereit hält. Pünktlich erfolgt der Start und ich versuche in verhaltener Gangart sofort einen Rhythmus zu finden. Verpflegt wird sich auf der ersten Rund mit 2 Bechern Wasser. Es funktioniert alles eigentlich gut – wenn ich da an die letzten Trainingseinheiten denke – fast zu gut! Auf der Kreuzung vor dem Wendepunkt steht Christian und hustet – sorry feuert vom Bike aus an und dann nochmal von einem anderen Punkt – DANKE! Vor dem Wendepunkt in der Allee läuft mir Christian entgegen - Daumen oben! Durchs Stadion zu laufen ist echt ein besonderes Feeling - die Trinkflasche von Inge entgegennehmen und deponieren mit etwas Restflüssigkeit am Stadionausgang. Da der Rhythmus auf “es geht mehr” zeigt, wird ein wenig angezogen und die Körperbalance spielt auch mit. Also gehts in der Art weiter und unterwegs werden zwei kleine Stücke Banane aufgenommen. Vor meinem zweiten Wendepunkt wieder der Blickkontakt mit Christian und so nebenbei: ich fühl mich echt gut – sogar immer besser. Zurück zum Stadion und beim Stadionauslaufen greife ich nach der Flasche und schluckweise – etwas gebremst – wird Sie entleert – dann schmeiß ich sie beim Autoparkplatz ins Gebüsch – “Ich werde Sie nachher holen…” - sie wird auch morgen noch dort liegen oder von einem fleißigen Straßenkehrer eingesammelt worden sein! Unterwegs suche ich mir immer wieder quasi einen Tempomacher – das klappt durchwegs recht gut und hilft mir sehr. Einmal beim Banane fassen greif ich daneben was stehen bleiben – zwei Schritte zurück und dann erst weiter - bedeutet. Die dritte Runde ist dann fast optimal – teilweise stimmt die Balance echt gut und ein Blick auf den Garmin zeigt eine Zeit um 4:45 Min pro KM – kaum zu glauben...! Motiviert noch mehr... und als ich ein Gruppe überhole finde ich dort einen neuen Schrittmacher, der aber kurz darauf ins Gebüsch abbiegt – weiter – allein bis ein Schnellerer von hinten kommt, an dessen Seite ich mich halten kann. Der, stellt sich heraus, den Marathon läuft und mich bei der Verpflegungstation bittet, die Seite zu wechseln, damit er sich eine Banane holen kann... kein Problem – ich nehm nix und konzentriere mich auf die letzten paar hundert Meter – auf denen ich mich ziemlich auspumpe! Rein ins Stadion und durchs Ziel – Fix und Foxi und was besonders fehlt ist LUFT! Als sich alles eingerenkt hat >> BZ messen: 157 - besser geht fast nicht! Hol mir ein paar Schnitten und schütte Wasser in mich hinein - und brauche bis ich merke, dass ich die Insulinspritze ja eh eingesteckt hab und die nicht im Auto ist – aber verziehen! Dann lass ich nochmal alles mit den Kollegen vorbeiflimmern und dann gehts zum Auto! Umziehen, verabschieden und - tja das mit dem Gratisparken stelle ich fest ist eine Mär und die Trinkflasche bleibt in der Botanik – weiterhin … ansonsten absolut erfolgreich. Am Heimweg kommt die Sonne durch – Was will man mehr? Am Weg nach Hause schmiede ich Pläne – Anruf Reini, Chris und zu Hause Essen und dann mit Speedy zu Reini für einen Nachmittagsplausch! Auf den ersten Metern... “Spaß, Spaß, Spaß,... und wenn diese Feelings am Moped auch nur einmal im Jahr gehen sollte – bei solchem Wetter – Gas, Gas, Gas macht eben Spaß… Speedy verkaufen? Niemals... Zum besonderen Abschluß des Tages: Relax-Massage 60 Min. von Jerry – genialer Abschluß! Zum Abschluss noch ein großes DANKESCHÖN an alle die dort waren und unterstützt haben! DANKE - Ingeborg, Daniela, Conny, Mel & Mama, Christian (Schubert), Stevo, Chris und Gregor!

17.09.2014 - 1. Vienna Open Water

Ergebnis 2 km:

Bernhard: 41:35

Kommentar:

Bernhard: Nach dem Dienst ab an die Donau: VIENNA OPEN WATER steht am Plan! Die Atmosphäre ist genial: herrliches Wetter, die Donau hat um die 19,5 Grad (offiziell), es sind knapp über 120 Teilnehmer vor Ort und am Start. Jorge und Anne haben das genial organisiert … Gratulation! Wieder einmal BZ-Troubles – aufgrund einer neuen Tätigkeit hab ich die Basis verspätet gespritzt - mit Nachwirkungen. Bis 17.00 Wert 180 und um 18.20 vor dem Einschwimmen ess ich ein Stück mitgebrachten Apfelstrudel - gekleidet in NEO! Rein ins Wasser und 25 Minuten Einschwimmen und um 18.00 pünktlich ist Start. Ich versuche den Plan umzusetzen und das funktioniert total gut – halt mich hinten und versuche ruhig zu schwimmen und eine Rhythmus zu bekommen – achte auf die Wasserlage und eine ruhige Atmung. Die ersten beiden Längen sind absolut angenehm, die Dritte ist irgendwie unrund und die Vierte ist gefühlsmäßig ein Zickzack-Kurs – wo ich auch merke, dass die Kondition wieder einmal am Limit ist... Am Ende komm ich schön ins Schwitzen, aber nach dem Ziel wird noch ein paar Meter ausgeschwommen. Fühl mich eigentlich total gut und treff Alex und Erich von XA auf dem Weg zum Umziehen. Beim Umziehen passt auch der BZ und nach der Siegerehrung gehts heimwärts! Gute Nacht – nach einem erfolgreichen Tag!

14.09.2014 - 13. Int. Ebreichsdorfer Stadtlauf

Ergebnis 10 km:

Bernhard: 48:26

Kommentar:

Bernhard: 07.00 läutet der Wecker und 5 Min. später nochmal – auf für ein “small” Frühstück – nochmal alles checken, Laufsachen anziehen und ab gehts! Das Wetter scheint auch mitzuspielen: sonnig, aber bis Ebreichsdorf wird es wieder bedeckt – aber kein Regen! Knapp vor 08.00 bin ich dort – Nachnennung geht problemlos – zurück zum Auto Laufschuhe wechseln, Jacke und lange Laufhose runter, BZ checken – da wird eine Banane notwendig und mit 3 BE in flüssiger Form während dem Warm-up - Warm-up am Weg zum Start. Die Knirpse sind schon unterwegs und knapp nach 09.45 ist Start 10 km - mit relativ wenig Startern. Der Kurs ist flach und beginnt direkt am Hauptplatz, der zur Zeit eine Baustelle ist. Ich versuche es einfach “laufen zu lassen” um zu checken wie der Fuß (Mittelfußknochenbruch Anfang Juli) auf die Wettkampfbelastung reagiert. Der Rhythmus ist gut – ich achte nicht aufs Tempo – bin aber fast immer am Limit. In der 2. Runde kommt die Sonne raus. Temperatur und die Luftfeuchtigkeit wird in der dritten Runde ungewohnt heftig... ich merke dass die Kondition grenzwertig ist, aber der Fuß macht keine Probleme – Fokus ist die Körperhaltung. Im Ziel ist die Luft dann aber raus – Wasser - auslaufen - Wasser, 1/2 Apfel und kein allzulanger Aufenthalt – der Dienstbeginn absehbar... BZ im Auto 168 – aber der wird noch steigen... drum Basis-Insulin und 2 IE injiziert. Ein Umweg über die Breitenfurterstraße - ein Eis geht sich noch immer aus - und nach dem Duschen bin ich dann doch etwas früher zur Ablöse des erfreuten Kollegen am Arbeitsplatz! Am gesamten Weg in die Arbeit macht sich mein Fuß im “normalen” Rahmen – muskulär - dann doch bemerkbar – tja war ja doch kein Trainingslauf – d.h. alles o.k. für einen Wiedereinstieg! Der BZ ist inzwischen bei 308 – und bedeutet Korrektur spritzen – aber das war zu erwarten! Damit betrachte ich die verletzungsreiche letzte Saison als erledigt... inklusive dem Motto – aber da gibt es ja schon ein Neues....

14.09.2014 - 17. Int. Wachaumarathon

Ergebnis Halbmarathon:

Markus (Sch.): 1:42:45

Kommentar:

Markus (Sch.): Der Morgen war verregnet und kalt. Ich habe mich mit Freunden getroffen und wir fuhren gemeinsam nach Krems. In Krems angekommen begaben wir uns weiter zum Bahnhof, um mit dem Shuttlebus zum Start in Spitz zu gelangen. Ich startete im ersten Startblock, das Anfangstempo war ziemlich schnell! Nach dem ersten Kilometer wurde ich ein wenig langsamer und lief mein Tempo. Nach der Hälfte der Distanz bekam ich Schmerzen im Bereich der rechten Ferse. Ich quälte mich damit in den Zielraum, ich finishte mit 01:42. Eigentlich war ich mit der Zeit aufgrund der Bedingungen zufrieden. Leider habe ich seit der Veranstaltung eine Sehnenentzündung, die mich bereits seit 2 Monaten quält und mich zu einer längeren Laufpause zwingt!

06./07.09.2014 - 27. Int. Austria Triathlon Podersdorf

Ergebnis Langdistanz:

Stefan: 11:00:52 (1:20:16 - 5:10:19 - 4:26:14)

Ergebnis Halbdistanz:

Christian (Sch.): 5:19:40 (43:35 - 2:35:26 - 1:59:06)
Christian (St.): 5:20:16 (37:46 - 2:34:41 - 2:05:44)

Ergebnis Sprintdistanz:

Melanie: 1:26:37 (14:38 - 34:57 - 32:47)

Kommentare:

Christian (Sch.): Im Gegensatz zu den bisher absolvierten Triathlons, war ich die letzen 2 Wochen vor Podersdorf überhaupt nicht nervös, sondern freute mich schon riesig auf mein Saisonziel. Normalerweise habe ich vor Wettkämpfen immer Albträume, aber diesmal verliefen die Nächte ruhig. In der letzten Woche vor Podo habe ich die Halbdistanz sogar in Echtzeit geträumt und jede einzelne Minute inklusive Zieleinlauf klar und deutlich gesehen. Mein letzter Test beim Marchfeldtriathlon verlief perfekt und dank dem Verständnis meiner Frau und meiner Tochter konnte ich die Trainingspläne vom besten Triathlontrainer der Welt voll durchziehen. Bestens vorbereit wurde am Donnerstag Abend mein Auto eingeräumt. Meiner inneren Stimme folgend habe ich auch noch den Trainingslaufradsatz eingepackt. Sicher ist sicher. Freitag Mittag den Konditor aus Bruck abgeholt und bei strahlendem Sonnenschein in Podersdorf eingeritten. Ruck zuck das Quartier bezogen um noch eine kleine Radeinheit und einen kurzen Lauf zu absolvieren. Gleich nach dem Aufpumpen der Reifen war die Luft aus dem Hinterreifen auch schon wieder entwichen. Schlauch gewechselt und das gleiche Spiel von vorne. Kurz aber dafür umso lauter geflucht, und den Trainingslaufradsatz montiert. Womit wieder bewiesen ist: Folge deiner inneren Stimme. Nach einer kurzen Rad und Laufrunde, schnurstracks zum Radhändler und 2 neue Reifen inkl. Schläuchen montieren lassen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Anschliessend: Shoppen, Abendessen und das Equipment für den nächsten Tag herrichten, fernsehen und dann gute Nacht. Tagwache war Samstag um 04.00; Frühstück, Toilette und um 05.30 Abmarsch Richtung Wechselzone. Positiv aufgeregt freute ich mich irrsinnig auf den Start. Die Wassertemperatur betrug laut unserer Vermieterin erfrischende 18°C, dafür präsentierte sich der See spiegelglatt. Nach dem Startschuss habe ich sofort meinen Rhythmus gefunden und bin auch ohnen gröbere Berührungen und Kämpfe in Richtung erster Boje geschwommen. Auch bei der ersten Boje verlief alles friedlich. Nach der zweiten Boje habe ich dann einen Krampf in der linke Wade bekommen, diesen aber durch ein paar kräftige Beinbewegungen rasch wieder abgeschüttelt. Einzig die Orientierung machte mir Probleme. Aus der Entfernung konnte ich den Schwimmausstieg nicht erkennen und so habe ich mir den Leuchtturm als Orientierungspunkt ausgesucht. Viel zu spät habe ich den den Schwimmausstieg gefunden und musste einen kleinen Umweg schwimmen. Macht nichts, kann passieren. Ein kurzer blick auf meine Uhr um zu sehen wie schnell bzw. langsam ich geschwommen bin: 00:00:00 :-) vergessen auf "Start" zu drücken. Der Wechsel aufs Rad verlief laut Pentek Timing ebenfalls in Rekordzeit: 00:00 :-) Die erste Radrunde war geprägt von Windschattenduellen und ich wurde mehrmals von Paarzeitfahrern überholt. Ab der zweiten Runde waren die Wettkamprichter unterwegs und die Penaltybox war gut besucht. Das von mir gewählte Tempo stellte sich als goldrichtig heraus und ich konnte alle 3 Runden in annähernd der gleichen Zeit fahren. Meinen Lieblingsgegner in dieser Saison wollte ich eigentlich schon auf dem Rad panieren, doch diesmal blieb ich chancenlos und er konnte den Vorsprung um eine weitere Minute ausbauen. Egal, den hol ich mir beim Laufen. Die erste Laufrunde war ich in der geplanten Pace unterwegs und kurz vor der ersten Wende kam mir auch schon mein Lieblingsgegner entgegen. Eier, Mehl und Brösel hergerichtet und nach KM 7 kam ich dem Schnitzel immer näher. Kurz vor Ende der ersten Laufrunde war ich dann in Schlagdistanz. Bei der Wende nach der ersten Laufrunde konnte er schon meinen Atem spüren und nachdem wir aus dem Ringelspiel draußen waren, bin ich mit einem "wie schauts aus" vorbeigezogen. "Oasch" war die Antwort und ich konnte mich auf den nächsten 5 km ordentlich absetzen. Kurz vor der letzten Wende traf ich einen Bekannten; Nach einer kurzen Begrüßung und einem Check der angestrebten Pace liefen wir uns gegenseitig ziehend und auch tratschend dem Ziel entgegen. Kurz nach der letzten Labestation, ein Blick nach Hinten und Oh Schreck, das Schnitzel kommt wieder näher. Die letzten Kräfte mobilisiert und die Pace so gut es ging etwas erhöht. Letzendlich hat es gereicht und aufgrund der zahlreichen Anfeurer und innen konnte ich sogar noch einen Zielsprint hinlegen. Mein Lieblingsgegner 2014 kam nur wenige Sekunden nach mir ins Ziel, und hat wahrscheinlich durch meine Psychospielchen in den letzten Wochen, ebenfalls seine persönliche Bestzeit um mehr als 7 Minuten unterboten. Endstand: 4:1 und ein gewaltiger Muskelkater :-)

Christian (St.): Wieder einmal war es soweit. Unfassbar, wieder ein Jahr vorbei und wir sind wieder im Appartement unseres geliebten Familie Fischer gelandet („GUTEN MORGEN, ich bins euer Bundespräsident, eine Runde für alle! Schickts ma die Rechnung in die Hofburg“) Diesmal in einer etwas anderen Besetzung. Super, dass unsere Luci wieder dabei war und der Neue, der Christian Schubert (hat einen Mund wie ein Schwertfisch, scharf und ständig offen, raus kommen nur Blubberblasen :-)) und die zwei Alteingesessenen, der liebe Stefan und meine Wenigkeit. Freitag Startnummern holen, gut essen, alles herrichten, schlafen gehen. Wettkampftag: 04.00 Uhr Tagwache, alle bester Laune und doch schon sehr gespannt auf das Rennen. In der Wechselzone noch alles vorbereiten und dann ab zum Schwimmstart. Pünktlich 07.00 Uhr fällt der Startschuss. Ich habe mich erstmals in die erste Reihe gestellt und habe gleich ordentlich Gas gegeben. Als ich so nach 100 m aufschaute, sah ich mich ganz vorne, was für ein geiles Gefühl. Sofort habe ich die Beine vom Vordermann genommen und bin ihm nach, nach weiteren 200-300 m schaute ich einmal auf und war stinksauer. Die große 2XU Boje war irgendwo. Wieder was dazu gelernt: Niemals einem anderen vertrauen, auch wenn er noch so schnell ist. Dann begann mein unendlich scheinender Weg zurück zu den anderen, da habe ich gut und gerne 4-5 Minuten liegen lassen, vorgekommen ist es mir noch mehr. Raus aus dem Wasser. Mit der Schwimmzeit konnte ich nicht zufrieden sein. Rauf auf meine Wettkampfmaschine und ordentlich Gas geben. Dort fand ich mich nach cirka 10 km in einer verdammt schnellen Gruppe, da ich aber kein Lutscher bin, habe ich ständig die Führungsarbeit geleistet und nach der ersten Runde (in 49 Minuten, das wollte ich auch weiter fahren) sprich 30 km, hat es mir dann den Stecker und Nerv gezogen. Die beiden weiteren Runden waren solide, aber Zufriedenheit kommt da keine auf. So nun ab auf die Laufstrecke, die ersten 2 km gut und dann kamen die dicken Beine und Magenprobleme (ich musste 4 Stopps einlegen). Dann kam auch schon der Hr. Schubert (alias der muskelkaterlose Berg-Kenianer) und hat mich nach 10,5 km gestellt. Ich wollte Anschluss halten, aber da wollte der Magen einiges los werden. Der Frust war schon ordentlich groß, aber bei der letzten Kehre aufeinmal (noch 5 km) bekam ich Beine, die ich mir schon immer wünschte. Die letzten 3 km bin ich dann wirklich geflogen und angeblich bin ich da mehr als 14 km/h gelaufen, zumindest sagte das ein Betreuer von einem anderen Teilnehmer. Ich kam dem Hrn. Schubert immer näher. Der hat zwar schon aus dem letzten Loch gepfiffen, aber ich konnte ihn nicht mehr stellen. Gratulation! Fazit: Ich nehme das Positive als Motivation für die neue Saison mit: Teile vom Schwimmen, die erste Radrunde und die letzten 5 Laufkilometer sowie eine neue persönliche Bestzeit mit 5:20. Zufrieden bin ich aber keinesfalls. Meine Ansprüche für die Zukunft werden andere sein. Insgesamt ein toller Saisonabschluss.

Stefan: Podersdorf 2014 war meine zweite Langdistanz und ich war überzeugt, aus der ersten viel gelernt zu haben, was mir nun zu Gute kommen würde. Nach 10:24 im Vorjahr war das Ziel klar unter 10 Stunden zu bleiben. Am Freitag gings nach Podersdorf, wo wir (die beiden Christians und ich, sowie Luci, die etwas später nachreiste) den Tag mit Zimmer beziehen, Abschlusseinheit absolvieren, essen und vorbereiten verbrachten. Samstag, der große Tag. Meine Anspannung kam wie immer erst kurz vor dem Start, dafür umso heftiger. Dementsprechend froh war ich, als es um 07:00 endlich los ging. Das Wasser war ziemlich frisch, dafür ruhig im Gegensatz zum Vorjahr. Auf den ersten Kilometer gabs doch einige nette Berührungen mit anderen Sportlern, aber alles im Rahmen. Ist schließlich „part of the game“. Mein Schwimmgefühl war gut und auch die Orientierung hat sehr gut funktioniert. 1:20 ist absolut gesehen immer noch keine Spitzenzeit, aber relativ für mich schon gut. Die Zeit wusste ich während des Rennen allerdings nicht, weil ich mich wieder ganz auf mein Gefühl verlassen wollte. Daher bin ich ohne Uhr gestartet. Auf dem Rad ging ich motiviert zur Sache, vielleicht etwas zu motiviert, wie sich nachträglich an den Rundenzeiten herausstellte. Ich merkte auch ohne Uhr selber, wie ich mit jeder Runde Zeit verlor, besonders die letzte war eher ein gefühlsmäßiges Dahinrollen. In den Laufschuhen offenbarte sich dann das größte Problem. Ich hatte beim Radfahren neue Radschuhe sowie Radeinlagen verwendet, mit denen ich vorher einige Trainings und auch einen kurzen Vorbereitungswettkampf bestritten habe. Scheinbar war dies zu wenig, denn die Fußsohlen und -ränder schmerzten beim Weglaufen außerordentlich. Überhaupt die erste Runde tat nur weh und ich hatte zum ersten Mal bei einem Wettkampf ganz konkrete Gedanken ans Aufgeben. Die Schmerzen wurden mit der Zeit weniger, aber es fühlte sich bei weitem nicht an wie „normales“ Laufen. Im Ziel war ich – verglichen mit letztem Jahr, wo ich nicht mehr sprechen konnte – körperlich gar nicht so sehr zerstört, aber sofort über alle Maßen enttäuscht. Ein Zustand, der sich auch in den nächsten Wochen nicht ändern sollte. Zum Abschluss das einzig Positive: Das Rennen hat mich dazu gebracht, über vieles nachdenken zu lassen und auch schon einiges geändert zu haben sowie noch zu ändern.

Melanie: Nachdem mein Studium doch einiges an Zeit beansprucht und dadurch mein Training etwas leidet, wollte ich dennoch in Podersdorf an den Start gehen. In den „Sommermonaten“ (falls man das Sommer nennen kann) konnte ich dann doch mehr trainieren und war dann etwas optimistischer. Am Samstag wurden wieder kräftig unsere Halb- und Langdistanzteilnehmer angefeuert und mit neuen und alten Freunden gequatscht. Nachteil an der ganzen Sache ist: man vergisst aufs Trinken. Zuhause gleich 0,75 Liter Wasser getrunken, aber dieser blieb aber nicht lange in mir. Hallo Sonnenstich! Mit Kopfweh ins Bett und den Wecker früher gestellt, weil zusammenpacken musste ich ja auch noch. Am nächsten Morgen ging es mir dann schon besser (ein Hoch auf den kühlen Waschlappen). Nur noch alles herrichten, Rad und Helm mit Startnummer bekleben, alles im Auto verstauen und ab nach Podersdorf. Auf dem Weg noch eine Schokowaffel gegessen und gleich eine halbe Flasche Wasser getrunken. Mit dem Einrichten der Wechselzone war ich rasch fertig nur noch das Notwendigste dort gelassen und den Rest wieder im Auto verstaut. Als ich wieder zur Wechselzone zurückkam, warteten dort schon Christian St., Christian Sch. und Stefan. Christian St. scherzte noch, dass ich unter 1:30 Std. finishen soll, ich lachte ihn nur an. Er ist danach mit mir noch einmal alles durchgegangen, ob ich nichts vergessen habe. Nur Gels hatte ich nicht mit, Christian war natürlich entsetzt und wollte mir gleich eines geben, aber ich lehnte ab, da ich sie nicht vertrage, und sagte eine Flasche Wasser und eine mit Wasser und viel Sirup reichen schon. Nachdem sich das Wetter nicht unbedingt von seiner sonnigen Seite präsentierte, wollte ich nicht aus meinem warmen Gewand raus, doch irgendwie musste ich den Neopren anziehen. Also Gewand aus – Neo an – Gewand wieder an (sah recht witzig aus :-) ). Und so ging’s dann zum Start. Ab ins eiskalte Wasser (definitiv kälter als bei der Ice Bucket Challenge) noch kurz einschwimmen und dann Aufstellung zum Start (links 2. bzw. letzte Reihe mit einem Loch vorne war eine ziemlich gute Ausgangsposition). Nach dem Startsignal gleich das Loch vorne genutzt und an den langsameren Schwimmerinnen vorbeigeschwommen. Und mit etwas Seitenabstand zur Gruppe die 750 m absolviert. Christian St. hörte ich zurufen, dass ich die 10. Frau war. Beim Radfahren hatte sich eine eine 4er Gruppe gebildet (haben uns ständig überholt – einmal der und dann der nächste). Ich konnte sogar das Tempo halten bzw. die zwei Männer abhängen, nur die Frau die hatte für die letzten Kilometer doch noch mehr Kraft als ich. Zurück in der Wechselzone die Rad- gegen die Laufschuhe getauscht und ab auf die Laufstrecke. Laufen war recht unspektakulär – viele die beim Schwimmen und Radfahren hinter mir waren, überholten mich natürlich beim Laufen, aber sonst konnte ich mein Tempo halten und beim Zurücklaufen etwas Steigern (Danke an die Läuferin vor mir für’s Tempo vorgeben ;-) ). Im Zielkanal sah ich dann schon die Zeitanzeige und war dann doch etwas enttäuscht, dass es sich eine Zeit unter 1:30 Std. nicht ausgehen wird. Im Ziel warteten dann schon meine Vereinskollegen und die ersten Worte von Christian St. waren nur „Bist du wahnsinnig, was hast du gemacht? 1:25 Std!“ Ich schaute ihn nur verwirrt an, da ja auf der Anzeige 1:30 Std. angezeigt wurde. Bis es klick gemacht hat und ich bemerkt habe, dass ich in der Welle 2 5 min. später gestartet bin. Zur Feier des Tages gab es dann noch ein Fläschchen Sekt für mich. Prost! :-)

17.08.2014 - 1. Marchfeld Triathlon

Ergebnis Olympische Distanz:

Markus: 2:22:44 (29:06 - 1:05:55 - 44:37)
Christian (Sch.): 2:33:11 (30:37 - 1:08:44 - 50:50)
Christian: 2:39:42 (28:39 - 1:13:53 - 54:12)

Kommentare:

Markus: Nach einem lange verschobenen Start in die Trainingssaison habe ich erst Anfang Juni mit einem regelmäßigen Training begonnen. Meine erste olympische Distanz in Marchfeld war das erklärte Ziel. Also habe ich mich auf umfangreichere Schwimm- und ab Ende Juni auch auf Radeinheiten konzentriert. Das Zeitbudget fürs Training war noch bis Ende Juni stark begrenzt. In den Urlaubswochen habe ich dann richtig losgelegt, Koppeltrainings und Laufeinheiten ergänzt. Am Wettkampftag habe ich mich total wohl gefühlt, auch wenn ich die letzten beiden Tage davor etwas nervöser war als sonst. Vor allem die Schwimmdistanz mit 1,5 km konnte ich nicht richtig einschätzen. Also rein in den Neo und ab zur Wettkampfbesprechung. Übrigens aus meiner Sicht eine super Organisation Gratulation an die Organisatoren von P3 - professionell, sympathisch und familiär.  Pünktlich 09:15 Uhr der Start, wie befürchtet eine ziemliche Rangelei. Ich habe mir vorgenommen etwas größere Radien zu schwimmen um so schneller in meinen Rhythmus zu kommen. Nach einer Runde war das Feld noch immer dicht und ich begann ein wenig zu zweifeln, da ich noch immer nicht mein Tempo schwimmen konnte. Ab der Hälfte war ich dann bei mir und konnte die Distanz konzentriert und erstaunlich locker durchschwimmen. Die 29:06 hätte ich mir ein bisschen schneller vorgestellt.  Beim Ausstieg habe ich mich schon richtig auf das Rad gefreut. Kurze Panik kam auf weil ich nicht aus dem Neo gekommen bin. Christian hat ihn wohl extra gut zugemacht um mir eine Verschnaufpause in der Wechselzone zu verschaffen :-)) Endlich raus aus dem Neo, ab auf die Radstrecke und da liefs richtig gut. Ich hatte das Gefühl super Tempo machen zu können und einige Plätze gut zu machen. Den Wind habe ich anfangs als willkommen aufgenommen, teilweise hatte ich bis zu 56km/h Speed. Erst auf der zweiten Runde hat mir der Gegenwind ein wenig zu schaffen gemacht. Zähne zusammen und durch! Den Rat von Christian folgend habe ich ordentlich Flüssigkeit auf der Radstrecke aufgenommen um mich fürs Laufen aufzuladen, bzw. nicht leer auf die Laufstrecke zu gehen. 1:05:55 auf 40 km war für mich "best case" und das trotz den Windverhältnissen. Für die Laufstrecke habe ich mir viel vorgenommen, die erste Runde hat auch noch gut geklappt. Die anfänglichen Seitenstechen - wohl wieder zu schnell angelaufen - habe ich nach der ersten Runde abgelegt. Leider konnte ich das anfängliche Tempo nicht halten, mein Oberschenkel hat begonnen zu krampfen und ich musste ein wenig dosieren mit dem Ergebnis 44:37 für 10 km. Nach der Vorbelastung nicht schlecht, aber für mich eher der "worst case". In der letzten Runde habe ich mich richtig auf den Einlauf im Ziel gefreut und war auch nicht voll abgekämpft, da ich durch die Tempodosierung noch Luft hatte. Wow - Im Ziel mit 2:22:44 und Klassenrang 5 in MK40. Ich bin irre glücklich und habe sofort beschlossen, das war nicht meine letzte Olympische Distanz - tri on – Markus!

Christian (Sch.): Der 1. Marchfeldtriathlon war meine 2. olympische Distanz und gleichzeitig der letzte Test vor meinem Saisonziel, der Halbdistanz in Podersdorf. Für den Bewerb hatte ich mir einige Dinge vorgenommen, die ich testen wollte. Die Schwimmerei wollte ich "gemütlich", ohne Panikattacken absolvieren und mich möglichst aus Schlägereien heraushalten. Im Großen und Ganzen ist mir das auch gelungen, obwohl ich beim Start wieder die falsche Seite gewählt hatte. In der ersten Runde bin ich einen kleinen Umweg geschwommen, dafür aber ohne Panik und größere Kämpfe. Letztendlich bin ich mit der Schwimmzeit halbwegs zufrieden. Der Radsplit war zwar etwas windig, dafür landschaftlich und streckentechnisch wenig spektakulär. Großes Lob an die Streckenposten: Bei jeder Kreuzung, jedem Kreisverkehr und jeder Abzweigung wurde der Streckenverlauf immer perfekt angezeigt und auch der Autoverkehr rechtzeitig angehalten. Es bestand nie die Gefahr sich zu verfahren oder in eine Gefahrensituation mit anderen Verkehrsteilnehmern zu kommen. Obwohl ich keine Carbontrinkflaschenhalter habe, konnte ich bereits in der 1. Radrunde einen Teamkollegen überholen und auf "Dreizunull" stellen :-) Diesmal nicht mit einem freundlichen "Guten Morgen", sondern nur mit erhobenem Zeigefinger. Auch die Dinge, die ich beim Radsplit testen wollte, funktionierten so wie ich sie mir vorgestellt hatte. Der abschließende Laufsplit war dann ein lockeres "Heimlaufen". Sofort nach Verlassen der Wechselzone habe ich meinen Rhythmus gefunden und konnte die geplante Pace durchziehen. Natürlich wollte ich auch beim Laufen etwas probieren. Hat funktioniert :-) Zusammenfassend war es ein sehr zufriedenstellender Test für meine erste Halbdistanz und ein perfekt veranstalteter Bewerb! PS: DREIZUNULL und schon wieder kein Muskelkater.

Christian: Super war, dass Markus seine erste Olympische Distanz in Angriff nahm und das Schubserl seine zweite. Beide hatten nichts anderes im Sinn als mich zu stellen, spätestens am Rad. Soviel darf verraten werden, das haben sie auch. Ich hatte aber 4 Wochen davor die Langdistanz in Roth absolviert und die hatte ich noch in die Knochen. Ja ja ich weiß, Markus und Christian sehen das als Ausrede, aber das ist eben nicht so. Ich muss sagen, dass - wie immer - was der Robert angreift, einfach genial ist und die Veranstaltung mehr als gelungen war. Das Schwimmen war nicht unbedingt gut, ich spürte die Knochen schon in der zweiten von drei Runden, beim Wechsel habe ich einige Zeit liegen lassen, bin nur sehr schwer aus dem Neo gekommen. Dann ging es auf das Rad und es ging gar nicht so schlecht, trotz des teilweise enormen Gegenwindes. Leider habe ich dann eine wirklich völlig unverständliche Zeitstrafe bekommen und durfte erstmals (und hoffentlich das letzte Mal) in die Penaltybox einkehren und mir dort eine Auszeit von drei Minuten nehmen. Ehrlich gesagt, war dann die Motivation etwas gebrochen und habe die 10 KM Laufen dann als hartes Training gesehen und es hat auch wirklich Spass gemacht. Letztendlich war es gelungen.

09.08.2014 - 29. Atterseeüberquerung

Gerald: Wer mich kennt, weiß, dass das Schwimmen meine stärkste und zugleich auch meine Lieblingsdisziplin ist. Daher habe ich mich bereits Anfang des Jahres zu einem Schwimmbewerb angemeldet – der Atterseeüberquerung. 2520 Meter Freiwasser. Genau mein Geschmack! Nachdem ich mich im Hallenbad akribisch darauf vorbereitet hatte, ging ich top motiviert an den Start. Aber alles der Reihe nach. Um ca. 07:40 bestiegen wir – meine Freundin Elisabeth war auch dabei – das Schiff, welches uns von Attersee nach Weyregg brachte. Dort angekommen machten wir uns auf den kurzen Fußweg ins dortige Strandbad. Ab dort spürte ich bereits eine enorme Vorfreude. Im 23°C warmen Attersee schwammen wir dann noch ein paar Meter ein, bevor wir uns in die Startzone begaben. Meiner Taktik treu bleibend, ordnete ich mich am linken Rand vom Feld ein. Leider war der Start dann etwas chaotisch und man wusste nicht, wann der Startschuss fallen würde. Zumindest kam dieser dann sehr plötzlich und überraschend für mich. Dennoch kam ich praktisch vom Start weg in einen guten Rhythmus und fühlte mich sofort wohl. Bald darauf war auch schon die erste Boje zu sehen, die den ersten Kilometer markierte. Dort war das Feld bereits merklich auseinandergezogen und ich schwamm knapp neben zwei weiteren „Klassikern“. Irgendwann wurde mir das Tempo der beiden allerdings zu langsam und ich versuchte nochmals zuzulegen. Leichter gesagt als getan. Mit der Zeit aber merkte ich doch, dass ich beiden davonschwamm. Wenig später kam dann auch schon die 2km-Boje. Ab da wollte ich nochmal alles aus mir herausholen, musste mir dann allerdings eingestehen, dass es nicht mehr schneller ging. Zu meinem Verdruss schwamm dann von links hinter mir noch eine Gruppe Neoprenschwimmer zu mir auf. Leider konnte ich ein Überholen nicht verhindern und musste zwei ziehen lassen. Den Rest der 5er Gruppe konnte ich aber doch hinter mir halten. Auf den letzten 300 Metern konnte ich dann auch noch einen „Klassiker“ abfangen. Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt auch meine Kräfte schon völlig am Ende und das Ziel wollte einfach nicht näher kommen – so kam es mir zumindest vor. Und dann war das Ziel doch da. Unter dem Applaus der vielen Zuschauer stieg ich aus dem Wasser. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich meine Zielzeit um 41 Sekunden verpasst hatte. 45:40 Minuten das Endergebnis. Aber irgendwie war ich gar nicht allzu enttäuscht. Meine ersten Gedanken waren so ziemlich „einfach härter trainieren und nächstes Jahr dann eben“. Ein paar Minuten nach mir stieg dann auch Elisabeth aus dem Wasser und wir zogen uns um und machten uns auf dem Heimweg. Mehr aus Spaß meinte Elisabeth dann, dass wir besser noch die Ergebnislisten checken sollten, ob wir denn gewonnen hätten. Und dann die große Überraschung! Ich hatte die Allgemeine Altersklasse (M20 – 30) gewonnen. Und das mit Respektabstand von über 6 Minuten auf den Zweitplatzierten! Das hätte ich niemals für möglich gehalten.  Aber gerade an diesem Beispiel zeigt sich, hartes Training macht sich doch eben irgendwann bezahlt!

09.08.2014 - 26. Pöttschinger Triathlon

Ergebnis Hauptbewerb (0,8 - 36 - 7,8):

Stefan: 1:51:03 (17:57 - 56:37 - 34:05)

Kommentar:

Stefan: Nachdem der Bewerb über die Olympische Distanz in Krems, bei dem ich starten wollte, abgesagt wurde, habe ich mich nach einem Ersatz umgesehen und bin mit Pöttsching fündig geworden. Die eher ungewöhnlichen Distanzen waren 0,8 km Schwimmen, 36 km Radfahren und 7,8 km Laufen. Nach meinem DNF beim Badener Stadtlauf (verlaufen) und DNS beim Wachauer Radmarathon (keine Starterlaubnis mit Triathlonrad) hieß es mal wieder die Finishline zu sehen :-) Zum ersten Mal habe ich mir diesmal kein Ziel in Form einer bestimmten Zeit gesteckt, weil ich vor Podersdorf keine Enttäuschung provozieren wollte. Christian fuhr mit und unterstützte mich vor Ort. Gleich zum Sportlichen: Beim Schwimmen gab es wie immer zahlreichen „Feindkontakt“ :-), aber das Schwimmgefühl war gut. In der Wechselzone passierte ein kleines Hoppala, beim Rad hinausschieben bemerkte ich, dass ich die Startnummer noch nicht umgeschnallt hatte. Rad niederlegen/umfallen lassen, Startnummer auf, weiter gehts. Das Radfahren selbst war sehr ordentlich. Bei einer Rechtsabbiegerkurve hat mein Orientierungssinn wieder gnadenlos zugeschlagen. Polizisten haben Autos angehalten, die aus dem Abbieger nach links in die Hauptstraße fahren wollten. Ich dachte, die werden angehalten, damit wir gerade weiter fahren können. Also fuhr ich gerade – richtig wäre rechts abbiegen gewesen! Immerhin, in der zweiten Runde bin ich von selbst richtig gefahren. Achja, gelernt habe ich auch noch, dass ich die Laufräder nicht mit meinem neuen Radreinigungsmittel waschen sollte.... beim Bremsen hat es gequietscht wie Sau :-) In der zweiten Wechselzone (es gab zwei örtlich getrennte) in die Laufschuhe. Leider stellte sich recht bald Seitenstechen ein, was etwas unangenehm war. So konnte ich nicht ganz am Anschlag laufen. Trotzdem war die Laufleistung passabel und ich kam nach 1:51 (und ein paar Zerquetschte) glücklich ins Ziel.

20.07.2014 - Challenge Roth

Ergebnis:

Christian: 12:41:17 (1:16:55 - 6:07:52 - 5:09:45)

Kommentar:

Christian: Vorab einmal möchte ich dem lieben Stefan danken, dass er mich das ganze Wochenende über nach Roth begleitet hat und mich während des Wettkampfes motiviert hat. Die Anreise am Donnerstag erfolgte sorgenfrei und wir holten uns auch gleich mit Susi (die ich trainieren darf), Peter und Thomas die Startnummern für die Challenge - und eine Challenge wurde sie auch im wahrsten Sinne des Wortes. Der Aufenthalt und das ganze Drum-Herum um das größte Event im Triathlonzirkus ist einfach unbeschreiblich. Die Messe dort alleine ist fast so groß wie ein Dorf, man kann sich das nicht vorstellen und die Nähe zu den Profis ist wie in keinem anderen Sport. Und jeder dieser Profis hat ein nettes Wort für Dich. Am Abend vor dem Wettkampf bekam ich von Stefan ein unfassbares Geschenk. Eine Audiobotschaft von Dirk Bockel, das war dann eine ordentliche Motivation. Danke. Nun zum Wettkampftag: 04.00 Tagwache, kurzes Frühstück und dann ging es ab in die Wechselzone. Start für mich und Peter war um 07.20, für Thomas um 07.00 und für Susi schon um 06.45. Je näher der Startschuss kam, umso nervöser wurde ich, aber das gehört ja dazu. 07.20 Start im Main-Donau Kanal und ab ging es, ich hatte ein unglaublich gutes Schwimmgefühl und überholte permanent Leute und die Zuschauer neben dem Kanal motivierten einen ordentlich dazu. Als ich jedoch aus dem Wasser kam und mit dem Rad aus der Wechselzone fuhr, hörte ich 1 Stunde 20 Minuten. Da kam leider Verzweiflung auf, weil ich mir dachte, dass ich knapp über 1 Stunde geschwommen bin. Dem war nicht so. Egal, auf gehts, nicht nachdenken und reintreten in die Pedale. Ich verlor leider gleich bei der Ausfahrt aus der Wechselzone meine am Aufleger befestigte Radflasche mit wichtiger Ernährung. Auch egal, mach dir keinen Kopf, weiter geht es. Dann diese unfassbar geile Radstrecke, als ich das erste Mal auf den Solarer Berg kam, dachte ich mir nur, wie soll ich durch die Menschenmassen kommen? Der berühmte Ritt durch das Kanonenrohr, einfach der Hammer, über 40.000 Zuschauer peitschen dich über den Berg. Gänsehaut, Tränen, Freude, alles war in mir vereint. Oben am Berg stand Stefan und motivierte mich noch ordentlich. Die erste Radrunde war in Ordnung, in der zweiten kam Wind auf. Jetzt hatte es schon über 36 Grad und das im Schatten, aber den gab es eigentlich nicht. Der Wind verlieh mir das Gefühl, als würde ich in einem Backofen mit aufgedrehter Heißluft sitzen. Bei Kilometer 100 hat es mir dann den Stecker gezogen, bis ich aus diesem Loch herauskam war ich schon bei KM 140, das war verdammt harte mentale Arbeit. Dann kam wieder dieser unfassbare Solarer Berg und wieder waren alle Glücksgefühle da. Oben stand abermals Stefan, was zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig war. Weiter ging es nach Roth zum Wechsel, ich kam gleichzeitig mit Peter in die Wechselzone. Dann ab auf die Laufstrecke und bei cirka KM 4 kamen mir Mirinda Carfrae, Rachel Joyce und Caroline Steffen entgegen. Was für ein Moment! Beim Kanal wurde es so richtig heftig bei dieser unfassbaren Hitze. Peter sagte mir bei KM 6, dass er aus dem Rennen aussteigt und das war die nächste brutale Herausforderung. Zudem kam hinzu, dass Athleten verzweifelt am Straßenrand saßen bzw. lagen und einfach nicht mehr konnten. Athleten, die sich übergaben, wankten und sogar vor Krämpfen schrien. Da weiter zu machen bedarf großer mentaler Arbeit, aber ich gab nicht auf. NEIN, dachte ich mir, die Zeit, die ich mir erwünscht habe, war eh schon weg, aber ich will das Ding zu Ende bringen. Dann hatte ich auch wieder gute 10 KM, wo ich wirklich brav gelaufen bin. Bei KM 20 kam aber wieder der Hammer, allerdings sah ich da Felix Walchshöfer, den Veranstalter und das motivierte mich wieder. Ich lief bei ihm vorbei und wir unterhielten uns kurz, er klopfte mir auf die Schulter. Bei KM 25 kam Sonja Tajsich, die mit mir ein paar Schritte gelaufen ist, mir auf den Hinterteil klatschte und meinte: DU PACKST ES! Bei KM 32 folgten Blitz, Donner und ein unfassbarer Regenguss, der aber keine Abkühlung brachte, sondern das Gefühl in einer Dampfkammer zu sitzen. Egal, tu weiter, du hast "nur" noch 9 KM und ungefähr bei KM 35 wartete Stefan auf mich. Ab da lief ich wirklich gut. Er begleitete mich bis KM 38, dann ging es noch einmal über eine ordentliche Steigung nach Roth und dann kam dieser unfassbare Zieleinlauf in das Stadion. Spätestens hier wusste ich, dass es sich gelohnt hatte, woran ich aber nie zweifelte. Im Ziel empfing mich der Weltmeister von 2012, Pete Jacobs und nahm mich zur Seite, sprach mit mir, umarmte mich mehrmals und gab mir die Finisher-Medaille. Was für ein saugeiles Gefühl! Abschließend gibt es zu sagen, dass ich mit der Zeit überhaupt nicht zufrieden bin, wenn ich aber bedenke wieviele Profis wegen der Hitze aufgegeben haben, die Zielinterviews der Profis höre, die alle über diese unfassbare Hitze und die Bedingungen sprachen und man dazu rechnet, dass über 700 Athleten nicht finishten, dann bin ich doch ein klein wenig stolz es geschafft zu haben. UND ich werde wiederkommen nach Roth. Vor allem ist dieses Finish für mich von mentalem Wert, denn jetzt geht es richtig los, ich verfolge weiter meinen Traum und werde ihn auch leben.

22.06.2014 - 9. Weinviertler 1/8 Man

Ergebnis Sprintdistanz (0,5 - 20 - 5):

Bernhard: 1:20:15 (14:01 - 37:02 - 22:10)

Kommentar:

Bernhard: Angi als Begleitung – Danke! - fährt mit mir zum TRI bei Straßhof – ist ein echt netter Event! Distanzen: 500 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen. Startnummer 131 – schlechtes Omen? In Neufeld hatte ich 31! Naja... auch das Ergebnis laut Garmin im Vergleich zum letzten Jahr mehr als bescheiden!!! Das Schwimmen ist wieder einmal eine Herausforderung: etwas zu früh im Nachbarbecken aufgewärrmt, dann etwas Laufen vor dem Start und der leichte Wind in nassen Sachen macht die ganze Sache frisch. Erst auf den letzten 50 m – wo ich mir denke “Pfeif drauf”, schleicht sich ein Art von Rhythmus ein. Wechselzone 1 passt – ich hab nur die Flasche nicht am Rad – wegen der Temperaturen war diese eingewickelt gestored und muss 25 m retour - aber o.k. - Biken: die erste Hälfte läuft unrund, was ich auf das ausgepumpt sein durch das Schwimmen zurückführe. D. h. im Endeffekt ist auch der Teil am Limit - Ende der Geschichte. Wechselzone 2 ist ohne Auffälligkeiten außer dass der BZ mit 260 im Grenzbereich ist – also keine Nahrung benötigt. Das Laufen fühlt sich gut an trotz stärkerem Wind am Retourweg – hab in der zweiten Runde eine Tempomacherin, was sich auch in der Zeit niederschlägt – aber das dicke Ende kommt noch - d.h. die Zeiten sind unter denen des Vorjahres – nicht das was ich mir vorgestellt habe. Die Reise hätte ich mir sparen können... Fazit: eine Trainingseinheit bei herrlichem Wetter - und abhaken...

22.06.2014 - Badener Stadtlauf

Ergebnis (10 km):

Melanie: 1:09:48
Stefan: DNF

Kommentare:

Melanie: Nachdem meine Mama das Laufen wieder für sich entdeckt hat, ist sie kaum zu stoppen. Seit sie beim Frauenlauf gestartet ist, fragt sie ständig, ob ich mit ihr beim Badener Stadtlauf mitlaufe und ich konnte eine Antwort bis kurz vor Anmeldeschluss hinausschieben. Doch die Woche vor Anmeldeschluss hat sie uns ganz einfach angemeldet. Als erstes schockierte mich gleich die Distanz – 10 km (für manche bestimmt kein Problem, nur sind Laufen und ich nicht gerade beste Freunde). Na gut – Augen zu und durch! Das zweite Problem war nur, dass mein Training aufgrund des Studiums sehr leidet und ich kaum zum Trainieren komme. Die Woche vor dem Start wurde dann sehr fleißig trainiert. Am Wettkampftag war ich dann doch sehr nervös und die Gedanken sind nur so herumgehüpft: der erste 10 km Lauf, reicht das kurze Training, kann ich mit Mama mithalten,… Im Startbereich haben wir dann Stefan getroffen – unglaublich dass man in der Menge jemanden findet :-) . Die erste Runde war besser als erwartet (33:40 – neue Bestzeit für 5 km *freu*) und ich konnte sogar problemlos mit Mama mithalten. Die zweite Runde war etwas mühsamer. Nach 7 km ging mir dann doch die Kraft aus und ich fiel ein paar Meter zurück. Zwischen Kilometer 8 und 9 gab es dann etwas zum Trinken und die Kraft für die letzten Kilometer kam dann wieder. Bis zum Ziel konnte ich Mama dann doch wieder einholen und wie liefen mit einer Zeit von 1:09:48 gemeinsam ins Ziel. Nachdem das mein erster 10 km Lauf war, kann ich meine Zeit noch nicht mit anderen Wettkämpfen vergleichen, aber nachdem der erste Satz von Mama gleich „Wo laufen wir als nächstes?“ war, wird’s sicher bald Vergleichswertes geben. Ein großes Lob an den Veranstalter. Die Infrastruktur war einfach nur großartig, alles auf einem Fleck und man musste keinen Wandertag machen (Parkhaus – Startbereich).

Stefan: Ziel beim Badener Stadtlauf, bei dem ich zum ersten Mal teilnahm (Stichwort Abwechslung), war eine neue persönliche Bestzeit. Die Anreise verlief reibungslos und dank Meli, die mir meine Startunterlagen schon am Freitag mitgenommen hat (danke!), brauchte ich mich vor Ort auch nicht in der Schlange zur Rennorganisation anstellen. Einlaufen, Meli und ihrer Mama Glück wünschen und es folgte auch schon der Start. 2 Runden zu je 5 Kilometer sollten es sein. Im Startgewusel war etwas Verkehr, aber dann war auch schon Pulsfreigabe angesagt. Von der Zeit nach der ersten Runde war ich allerdings etwas enttäuscht. Dann passierte mir etwas, was mir zwar schon einmal bei einem Wald- und Wiesen Lauf gelang, aber wovon ich dachte, dass das bei einem großen Bewerb mit vielen Teilnehmern, zig Streckenposten und Absperrungen nicht möglich ist: Ich hab mich verlaufen! Mein Orientierungssinn lässt grüßen. Ich bin nach der ersten Runde einigen anderen nach und dachte, das wird schon passen. Hat es aber nicht :-) Wie das genau vor sich ging, kann ich nicht mehr sagen. Im Wettkampfmodus bin ich eben nur beschränkt aufnahmefähig :-) Als ich von einem Streckenposten auf meinen Fehler aufmerksam gemacht wurde, war der Bewerb natürlich abgehakt für mich. Ich bin schließlich an einigen verwunderten Nordic Walkern Richtung Zielbereich zurückgetrabt. Trotz meines kleinen Lapsus war ich vom Bewerb begeistert: Sehr viele Teilnehmer, eine schöne Strecke, gratis Parken in der Römertherme, ein ansprechendes Startersackerl und eine super Zielverpflegung (wovon ich, nachdem ich nur ca. 5 statt 10 Km gelaufen bin, auch immer nur die Hälfte genommen hab :-)!

07./08.06.2014 - 27. Triathlon Neufeld

Neufeld ist traditionell ein Pflaster, bei dem unser Verein recht stark vertreten ist. Dieses Jahr dabei waren am Samstag über die Sprintdistanz Christian (1:17:42 bzw. 14:27 – 34:39 – 26:03), Ernst (1:20:05 bzw. 16:17 – 34:52 – 24:58) und Ingeborg, die ihren ersten Triathlon absolvierte (1:32:41 bzw. 18:14 – 42:51 – 27:41). Am Sonntag über die Olympische Distanz starteten erneut die beiden „Kings of Neufeld“ Christian (2:48:20 bzw. 29:32 – 1:11:52 – 1:03:55) und Ernst (2:40:28 bzw. 32:29 – 1:10:18 – 53:54) sowie Bernhard mit einem spektakulärem Zwischenfall (3:22:54 bzw. 37:39 - ? - 59:01) und Christian Sch. (2:40:06 – 30:52 – 1:08:19 – 57:00).

Christian: Sprintdistanz: Was für ein Tag, herrliches Wetter, Sonne, blauer Himmel, knappe 30 Grad, einfach der Hammer. Mit Ernst, Ingeborg frühzeitig angereist und noch die Staatsmeisterschaften angesehen, zwecks Motivation. Ich habe viele Leute aus der Triathlonszene getroffen, die ich kenne und mit denen ich die Triathloninstruktor-Ausbildung gemacht habe. Es tat gut mit ihnen zu sprechen. Dann ging es ab motiviert in die Wechselzone, um alles schön und ordentlich herzurichten. Punkt 18.00 der Startschuss zu einem der schönsten Events im Triathlonzirkus. DANKE an den ROBERT PSCHEIDL und sein P3 Team. Auch ganz speziell möchte ich unserer Angela und Melanie dafür danken, dass sie ohne Entgelt ein ganzes Wochenende von Früh bis Abend an allen drei Tagen mitgeholfen haben. So nun zum Wettkampf: Schwimmen war nur solide, der Wechsel vom Schwimmen auf das Rad war dann wirklich schon gut. Mit dem Radfahren bin ich bedingt zufrieden, leider wieder nur wenig Risiko genommen, da wäre mehr gegangen. Dann der Wechsel vom Rad zum Laufen, der war ja wirklich schon sehr gut (da darf ich mich selbst loben), ab auf die Laufstrecke und ich hatte von Anfang an echt gute Beine. Leider auch da die ersten 3 Kilometer zu viel dosiert, die letzten zwei und die 250 m welche zu viel waren, bin ich in einem unglaublichen Schnitt von 4:20 gelaufen und das ist für mich wirklich gut. Letztendlich gibt es ja immer etwas zum nörgeln, aber ich nehme wieder das Positive mit und das waren die letzten 2,250 Laufkilometer. Olympische Distanz: Nach nicht ganz 6 Stunden Schlaf ging es auch schon wieder Richtung Neufeld. Startzeit um 09.15. Wieder zeigte sich ein traumhaftes Wetter, traumhafte Kulisse. Voll motiviert, aber doch etwas müde (wen wundert es, eine Woche davor Halbironman in Linz, tags davor Sprint in Neufeld) ging es in das Wasser, wieder eine solide Schwimmleistung, aber der Hammer war es auch nicht. Wechsel zum Rad war nicht so schlecht und die erste Radrunde über 20 KM auch nicht, jedoch die zweite war nicht ganz so gut mehr, die Kräfte haben schon nach gelassen, die Radzeit war die gleiche wie im Vorjahr, also darf man nicht zufrieden sein, dann ab auf die wunderschöne Laufstrecke. Schön ist Sie ja, aber gegangen ist da nichts mehr, als ob sie mir den Stecker gezogen hätten. Ich nehme aber das Positive mit und das waren beim Laufen schon ein paar Abschnitte wo es wieder ging und ich gute Beine hatte. Glücklich gesunder Zieleinlauf und das ist das Wichtigste. Man darf weiter an sich arbeiten und das werde ICH. Triathlon ist einfach nur genial, man darf nur nicht die Geduld verlieren, bis man soweit ist um großes zu TUN.

Ernst: Eine Woche nach meinem Finish beim Linzer Halbironman stand ich gleich an 2 Tagen hintereinander in Neufeld am Start. Am Samstag bei der Sprintdistanz und am Sonntag bei der olympischen Distanz, zusammen lief dies unter „King of Neufeld“. Ich hatte die Woche nach Linz wenig trainiert und auch für Neufeld nahm ich mir nix Besonderes vor außer über die Ziellinie zu laufen. Mit Christian (die Stelze) der genauso verrückt wie ich war fuhren wir am Samstag nach Neufeld. Der Start war erst um 18:00. In der Wechselzone traf ich viele liebe nette Bekannte. Gleich neben mir auch die Artners - Erich und Alex - die auch den King of Neufeld bestritten. Also mach mas kurz: Am Samstag eben um 18.00 Schwimmstart zur Sprintdistanz. Spätestens nach der ersten Boje war klar, dass 18:00 Startzeit scheiße ist. Die Sonne stand so tief, dass man die 2. Boje nicht sah. Etliche verschwammen sich, auch ich, aber fair wie ich bin schwamm ich zurück und um die Boje. Die Schwimmstrecke war sowieso schon um 50 Meter länger und dann noch der Umweg. Naja, macht nix. Dann aufs Rad. Was mich wunderte: Mir gings voll super, nix zu spüren vom Linzer Halben. Immer in meiner Nähe der Erich. Nach den 20 Km auf die Laufstrecke. Was soll ich schreiben, mir ging es einfach gut. Auf den letzten 3 Kilometern lief ich mit Erich gemeinsam. Ich sagte: „Hey Erich, wir haben noch nie gemeinsam gefinished.“ Erich: “Dann wird es Zeit.“ Mit einem sensationellen 500 Meter Zielsprint liefen wir Hand in Hand ins Ziel. Für mich heute noch Gänsehaut pur. Beide hatten wir eine Endzeit von 01:20:05. Angesichts der um 50 Meter längeren Schwimmstrecke und der um 500 Meter längeren Laufstrecke war das für mich Bestzeit. Aber egal, emotional war das auf alle Fälle der Burner. Da der King of Neufeld eben aus 2 Starts bestand, waren wir am Sonntag schon wieder da. Nur hieß es das Ganze 2 mal zu bewältigen. 2 x die Schwimmstrecke, also eigentlich 1600 statt 1500 m, 2 x die Radrunde 40 Km und 2 x die Laufstrecke, somit 11 statt 10 Km. Aber mir gings gut, sehr gut sogar, keine Müdigkeit vom Vortag. Und wer war wieder da? Der Erich, beim Schwimmen, beim Radln und beim Laufen. Nur diesmal gab es keinen gemeinsamen Zieleinlauf. Beim letzten Laufkilometer musste ich Erich ziehen lassen, da spürte ich die Anstrengungen der letzten Wettkämpfe schon in den Beinen. Mit der Zeit von 02:40:28 war das auch für mich sensationell. Ich dachte 3 Wettkämpfe innerhalb einer Woche sind verrückt und gehen nicht. Ja, verrückt schon, aber es ging sogar sehr gut. Nun heißt es fokussieren auf meinen Saisonhöhepunkt, die Langdistanz in Podersdorf. Keep on rocking, Freunde des TRI’s.

Ingeborg: Wie ihr wisst, war das ja mein erster Sprinttriathlon. Ich habe mich wegen eines unnötigen Schiunfalls nicht wirklich so vorbereiten können wie ich eigentlich wollte. ABER was ich mir vornehme, das ziehe ich auch durch. Gesagt, getan! Gemeinsam mit Ernst und Christian (und meinen treuen Fans Leo und Dani) habe ich mit Ehrfurcht eingecheckt. Die Schwimmerei war ein Wahnsinn, ich habe geglaubt, ich muss ersaufen. Sind dann auch nur 18' geworden. Aber die Stimmung nach dem Schwimmen war soooooo schön...ich musste einfach nur lachen, so glücklich war ich. Dann rauf aufs Rad.... Ja wo ist es denn??? Das hat so richtig Spaß gemacht. Wollte eigentlich unter 40' bleiben, leider nicht gelungen (42'). Wurscht, war trotzdem glücklich, weil sehr viele L.i.L.'s (und Dani und Leo) einfach da waren und uns angefeuert haben. DANKE!! Ja und jetzt MEINE Disziplin: Laufen! Super gegangen, viele überholt, einfach genial. Bin dann mit 27' ins Ziel. Arme in die Höhe und yessssss.....geschafft. Freu mich schon auf die nächsten Herausforderungen die da noch kommen werden, gemeinsam mit euch L.i.L.'s!

Bernhard: If you're going through “Neufeld”...   KEEP GOING! Das Motto auf meinem Sattel etwas abgeändert – aber hier die Story warum... Der Tag fängt einmal mit BZ 300 + gut an – Guten Morgen! Spritzen, Kaffee, Frühstück und Rest zusammenpacken und ab! In Neufeld hat sich der Pegel eingependelt und ich futtere das Müsli im Auto! Ich hab die Zip-Laufräder mit – welche ich auch verwenden werde, die Trainingsfelgen habe ich auch reingeschmissen – Auto ist bummvoll – was solls! Hol mir die Startnummer (31) wo ich Angi und Mel vom Club treffe die dem Veranstalter helfen!  Zurück zum Auto, Bike zusammen-bauen – einchecken. Bin etwas unkoordiniert mit NEO – wo,was,wann  - aber bis zum Start krieg ich es hin, der Tipp mit Neo nass anziehen ist nicht so ganz mein Weg – Schwimm einige Meter - sag mal so 2*200m – danach schmeiß ich noch ein paar flüßige Kohlenhydrate rein und 09.15 ist Start. Sterben Nummer 1: De-javu alla Fuerteventura Challenge >> am ersten Viertel der Schwimmstrecke glaube ich zu verrecken... kein Rhythmus, kein Atemluft – keuchen – Wer hat bloß die Luft weggepackt?!?!?! es ist zum Schreien... irgendwo nach der zweiten Boje beruhigt sich alles und je länger es dauert umso besser geht es! Abhacken – ich muss mir da irgendwas einfallen lassen wie die Start- bzw. Schwimmphase in den Griff zu bekommen ist bzw. die Ursache suchen...  Wechselzone klappt, rauf aufs Rad – jaja die Startnummer hängt am Rad aber nicht dort wo Sie hingehört – das konstruierte System entpuppt sich als Reinfall – Karabiner sind umständlich und die Nummer rutscht dann beim Laufen zusammen … forget it! Rauf nach Hornstein - wobei - gefühlsmäßig ist mein Tempo zu hoch... die Runde bis Steinfeld passt – aber dann: Sterben Nummer 2: ... an der Ortseinfahrt ist eine Bushaltestelle – ich fahr weit rechts – da es bergab geht versuche ich viel zu trinken - also Flasche in der Hand – abgesehen davon hat diese einen mistigen Trinkverschluss... - hinten kommt ein Auto, entgegen kommt auch etwas… bei der Kreuzung geht es leicht nach rechts – aber ich bin zu weit rechts... ich komm aufs geschotterte Parkett, das ist ausgewaschen. Als ich am Schotter bin versuche ich reflexartig zu korrigieren – ein Mörderfehler! Die Kante auf den Asphalt zurück ist zu hoch – Folge >> Abflug... und was für einer – hab dort sicher über 35km/h drauf! Bremsen tut meine Haut – Schulter, Hüfte, Knie und mein Daumen – am Radrahmen passiert nichts, der Schnellverschluß des Hinterrades ist abgeschliffen – und das Vorderrad ist platt – der Carbonfelge bleibt ein verkraftbares Cut erhalten. (- sehe ich zu Hause!) Ich räume die Straße. Was tun??? Schlauch tauschen – shit die Pumpe in der Wechselzone vergessen... wie sich nach dem Rennen herausstellt sowieso nicht machbar: Schlauch und Mantel sind über ca. 30+ cm aufgerissen – nix mit Schlauch wechseln, d.h. würde auch nicht gehen – mein Daumen schmerzt und blutet zu sehr – eine Passantin will die Rettung rufen – was ich aber ablehne. Ich weiß es ist relativ Nahe bis zur Wechselzone – schätze 1,5 km +/- (2 km – bikemap.net) dort ist der Autoschlüssel und im Auto die Reservelaufräder... >> nachdem ich wieder alles beisammen habe starte ich im Laufschritt - per pedes - Richtung Wechselzone! Nachdem die Wiese irgendwann endet, ziehe ich dort die Radschuhe und Socken aus – Folge: eine Blutblase auf der großen Zehe die sich dann beim Laufen bemerkbar machen wird... mit der Hand, wo der Daumen bedient ist, wird das Rad gehalten  – das hinterlässt Spuren auf Vorderbremse und Rahmen - in der anderen Schuhe und Socken... der Weg – er scheint nicht enden zu wollen! Irgendwann dann doch - vor der Wechselzone stelle ich das Rad ab – rein Autoschlüssel holen mit Hindernissen – ich löse meine Zeitnehmung bei Rein- und Rauslaufen aus – wieder disqualifiziert? – doch nicht – im Ergebnis ist nur die Wechselzonenzeit lang... ich hab mir nix vorzuwerfen – ging aber eben nur so!!! Habe den Schlüssel sicher im Schwimmbrillenetui verstaut – nur ich sehe ihm nicht... der Ordner der in der Nähe steht schon – Danke vielmals! Retour zum Rad (keine Ahnung wieviele mir zurufen das ich in die falsche Richtung unterwegs bin...) und weiter zum Auto... Vorderrad tauschen und ab auf die zweite Runde – diesmal klappt alles bis zum nächsten Wechselzonenbesuch – Auf dem Kurs überhole ich sogar zwei Teilnehmer – also doch nicht Letzter – kaum zu glauben! Wechselzone ist eine Herausforderung – alles durcheinander – das BZ-Messgerät funktioniert nicht – too hot! Der Ordner hatte angeboten alles zusammenzulegen – ich war einverstanden... also kein messen - Wasser trinken – Banane und ein kleines RedBull gehen mit auf den letzten Abschnitt – ich fühl mich gar nicht so schlecht - nur die Blase - und der Abdruck ist dadurch eine Herausforderung. Unterwegs die Duschen der Anrainer sind eine Wohltat – und die angebotene Flüssigkeit wird überall reingeschüttet. Im Ziel 3 Stunden 22 Min auf der Anzeige ist für diese Erfahrungen akzeptabel. Ich schütte ein paar Becher Wasser in mich hinein, 2 Stück Brot und zwei Äpfel! Dann hocke ich mich hinter einen Bus in den Schatten und Versuch halbwegs zu checken was da abging... langsam spüre ich die lädierten Bereiche... dann gehts in die Wechselzone. Am Weg ein Wortwechsel mit den Christians und Alex (Artner) - BZ messen – über 348! Spritze im Auto – bei der Hitze!!! – naja o.k. - ungewohnt, sowohl Hitze als auch handling – Note for the next time! Alles beisammen gehts Richtung Auto - vorbei die Erfahrung Neufeld! Angi kommt vorbei und wir machen aus gemeinsam zu Essen – Schulden begleichen! Ich besuche noch Eva und Fritz die verständlicherweise bei dieser Hitze nicht Zuschauen gekommen sind und erzähle im Schnelldurchgang meine Story. Dann zu Angi – am Weg hole ich die georderte Pizza mit Salat und nach dem Essen fahre ich nach Kittsee zu Onkel Paul ins Spital, wo ich Tante Elisabeth und Onkel Karl treffe. Er dürfte Magenkrebs haben – ist total abgemagert – kann nichts essen und ist sich seiner Situation voll bewusst! Was ist da mein Freizeitvergnügen dagegen … ?!?!?!!?!? Es ist alles relativ... Am Heimweg zu den Eltern – kurzer Bericht und Vatertagsgratulation austeilen... nach Hause und den Tag weiter verarbeiten – mit Tagebuch schreiben! Morgen? Ich hoff die Schmerzen halten sich in Grenzen... aber wie heißt es: Der Schmerz geht – der Stolz bleibt...

Christian (Sch.): Nachdem bei meinem Saisonauftakt auf der Donauinsel das Schwimmen ins Wasser fiel, hatte ich die letzten paar Tage vor dem Neufeldtriathlon doch etwas Zweifel und ein klein wenig Angst vor der Schwimmdistanz. Da Neo erlaubt war wurde meine Angst vor dem Absaufen zwar etwas geschmälert, aber die Gedanken kreisten nur ums Überleben :-) Mit Tratschen und Schmähführen überspielte ich meinen "Schiss" gekonnt und nach ein paar Metern einschwimmen war ich zuversichtlich die Distanz ohne Probleme zu absolvieren. Die ersten 200 Meter stellten auch kein großes Problem dar, aber die letzten paar Meter vor der ersten Boje begann mein Kampf gegen den inneren Schweinehund. Es war aber nicht nur einer, sondern ein ganzes Rudel. Watsche links, Watsche rechts, Watsche mit Fuss, Watsche auf meine Füße....... ah, leichte Panik und Beklemmung steigt auf......Kraulen einstellen und auf Notbetrieb umschalten............... Das Wasser im Neufeldersee schmeckt gar nicht so schlecht, allerdings in der Luftröhre gefällt mir das gar nicht............. ah, aus der leichten Panik wird schon eine grössere und auch die Beklemmung wird stärker..... SCH..... des gibts jo ned, ich hör auf, Bamm und wieder ein paar Watschen ausgefasst. So jetzt pfeiff ich drauf und schwimme ans Ufer. Aufgeben ist aber auch keine Lösung. Na gut Ihr inneren Schweinehunde, einen Versuch starte ich noch. Ich erinnere mich an den Neufeldbericht welchen der Ernstl letztes Jahr verfasst hat, wie er die Beklemmung besiegt hat und versuche mich mit langsamen und ruhigem Brustschwimmen aus der Panik zu befreien. Noch vor der zweiten Boje habe ich mich halbwegs beruhigt und auch meine Atmung normalisierte sich wieder. So ihr Schweinehunde jetzt zeig ich euch wie ich schwimmen kann. Im gemütlichen Kraultempo habe ich dann die erste Schwimmrunde absolviert und mir innerlich immer "Ruhig, Ruhig, Ruhig" vorgesagt. Nachdem ich die Hunde besiegt hatte und einem kurzen Landgang ging es in die zweite Schwimmrunde  welche perfekt lief. Ganz ruhig und mit einem tollen Rhythmus fand ich es dann fast schon schade das die Schwimmerei zu Ende war. Den Neo runtergewurschtelt, Radlzeugs angezogen, Radl geschnappt und wieder hinaus aus der Wechselzone. Für den Radsplit hatte ich mir vorgenommen einfach nur Spass zu haben, nicht zu übertreiben und das Tempo kontrolliert und gleichmäßig auf beiden Runden durchzuziehen. Die erste Runden lief von der Krafteinteilung optimal; Bergauf/Hügelauf ruhig und kraftsparend und dafür Bergab/Hügelab und auf der Geraden: Feuer frei! Ende der 1. Runde taucht ein L.i.L-Dress vor mir auf. Hmmm wer kann das sein? Mit einem freundlichen "Guten Morgen" hab ich beim Hügelaufstück Christian St. überholt. Runde 2 verlief gleich wie Runde 1 und ein kurzer Tratsch beim Bergaufstieg mit einem Mitstreiter ging sich auch noch aus. Der 2. Wechsel funktionierte auch relativ gut und so gings bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen hinaus auf die Laufstrecke. Vorgenommen hatte ich mir eine Pace um die 5 min/km. Dies stellte sich aber nach dem ersten Kilometer als zu schnell heraus. So habe ich die Geschwindigkeit reduziert um nicht einzugehen. In der zweiten Runde begleiteten mich die Schweinehunde auch wieder ein Stück, aber diesmal konnte ich sie relativ leicht abschütteln. 2 Kilometer lang habe ich wieder mit einem Mitstreiter getratscht und aufgrund der Ablenkung wurde die Pace auch etwas besser. Habe ihm dann noch alles Gute gewunschen, meine Pace mangels Kraft wieder reduziert und bin wieder mein Tempo weitergelaufen. Auf den letzten 1,5 Kilometern wollte mich noch Susi Brunner mitziehen und motivieren, aber eine Tempoerhöhung war leider nicht mehr möglich. Da der Ernstl bei den letzten Wettkämpfen mit wahnsinns Laufzeiten aufhorchen ließ, meine Pace aber mit Sicherheit zu langsam war, hatte ich schon einen leichten Verfolgungswahn und blickte alle paar Meter nach hinten um zu sehen ob der Ernstl schon angeflogen kam. Auf den letzten 300 Metern konnte ich das Tempo wieder erhöhen und sogar einen Zielsprint hinlegen. Das Laufwunder kam dann nur wenige Sekunden nach mir ins Ziel. Mit der Gesamtzeit bin ich aber zufrieden auch wenn ich mir für den Laufsplit eine schnellere Zeit vorgenommen hatte. Dank und Lob an die Anfeuerer und innen: Meine Frau, meine Tochter, Angela K., Melanie F., Michael A. & Mathias A. Sieger des Tages war aber Bernhard Sch., er hat von jedem Starter ein paar Schweinehunde übernommen und alle besiegt :-) An dieser Stelle nochmals: RESPEKT & HUT AB.

31.05.2014 - Trimotion 111 Saalfelden

Gerald ging bei der Trimotion 111 Saalfelden (1 - 100 - 10) an den Start und finishte in 4:26:08 (12:22 - 3:06:45 - 1:02:18). Er nahm den Bewerbsnamen wörtlich und landete auf dem 111. Gesamtrang bzw. auf dem - erraten - 11. Altersklassenrang.

Gerald: Nachdem ich letztes Jahr bereits an dem neuen Format 55,5 am Attersee teilgenommen habe und meine Platzierung zufriedenstellend war, wollte ich mich dieses Jahr an Größerem versuchen. Da kam mir die 111 gerade recht. Für Frühbucher gab es auch ein Sonderangebot. 111 in Saalfelden und am Attersee. Und siehe da, der Gerald war schon für beide angemeldet. Die Vorbereitungen liefen zwar etwas holprig, im Großen und Ganzen habe ich mich aber doch fit genug gefühlt. Und dann kam der Tag des Rennens. Da die vorausgesagten Tageshöchsttemperaturen wieder deutlich unter der Wassertemperatur lagen, habe ich schon wieder befürchtet, dass der Bewerb in einen Duathlon umgewandelt werden würde. Dem war aber nicht so und die Organisatoren konnten den geplanten Triathlon durchziehen. Das Wasser war mit 18°C zwar noch etwas frisch, aber nach dem Einschwimmen war davon nichts mehr zu spüren. Mein Start war gut und wie es meine Art ist, habe ich mich immer am Rand des Feldes gehalten. Die Schwimmleistung war sehr gut und ich bin mit nur knapp mehr als einer Minute Rückstand auf den Führenden aus dem Wasser gestiegen. Am Rad habe ich aber schon bald gemerkt, dass es heute nicht mein Tag werden würde. An den Anstiegen konnte ich kaum mitgehen, geschweige denn Druck machen. So wurde ich dann mehr oder weniger durchgereicht. In der zweiten Runde konnte ich mich zwar fangen, dafür kamen in der dritten Runde dann die ersten Krämpfe. Da ich sowieso schon zu viel Boden für eine gute Platzierung verloren hatte, beschloss ich, das Rennen ohne weitere Ambitionen zu beenden. Durchkommen war das neue Ziel. Nach der letzten Wechselzone wäre ich zwar noch motiviert gewesen, allerdings haben auf der Laufstrecke immer wieder Krämpfe eingesetzt und ich musste mich wieder mit "durchkommen" begnügen.  Ich bin zwar zufrieden, dass ich den Bewerb finishen konnte, allerdings bin ich mit der Leistung alles andere als zufrieden. Dennoch war es ein toller, erfrischend anderer Wettkampf. Für den Attersee heißt es demnach noch viiiiel trainieren ;-)

31.05.2014 - Linz Triathlon

Christian, Ernst und Stefan entschieden sich als Vorbereitung für ihre Saisonhöhepunkte im Juli (Christian) bzw. September (Ernst, Stefan) für eine Teilnahme am 10. Linz Triathlon über die Halbdistanz. Nachstehend die Zeiten und Berichte:
Christian 5:52:19 (35:48 – 3:06:52 – 2:05:24)
Ernst 5:53:04 (40:49 – 3:07:43 – 1:57:50)
Stefan 5:07:28 (39:44 – 2:43:07 – 1:40:47)

Christian: Was für ein Wochenende in Linz: Freitag die Anreise mit Stefan und Ernst. Lachanfälle im PKW auf der Autobahn ohne Ende, die Stimmung einfach perfekt für ein gutes Rennen. Kaum angekommen, im Container eingecheckt, ging es ab um die Startnummern zu holen. Geplant war auch noch Einschwimmen, aber das fiel aufgrund der mollig, warmen Temperaturen ;-) ins Wasser. Samstag, pünktlich Start um 12.00 Uhr. Was mich irritierte war, dass die Rennleitung 5 Minuten vor dem Start entschieden hat, anstatt eines Landstartes einen Wasserstart zu machen und leider war ich da irgendwo in der Mitte. Der Start war mehr als anstrengend, es gab unheimlich viele Schlägereien. Ich bin ständig aufgeschwommen, bis ich richtig ins Schwimmen gekommen bin waren es gut und gerne 600 m. Nach 1000 m kam der Landausstieg, kaum Rhythmus gefunden war er auch wieder gebrochen. Aber ab dann ging es und ich war in meinen Element. Die Schwimmzeit war für den ersten Saisonwettkampf über 1,9 km ganz in Ordnung. Der Wechsel auf das Rad funktionierte mit ein paar Schwindelanfällen fast perfekt. Ab auf das Rad mit einem guten Gefühl. Nach genau 10 Km öffnete der Himmel seine Pforten und es schüttete unfassbar, was dann folgte war Angst bei den Abfahrten und enorme Kälte und Zweifel. Es waren 2 Radrunden mit unfassbaren Höhenmetern. Ich wollte nach der ersten Runde aufgeben, wegen der enormen Kälte, die Oberschenkel und Hände war wirklich steif, entschied mich aber doch weiter zu machen. Die zweite Radrunde war dann ein wahrer Kampf, die Beine erschöpft und müde. Mit der Radzeit (3:06) kann ich trotz allem nicht zufrieden sein. Dann ging es ab zum Laufen. Auch hier hat es geheißen, dass die Strecke flach sei, dem war aber nicht so. Jedoch teilweise hatte ich gute Momente bzw. Kilometer, aber alles in allem darf auch hier noch gearbeitet werden. Als ich dann in das Ziel gekommen bin, wurde ich vom Moderator interviewt, wo ich feststellte, dass Linz klar schwerer als St. Pölten ist. Insgesamt ein echt feine Veranstaltung. Ich nehme die positiven Teilbereiche aus dem Wettkampf mit, schließlich ist alles nur Vorbereitung für die Challenge Roth am 20.07.2014.

Ernst: Am 31. Mai standen Christian, Stefan und ich beim Linzer Halbironman am Start. In der Früh war das Wetter noch super mit perfekten Temperaturen. Die Starter der Sprintdistanz kamen noch in Genuss vom Sonnenschein. Auch bei uns war beim Schwimmstart noch Sonne. Beim Schwimmen selbst wieder das übliche Gerangel. Nach 50 Metern bekam ich mit der Ferse des Vordermannes voll eine aufs Kinn - mit Auswirkungen, die mir erst beim Radfahren auffielen. Beim Wechseln aufs Rad auch noch super Temperaturen, leider sollte sich das auf der Radstrecke schnell ändern. 2 Radrunden zu je 45 Km. Schon nach den ersten 10 km begann es zu regnen und es wurde auch noch deutlich kälter, was sich beim Bergabfahren der 1200 Hm sehr deutlich machte. Eigentlich wollte ich nach der ersten Radrunde zum ersten Mal ein Rennen abbrechen. Es war einfach kalt und regnerisch. Noch dazu merkte ich erst jetzt, dass durch den Kinnhaken mit der Ferse ein Stück Zahn abgebrochen war. Kurz vor dem Ende der ersten Radrunde aber kam wieder die Sonne hervor und es wurde wieder wärmer und angenehm zu fahren. Also weiter in die 2. Radrunde, die wesentlich angenehmer war als die erste, obwohl die 1200 Hm es in sich hatten. Aber ich war super in der Zeit als ich in die Wechselzone kam und auf die Laufstrecke ging. Auch da waren so einige Steigungen zu überwinden. Ich bekam während der gesamten Laufzeit immer wieder Krämpfe, überhaupt dann wenn es bergauf zu laufen ging. Trotz alldem lief ich eine für mich super Zeit. Mit 5:53:04 finishte ich den Linzer Halbironman und bin damit sehr zufrieden. Es war mein bislang härtester Wettkampf. Ich bin froh den Wettkampf nicht abgebrochen zu haben, das gibt mir Stärke und Selbstvertrauen für meine nächsten Wettkämpfe und meinen Saisonhöhepunkt, die Langdistanz in Podersdorf.

Stefan: Abwechslung ist für mich sehr wichtig. Bei meiner Wettkampfplanung versuche ich deswegen, pro Saison mindestens einen für mich neuen Wettkampf einzubauen. Heuer war dies aus mehreren Gründen die Halbdistanz in Linz. Christian, Ernst und ich sind am Freitag gegen Mittag nach Linz aufgebrochen und haben den restlichen Tag mit Hotel suchen, Zimmer beziehen, Wettkampfgelände suchen, Startunterlagen abholen, Abschluss-Schwimmeinheit streichen, Wettkampfbesprechung teilweise anhören und Abendessen verbracht. Start am Samstag war um 12 Uhr, also „high noon“ :-) Mein Ziel war für das Schwimmen mit unter 40 Min definiert und Radfahren und Laufen sollte nach meinen Wünschen schneller als in St. Pölten 2013 ablaufen. In Schwimmrunde 1 gabs das übliche Gedränge, das sich aber in Grenzen hielt. In Runde 2 war durch das auseinandergezogene Feld mehr Platz, dennoch ist mir einmal durch einen Schlag die Schwimmbrille verrutscht - nach kurzem Justieren gings weiter. Das generelle Schwimmgefühl war durchwachsen – und das liegt nicht ausschließlich an meiner verbesserungswürdigen Schwimmtechnik :-) sondern auch am Neoprenanzug, in dem ich mich nicht unbedingt wohl fühle. Immerhin ist sich mein Schwimmziel knapp ausgegangen. Nun war ich auf die Radstrecke mit ihren knapp 1200 Höhenmetern gespannt. Höhenprofile im Internet sind ja nur bedingt aussagekräftig, wie es sich wirklich anfühlt, ist meist ein anderes Thema. Kurz gesagt, ich bin mir vorgekommen wie ein Formel 1 Fahrer in Monte Carlo – ich habe noch nie so oft geschaltet :-) Es gab keine extremen Anstiege, aber es ging ständig auf und ab mit wenigen flachen Passagen. Interessant wurde es in Runde 1, als ein heftiger Starkregen abging. Daraufhin bin ich die Abfahrten eher zurückhaltend angegangen. Runde 2 war freundlicherweise wieder weitgehend trocken. Auch beim Radfahren ist sich mein Teilziel ausgegangen – schneller auf einer anspruchsvolleren Strecke als St. Pölten, passt :-) Beim Laufen stellte sich gleich ein super Laufgefühl ein und ich wähnte mich richtig schnell. Auch hier gabs übrigens ein paar nette Steigungen, die nicht ohne waren. In Laufrunde 2 begannen allmählich meine Sohlen zu schmerzen, was bis dahin noch nie der Fall war. Ich vermute, dass die Wettkampfschuhe schon hinüber sind. Durch die immer unangenehmer werdenden Sohlen lief ich nicht mehr ganz am Limit. Das Teilziel beim Laufen ist sich leider nicht ausgegangen, was ich mir teils mit der anspruchsvollen Rad- und Laufstrecke, teils mit den Schuhproblemen erkläre. Alles in allem war Linz eine tolle neue Herausforderung. Ob ich nächstes Jahr wieder starte, weiß ich noch nicht, vielleicht steht eine andere Halbdistanz am Plan – „Abwechslung macht das Leben süß“!

25.05.2014 - Ironman 70.3 St. Pölten

Berni hieß unser einziger Starter beim Ironman 70.3 in St. Pölten. Er absolvierte seine erste vollständige Halbdistanz in 6:25:16 (48:57 - 3:03:02 - 2:19:08).

Berni: Nachdem mir/uns 2013 das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und bei meiner ersten Halbdistanz das Baden ausgefallen ist, hat nach dem Zieleinlauf zwar die Freude überwogen... aber es hat trotzdem irgendwie etwas gefehlt. Daher die Entscheidung, 2014 noch einmal anzutreten. Und hoffen. Hoffen, dass es diesmal ein "echter" Triathlon ist. Mit Schwimmen. Jedoch wäre am Rande zu erwähnen, dass sich die Trainingsvoraussetzungen für die neue Herausforderung doch bestimmt geändert haben, da meine Tochter das Licht der Welt erblickt hat und für mich klar war, dass Zeit mit ihr dem Triathlontraining vorzuziehen ist. Nach Zusprache von Meike habe ich mich doch für den Ironman 70.3 St. Pölten angemeldet und meine Trainingszeiten angepasst. D.h. über den Winter viel am Ergometer, bevorzugt in der Früh ab 5 Uhr meistens 1 bis 2 Stunden-Einheiten. Laufen wenn noch Zeit war und Schwimmen sehr sporadisch. Ein Trainingslager hat es wegen der Prioritätenverschiebung auch keines gegeben. Am Schluss standen somit von Dezember bis Mitte Mai 1213 Ergometer-, 472 Rennrad-, 188 Lauf- und 15 Schwimmkilometer (nur Becken!) am Trainingskonto. Um es gleich vorweg zu nehmen... es sollte reichen ;-) Race-Weekend: Gemütlich am Samstag nach St. Pölten, Radl einchecken ohne Stress, Racebesprechung mal auf englisch (bissal Abwechslung muss sein und ein Platz im Zelt war wahrscheinlicher ;-)) und dann eine kleine Unterkunft in der Nähe, in der ich erst eine Woche zuvor reserviert hatte, bezogen und Champions-League Finale geschaut. Sonntag sehr früh zur Wechselzone, Radl Race-fertig machen, Wechsel-Bags platziert und dann ab in den "neuen" Neo. Da ich ihn letztes Jahr nur auf Malle im Trainingslager im Pool benutzt hab und beim Wettkampf ja nicht benötigt hatte, war es für ihn quasi die Taufe im Open Water. Generell war Aufregung anwesend. Aber ich hatte nie das Gefühl, schlecht vorbereitet zu sein bzw. nicht durch kommen zu können. Außerdem hatte ich einen guten Freund mit, der mich begleitete und unterstützte. Und eine Freundin und ein Baby, die mir daheim die Daumen drückten :-) Dann war es soweit. Start um 7:55. Recht angenehme Zeit und Wetter war perfekt. Rein ins Wasser und los gehts. Im ersten See eine wirklich gute Linie gefunden. Auf Grund meiner nicht all zu flotten Schwimmerei auch kein Stress im Wasser mit anderen Teilnehmern. 200m Landgang waren auch kein Problem und im 2ten See sollte auch alles klappen. Generell war zu sagen, dass ich beim Rennen keine Zeitnehmung bei mir hatte, also konnte ich mich nur auf mein Gefühl verlassen. Beim Schwimmen hätte ich 45 min geschätzt, 49 min waren es dann. Kein Stress in der Wechselzone. Rauf aufs Radl und ohne Probleme und mit echt gutem Gefühl die 90 Km runtergestrampelt. Gefühlt in 2:50, real in 3:03. Noch weniger Stress in der Wechselzone und nun nur mehr Laufen. Die ersten 10 Km recht zufrieden und mit angenehmen Tempo. Die zweiten 10 Km sollten es dann aber in sich haben. Wetter war doch wärmer als gedacht und die Sonne hat sich auch nicht lumpen lassen. Weiters machten sich auch fehlende Lauftrainingskilometer bemerkbar und so brauchte ich schließlich 2:19 für den Halbmarathon. Aber der Weg durch die neue "Iron-Mile" ins Ziel hat für alles entschädigt und somit konnte ich das Thema Ironman 70.3 für mich positiv beenden. Und das wird es jetzt auch für eine Zeit gewesen sein mit Triathlon-Wettkämpfen. Familie geht für mich einfach vor und der Trainingsaufwand für mein angestrebtes und realistisches Ziel 70.3 unter 6 Stunden würde einfach zu groß sein... da nutze ich jetzt lieber die Zeit mit meiner Kleinen. Aber irgendwann fallen die SUB 6! Bis dort hin werde ich jedoch weiterhin die Sportarten ab und zu einzeln ausführen. Vielleicht sieht man sich ja dann mal wieder... am Radl....oder im Wasser...oder in den Laufschuhen... Schließlich verbindet uns das ja alle gemeinsam :-)

17.05.2014 - Vienna City Triathlon

Der Vienna City Triathlon hätte für einige Mitglieder unseres Vereins der Startschuss in die Triathlon-Saison sein sollen. Hätte, denn schon wie 2011 spielte das Wetter nicht ganz mit. Der Bewerb wurde daher als Duathlon ausgetragen. Über die Sprintdistanz waren es 2,5 run – 22 bike – 5 run und über die Halbdistanz 5 – 66 – 20. Alle unsere angemeldeten Mitglieder trotzten dem Wetter und entschieden sich für einen Start. Christian, Ernst, Christian (Sch.), Gerald und Stefan über die Sprintdistanz, Bernhard über die Halbdistanz. Christian, Ernst und Christian (Sch.) liefen in 1:17:24 (11:13 – 39:31 – 24:21) bzw. 1:17:23 (11:53 – 38:46 – 24:00) bzw. 1:17:14 (11:35 – 38:24 – 24:15) auf den Plätzen 75, 74 und 71 beinahe zeitgleich über die Ziellinie. Gerald landete in 1:14:00 (10:54 – 35:39 – 24:48) auf Rang 42 und Stefan in 1:08:55 (10:03 – 35:44 – 20:52) auf Rang 14. Bernhard passierte bei seinem Bewerb (22:59 – 2:05:58 - ?) ein kleines Missgeschick und wurde disqualifiziert, mehr dazu in seinem Kommentar.

Christian: Donauinsel, das war wieder einmal so ein Thema. Das Wetter war schlecht, regnerisch und kalt, deswegen wurde das Schwimmen gecancelt und wir durften uns auf einen Duathlon einstellen. Die erste Strecke waren 2,5 Km Laufen, das ging wirklich gut und ich habe mich super gefühlt. Ab auf das Rad und da ist es passiert. Beim Hinausfahren aus der Wechselzone wäre ich auf der regennassen Fahrbahn fast gestürzt und dann hatte ich einfach zu viel Respekt um Vollgas zu geben. Ich spulte die 22,5 km in 39 Minuten runter und damit kann ich nicht zufrieden sein. Wieder in der Wechselzone ging es dann auf die letzten 5 Km, die ich auch nicht schlecht gelaufen bin. Gemeinsam mit Ernst bin ich in das Ziel gelaufen. Stolz hat mich gemacht, dass viele L.i.L Mitglieder an den Start gingen und alle erfolgreich gefinisht haben.

Ernst: Mein erster Triathlon heuer auf der Donauinsel über die Sprintdistanz wurde wegen des schlechten Wetters und wegen des vielen Regens wie schon einmal in einen Duathlon umgewandelt. Wie immer ging ich das Ganze sehr locker und ohne Stress an. Ich habe mir selbst keine Zeitvorgabe gegeben. Mir gings bei den ersten 2,5 km Laufen eigentlich sehr gut, auch der Wechsel auf das Rad war einwandfrei. Am Rad drückte ich an und merkte, dass es einfach gut geht. Ich schloss zu Christian auf und bei der Wende zur dritten Runde hatten wir beinahe einen Crash. Als ich an ihm vorbeifahren wollte, machte er in der Kurve voll zu - das war knapp. Die letzte Runde fuhren wir gemeinsam. Dann wieder Wechsel auf die Laufstrecke. Leider hatte ich in beiden Waden Krämpfe beim Weglaufen. Nach ein paar hundert Metern waren die aber aufgegangen und ich konnte voll laufen. Ich schloss wieder zu Christian auf und wir liefen Hand in Hand ins Ziel. Leider gibt es kein Zielfoto, das finde ich echt schade. Insgesamt kein leichter und auch nicht so schöner Event, aber ich bin zufrieden mit meiner Leistung und um eine Erfahrung in einem Wettkampf reicher. Linz Halbdistanz kann kommen!

Christian (Sch.): Nachdem ich den ganzen Winter an meiner Schwimmtechnik gefeilt hatte und endlich 750 Meter durchkraulen konnte, freute ich mich schon riesig auf den 1. Triathlon meiner Saison. Übermotiviert durch meine neue PB beim VCM, meinen neuen Neoprenanzug, mein neues Fahrrad und die neue Wettkampfbekleidung war ich zu allem bereit :-) Das Wetter hat mir dann aber leider doch einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht: Schwimmen abgesagt, Duathlon statt Triathlon :-( Etwas enttäuscht über die Schwimmabsage war ich schon, aber sudern und raunzen hilft ja auch nicht wirklich. Also den Neopren wieder ausgepackt und dafür das trockene Wechselgewand im Plastiksackerl eingerollt. Treffpunkt mit Ernst, Stefan & Christian St. war der Parkplatz beim DDSG Gebäude. Hilfsbereit wie ich bin, habe ich den Kollegen bei der Bedienung des Parkautomaten geholfen. Nach dem Einrichten der Wechselzone wurde der Regen auch etwas schwächer und die Stimmung war trotz des miesen Wetters ausgezeichnet. Die ersten 2,5 Km laufend statt schwimmend vergingen wie im Flug. Aufgrund der Witterung wurde die Radstrecke auch geändert und es galt statt einer Runde (22 Km) vier Runden mit insgesamt ebenfalls 22 km zu absolvieren: Kein Problem, jedoch war ab Runde 2 relativ viel Verkehr auf der Radstrecke. Die Pace war aufgrund der Streckenbedingungen auch halbwegs in Ordnung. Die zweite Laufstrecke über 5 Km absolvierte ich ebenfalls ohne Probleme. Meine geplante Zeit habe ich erreicht bzw. sogar etwas unterboten.

Gerald: Nachdem ich bereits am Montag den Wetterbericht für die ganze Woche gecheckt hatte war mir klar, dass es am Samstag keinen Triathlon geben würde. Demnach hatte ich ja ausreichend Zeit, mich auf die geänderte Situation einzustellen. Dennoch habe ich die Entscheidung über einen Start bis Freitagnachmittag hinausgeschoben. Schlussendlich habe ich mich aber für einen Start entschieden, da es sowohl der erste Wettkampf dieser Saison als auch der erste Wettkampf nach meinem Comeback beim L.i.L. Tri Club Ost hätte werden sollen. Samstag um 8 Uhr gings dann - noch - bei Regen Richtung Donauinsel. Dort angekommen ließ der Regen aber schnell nach und es blieb nur noch ein kalter Wind, der für perfekte Außenkühlung während des Rennens sorgen sollte. In der Wechselzone habe ich dann noch schnell das neue Dress angezogen und mich für den Start vorbereitet. Der Startschuss für mich war um 09:58 Uhr. Die erste Laufstrecke war besser als erwartet. Dank guter Tipps von Christian habe ich nicht voll aufgedreht und Kräfte für die Radstrecke gespart. Dort habe ich dann alles herausgeholt und es so richtig krachen lassen. Durch die kalte Temperatur und den Wind habe ich dann allerdings Krämpfe bekommen. Am Rad haben sie mich zwar noch nicht behindert, dafür sollten sie es dann in T2 und auf der Laufstrecke. In der Wechselzone brauchte ich drei Versuche, um mir den linken Schuh anzuziehen, da die Wade immer wieder von Krämpfen geplagt wurde. Auch aus der Wechselzone raus wurde es eher schlechter als besser und dann kamen auch noch Krämpfe im Bauch, besser gesagt in der Magengegend hinzu. Nach etwa 500 Meter haben die Krämpfe in den Beinen nachgelassen, allerdings wurden die Magenkrämpfe schlimmer. Einzig der Kopf hat verhindert, dass ich anfing zu gehen. In der zweiten Runde habe ich mich dann gefangen und konnte wieder lockerer laufen. Trotz der Krämpfe bin ich aber auch im zweiten Laufsplit unter meiner Zielzeit geblieben. Im Endeffekt blieb die Uhr bei 1:14:00 stehen. Alles in Allem kann man also sagen, dass es ein gelungener Wettkampf war. Mit meiner Zeit bin ich sehr zufrieden.

Stefan: Recht spät, aber doch mein erster Wettkampf 2014. Über die Schwimmabsage war ich nicht allzu traurig, denn das kam meiner noch nicht ganz fitten Schulter zu Gute, die somit noch Zeit zur Erholung bekam. Schön war es, wieder recht zahlreich als Team, sowohl auf als auch neben der Strecke aufzutreten! Mit meinem Ergebnis bin ich halbwegs zufrieden. Laufsplit 1 und Bikesplit sind ok, Laufsplit 2 war etwas zäh, weil sich ab der Hälfte Seitenstechen einstellte. Im Hinblick auf die kommende Halbdistanz in Linz am 31.05. war es jedenfalls eine gute Sache, nach längerem wieder Wettkampftempo, also mit Pulsfreigabe :-) zu simulieren!

Bernhard: Machen uns um 08.30 auf den Weg zur Insel um die anderen L.i.L.er zu unterstützen. Schieße Photos und kämpfe mit der Tiefgarage beim Bike-aus-dem-Auto-holen – der Eingang wo wir rauskamen ist versperrt!!! Bis 10.45 hab ich eingecheckt und dann aufwärmen! Um 12.00 geht es los (- BZ 251 und ich drinke noch 3 BE “Energie”-Drink - das bleibt beim Event der einzige Fehler diesbezüglich) – mit einem 5 km Run – für meine Verhältnisse ist mein Speed enorm: laut Garmin unter 4:30 auf jeden km … sensationell und war so nicht zu erwarten. Wechsel aufs Rad – BZ 333 – etwas Panik – die Insulinspritze ist bei B. - ich ignoriere es, trinke nur Wasser und esse am Ende 3 Stück Bananen von den Verpflegungsstationen – wiederum passt der Speed total und nach 66 km gehts in die Wechselzone! Der BZ 169 bestätigt mein Tun und ab gehts zum zweiten Run. Hier werden regelmäßig Bananen gefuttert und bei jeder Verpflegungsstation Wasser geschluckt >> am Ende 169 BZ passt auch total! Was nicht passt??? Ich vertraue meinem Garmin zu sehr und statt der notwendigen 5 Runden laufe ich eine Runde zu wenig … ich registriere das eigentlich gar nicht – erst als mich Christian am späteren Nachmittag anruft und sagt ich sei disqualifiziert ist mir das zunächst auch noch nicht ganz klar warum – das Einzige, das mir einfällt ist, dass mich die Veranstaltungscrew beim Laufen zwei Mal aufmerksam macht, dass die Startnummer sichtbar vorne getragen werden muss... Erst in der Nacht werde ich munter, weil sich mein Unterbewusstsein rührt, diverse Ungereimtheiten des Events an die richtige Position bringt und mir der Fehler bewusst wird – Shit happens! Abhaken – der Weg ist der richtige zum angestrebten Ziel! Nach dem Auschecken geht es aufgrund der Temperaturen sofort nach Hause – B. ist total durchgefroren – gefeiert wird trotzdem… beim Schnitzelwirt und danach im Eissalon Garda - als Belohnung - TriOn.....

04.05.2014 - Landstrasser Bezirkslauf

Unser recht neues Mitglied Markus (Sch.) bewältigte den Landstrasser Bezirkslauf über 9,5 Kilometer in 41:15.

Markus (Sch.): Traditionell ging ich gemeinsam mit meinen Arbeitskollegen beim Landstrasser Bezirkslauf an den Start. In den letzten Jahren immer nur beim Hobbylauf, aber nach den vielen Veranstaltungen im heurigen Jahr sollte es diesmal der Hauptlauf über 9,5 Km sein. Ein schöner sonniger Tag war es, aber sehr viel Wind kam uns am Donaukanal entgegen. Zuerst gingen meine beiden Kinder an den Start, die ich begleitete. Zwei Runden am Donaukanal mit Start bei der Urania waren zu absolvieren. Die erste Runde ging es ganz gut, obwohl es der Wind mir nicht besonders leicht machte. Meine Endzeit betrug schließlich 41:15.

13.04.2014 - 31. Vienna City Marathon

Vienna City Marathon – für ein paar Mitglieder unseres Vereines ein Pflichtstart. Ernst ging über die Marathondistanz an den Start und verbesserte seine persönliche Bestzeit gleich um 11 Minuten auf 3:48:29. Christian (Schubert) freute sich bei seinem Halbmarathon in 1:42:59 ebenfalls über ein personal best. Mark lief ebenfalls beim Halbmarathon nach 2:11:15 über die Ziellinie.

Ernst: Am 13. April 2014 war es mal wieder soweit - der 31. Vienna City Marathon stand an. Ich habe kurz überlegt, ob ich von der Marathondistanz auf die Halbmarathondistanz ummelden soll, da ich wegen meiner Hüftverletzung nicht zu einem richtigen Marathontraining gekommen bin. Dann dachte ich: Egal, ich will das laufen! Und ich ging die Sache ganz locker und ohne Zwang an. Am Morgen holte mich Christian (Stelzhammer) ab, der uns mit dem Mountainbike neben der Strecke begleiten und motivieren wollte. Christian (Schubert) und Susanne waren noch mit im Auto am Weg Richtung Wagramerstraße. Susanne verließ uns, da sie Staffel lief. Christian Schubert und ich zwängten uns nach mehrmaligem Wasserlassen in die Startermenge. Nochmals alles Gute wünschen, kurz die Nervosität vor dem Start spüren und dann gings auch schon los. Eigentlich wollte ich langsam auf meine Marathongeschwindigkeit hinlaufen, aber es kam anders. Von Anfang an fand ich sofort meinen Rhythmus - und nicht nur das, ich lief sogar schneller als geplant und locker noch dazu. Es lief einfach super! Bei Km 5 sah ich Christian zum ersten Mal – Jubel – und er freute sich genauso über das Tempo, das ich lief. Ich sah ihn dann nochmals (hab es vergessen wo) und er rief: Voll in der Superzeit! Es lief wie im Film ab, ein Kilometer nach dem anderen. Ich hielt meine Pacezeit. Als ich das erste Mal am Heldenplatz vorbeilief und die Halbmarathonisten sich verabschiedeten dachte ich mir: Wenn ich diese Zeit halten kann, dann...... Bei Km 24 begannen die Knie etwas zu schmerzen und die Leiste rechts zu stechen. Scheiß, dachte ich mir, ob ich das jetzt noch 18 Kilometer durchhalte weiß ich nicht. Zum Glück hörten die Beschwerden nach ca. 3 Kilometern wieder auf. Bei Km 30 habe ich abgeschaltet und lief einfach nur noch fokussiert nach vorne. Das Wetter - es regnete leicht und mir war etwas kalt - war nicht ganz das meine, ich hab es lieber trocken und wärmer. Dann kam die Hauptallee bis zum Lusthaus. Dort wollte Christian mich wieder unterstützen, aber nix da, kein Christian, auch auf den weiteren 3 Kilometern nix von ihm zu sehen. So dachte ich: Egal, ich laufe mein Rennen. Kurz danach hat mich mein Freund ja doch gefunden. Mit meinem Spezialtrank (Beta Alanin mit Wasser), das er mir reichte, bekam ich wieder Kraft in den Beinen. Er machte Fotos und rief: Die nette Dame hinter dir lächelt so nett! Ich weiß nicht, wie lange sie schon hinter mir lief, aber die letzten 7 Kilometer sollte sich das auch nicht mehr ändern. Sie blieb hartnäckig an meinen Fersen, genauso wie der liebe Christian, der alle 2 Minuten schrie wie toll wir beide laufen, wie super das aussieht, wie locker und und und....... Herr Stelzhammer, weniger ist echt mehr. Glaub mir das endlich, auch wenn du dich für mich freust. Bei Km 40 das letzte Gel in den Mund, ich habe es aber wieder ausgespuckt, da es nicht mehr runterging. Ich dachte: Nur noch 2 Kilometer die Ringstraße entlang, ich hörte schon die Menschenmassen schreien. Ich bekam nicht mehr viel mit, ich lief einfach nur mehr dem Ziel entgegen. Einbiegen am Heldenplatz, blauer Teppich, Hände in die Höhe und ins Ziel mit einer für mich sensationellen Zeit von 03:48:29. Fix und fertig und glücklich. Die nette Läuferin sah ich nun auch zum ersten Mal von vorne, sie bedankte sich bei mir für den tollen Pacemacher. Wir umarmten und beglückwünschten uns und sie sagte: Einen tollen Freund hast du, nur bissal anstrengend manchmal. Das war der VCM 2014! 3 Tage danach, beim Schreiben dieses Berichts, freue ich mich noch immer über diese Leistung und hoffe, dass heuer noch ein paar dieser Höhepunkte dazu kommen.

Christian (Sch.): Perfektes Laufwetter, kurz-kurz, Anreise mit dem Stelzimobil, schmähführen in der Startaufstellung, 2x vom Trainer angefeuert geworden, 2x von der Familie angefeuert geworden, tolle Stimmung, geplante Pace durchgezogen, perfekter Sonntag.

Mark: Ich war diese Jahr wieder für den ganzen Wien Marathon angemeldet. Obwohl ich mit Hilfe von Christian fleißig mein Trainings-Programm durchgezogen habe, war ich von meiner Verfassung nicht überzeugt. Ich war beruflich und privat stark eingespannt, und habe mich kurzfristig entschieden anstatt dem ganzen nur den halben Marathon zu laufen. Ich hatte einfach nicht die Zeit die nötigen 2 Stunden Einheiten einzulegen um zu mehr fähig zu sein. Meine Entscheidung war goldrichtig. Der Bewerb war dieses Jahr genau so spannend wie letztes Jahr. Anders war diesmal, dass ich hinten begonnen habe, was als Vorteil mit sich bringt dass man eher der ist der überholt und nicht der Überholte ist. Ich habe mir diesmal auch felsenfest vorgenommen nicht zu sehr auf die Zeit zu schauen, sondern nur zu genießen. Das ist mir auch gelungen. Das Publikum war toll wie immer, die Veranstaltung ist einfach 1 A. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei, vielleicht bei der ganzen Distanz.

05.04.2014 - PannoniaMan Donnerskirchen


Christian nahm die Herausforderung PannoniaMan Duathlon in Donnerskirchen an und bewältigte die selektive Strecke (6 – 20 – 3) in 1:24:32 (27:39 – 40:10 – 15:11). 

Christian: Es war ein schöner Samstagvormittag und die Rennbedingungen beinahe (bis auf den Wind auf der Radstrecke) perfekt. Ich war hoch motiviert und voller Vorfreude. Wieder einmal bin ich aus dem vollen Training gestartet, aber das ist ja auch teilweise meine Taktik für dieses Jahr. Ich bin gemeinsam mit einem Freund (Alfred Faustmann) gestartet und zum Anfeuern war der liebe Stefan zugegen, was mich wie immer sehr gefreut hat. 6 Km Laufen (5 Runden), 20 Km Radfahren und 3 Km Laufen (2,5 Runden) – das waren die Strecken. Das Laufen war eine geniale Herausforderung. Es ging vom Start weg 500 Meter ziemlich heftig bergauf. Die ersten 6 Km lief ich mit einem 4:32er Schnitt, das war zu diesem Zeitpunkt voll in Ordnung. Dann ab auf das Rad, ABER nicht auf mein Triathlon-Rad, sondern auf ein vom lieben Alfred geborgtes Rennrad. Es waren nämlich Burgenländische Duathlonmeisterschaften und da ist Windschattenfreigabe - somit Fahrverbot mit dem Zeitfahrhobel. Eine ganz schön große Umstellung in Sachen Schalten, Sitzposition und überhaupt! Aber keine Ausreden, die Radzeit war „für die Fisch‘“, völlig zum Vergessen. Das ging auch vorbei, ab in die Wechselzone und wieder hinauf in die Berge. Das hat ordentlich gebrannt, war aber genial :-) Mit der Laufzeit von 5:00 Min/Km bin ich nicht mehr zufrieden, da ging noch mehr, aber ich bin dennoch am richtigen Weg. Zum Schluss darf ich sagen, eine geile Veranstaltung! Sollte es passen, bin ich 2015 wieder dabei, aber dann wahrscheinlich mit einem eigenen Renner :-)

30.03.2014 - 15. Fischamender Stadtlauf

Beim 15. Fischamender Stadtlauf am 30. März gaben sich unsere beiden Vereinsoberhäupter Christian und Ernst sowie Markus (Sch.) die Ehre. Ernst ging über den 10 km Bewerb an den Start und finishte in 47:20. Markus benötigte 44:39 für die Strecke. Christian bewältigte den 5,6 km Bewerb in 25:22. In den Kinderbewerben war unser Verein gleich mit zehn Startern vertreten - mehr dazu beim Kommentar von Ernst.

Ernst: Leider musste ich meinen ersten geplanten Wettkampf für heuer, den Wien Energie Halbmarathon verletzungsbedingt absagen (starke Schmerzen in der linken Hüfte). Umso mehr freute ich mich, beim Fischamender Stadtlauf an den Start gehen zu können. Leider mit einer 3-wöchigen Trainingspause aufgrund der Verletzung, somit hatte ich mir keine spezielle Endzeit vorgenommen, aber das tue ich eigentlich sowieso nicht. Der Lauf war bestens: Keinerlei Schmerzen, das Wetter war super und ich ließ einfach die Haxn laufen :-) Mit einer Zeit von 47:20 lief ich ins Ziel. Es war zwar nicht meine beste 10 Kilometer Zeit, aber ich war voll zufrieden, weil ich ohne Schmerzen lief. Noch dazu wusste ich nun, dass ich den Vienna City Marathon doch laufen konnte. Sehr freute es mich, dass 10 Kinder von unserem Kidsteam an den Start gingen und auch alle ins Ziel kamen! Da freute sich das Trainerherz und außerdem motivierte es mich selbst mein Bestes zu geben. Ich hatte auch noch einige Anfeuerungsrufe nach der ersten Runde von einigen Kids erhalten. Gelaufen sind:
Knirpslauf 300 Meter:
Klara Maurer 01:50
Kinderlauf 1000 Meter:
Kerstin Rogits 04:38
Silke Rogits 04:40
Julia Schmidt 04:44
Ernst Maurer 04:47 (3. Platz in seiner Alterklasse)
Jennifer Schmitt 05:10
Sandra Trapl 05:16
Fabienne Stelzhammer 05.16
Verena Schmidt 05:21
Alina Wunder 06:18

Markus (Sch.): Nachdem ich mit meinem 4-jährigen Sohn und danach mit meiner 7-jährigen Tochter an den Start gegangen bin, startete ich beim Hauptlauf über 10 Km. Ich reihte mich beim Start ganz vorne ein, ich wollte einmal wissen wie es ist mit den Führenden zumindest die ersten Meter mitzulaufen. Das gelang mir auch für mehr als einen Kilometer, jedoch merkte ich schnell, dass ich das nicht über die ganze Distanz halten kann. Nach 10 Kilometer kam ich mit 44:39 ins Ziel!

Christian: Für diesen Lauf habe ich mich am Renntag eine Minute von Nennschluss angemeldet. Motiviert war ich durch die sensationelle Laufleistung meiner kleinen Tochter Fabienne, die in Ihrer Altersklasse über den einen Kilometer 6. geworden ist, wobei Platz 4, 5 und 6 nur durch 2 Sekunden getrennt waren. Sie ist den einen Kilometer in 5:16 gelaufen und das gerade einmal mit 6 Jahren. Ich bin ein stolzer Papa, aber das bin ich sowieso immer. Stolz bin ich natürlich auch auf alle anderen unserer Laufkinder vom L.i.L Tri Club Ost, die an diesem Tag gestartet sind. Auch einen Stockerlplatzerl durch unseren Ernst Maurer haben wir erreicht. Wichtig war, dass alle Kinder einen Riesenspaß an der Bewegung hatten. Spontan und voll aus dem Training heraus (und ich übertreibe nicht, es war eine harte Woche, aber voll genial) startete ich in das Rennen. Tja, etwas übermotiviert bin ich den ersten Kilometer angegangen in 4:00, den zweiten in 4:15 und den dritten in 4:30 und dann machte es sich bemerkbar, dass ich nur ein Milchlaberl gefrühstückt habe und mir ging der Saft aus, letztendlich bin ich glücklich nach 5,6 Km mit 25:22 in das Ziel gelaufen. Das ist ein Schnitt von 4:32, was mich auch froh macht ist Platz 13 in der Gesamtwertung. Also weiter am richtigen Weg.

16.03.2014 - Wien Energie Lauf

Markus (Sch.) und die beiden Christians waren unsere Starter beim Wien Energie Halbmarathon, der am 16. März über die Bühne ging. Markus absolvierte die 21,1 Kilometer in 1:37:31, Christian St. in 1:44:59, Christian Sch. in 1:52:08.

Markus (Sch.): Das erste Rennen der Saison, mein erster Wettkampf seit Jahren! Regen, Wind, etc. machte das Ganze nicht leichter, am Start hatte ich auch noch einen flauen Magen. Nachdem ich die erste Runde absolviert hatte und mich an die Bedingungen gewöhnt hatte ging es mir ganz gut. Meine Endzeit 1:37:31, ich war sehr stolz auf mich!

Christian: Mein erstes Saisonrennen und ich kann zusammenfassend sagen: Es hat gut funktioniert. Das Wetter wirklich unfassbar, extrem windig, angeblich waren Windböen bis zu 80 km/h auf der Alten Donau. Das Stück auf der Arbeiterstrandbadstraße - das sind gute 2,5 km - war extrem hart, aber von meiner Einstellung her war mir das egal. Ich hatte gut gefrühstück, dann kam Stefan und holte mich ab und auf ging es zum Donauzentrum. Susi und Christian waren auch mit von der Partie. Einlaufen waren wir halt nicht viel, war a bisserl zu unangenehm. Punkt 10.00 Uhr der Start, auf ging es. Die erste Runde (von 3) lief super nach Plan, dann fing aber leider wieder mein Oberschenkel an, der sich immer mehr verkrampfte. Ich ging etwas runter vom Tempo, um nicht nochmal eine Verletzung (ich hatte ja schon 8 Wochen Laufpause deswegen) zu riskieren und bin die letzten beiden Runden glücklich und zufrieden in einem schönen Renntempo gelaufen. Mit 1:44:59 im Ziel bei diesen Bedingungen kann man nur zufrieden sein und das bin ich auch. Der Weg und das Training passen. Anschließend ist meine Triathlonschülerin Anna Einhaus über 2 Kilometer gestartet. Sie ist 10 (Geburtsjahr 2003) und gemeinsam mit den Jahrgängen 2002, 2001 und 2000 gestartet. Gesamt ist sie Fünfte geworden und ihre Alterklasse hat sie überhaupt gewonnen. Sensationell - auch hier stimmt der Weg.

Christian (Sch.): Eigentlich wollte ich den Halbmarathon gar nicht laufen, da ich aufgrund diverser Krankheiten & Schiurlauben in den letzten sechs Wochen nur eine komplette Trainingswoche verbuchen konnte. In letzter Minute habe ich vom Ernstl, der verletzungsbedingt nicht starten konnte, den Startplatz übernommen, damit ich zumindest ein paar Laufkilometer vor dem VCM in den Beinen habe. Der liebe Mark war so nett und hat die Startnummer sowie Chipwechsel für mich organisiert, da ich erst am Samstag vom Schiurlaub zurückgekommen bin; Danke Mark, hat perfekt funtkioniert. Das Einlaufen am Samstagabend habe ich dann aufgrund der Wetterlage (Regen & Sturm) ohne schlechtes Gewissen storniert. Der Wetterbericht für Sonntag versprach traumhaftes Laufwetter diesmal in anderer Reihenfolge; Sturm & Regen: Läuferherz was willst du mehr :-) Noch schnell den Treffpunkt mit Christian St. ausgemacht, Schigewand weggeräumt, Laufgewand hergeräumt und ab ins Bett. Sonntag in der Früh dann die Frage aller Fragen; kurz-kurz, lang-lang, lang-kurz, kurz-lang, mit Haube, ohne Haube, mit Handschuhen, keine Handschuhe...... Nachdem ich mit mir die Bekleidungsfrage geklärt hatte, ab ins Auto und Abfahrt zum Treffpunkt. Den Christian St. & Beifahrer Stefan noch bei der letzten Ampel vor dem Parkplatz überholt; YES erster Sieg in dieser Saison :-) Noch etwas Schmähführen mit Christian, Stefan & Susanne im Stelzimobil und danach ab in den Windkanal. Nach dem Einlaufen haben wir unser Gewand, Autoschlüssel & Handy in der vereinseigenen mobilen Kleideraufbewahrungsstelle abgegeben und ab ging es in die Startaufstellung. Meine Taktik war aufgrund des Trainingsrückstandes nicht zu schnell zu starten und zumindest unter 2 Stunden zu bleiben. Die erste Runde war schneller als erwartet und auch der Sturm war eigentlich nur ein "Lüfterl". Runde zwei war schon nicht mehr so locker aber noch immer im grünen Bereich, dafür wurde das Lüfterl zum Wind. Die Verpflegungstellen waren entfernungstechnisch perfekt positioniert, einzig die Getränketemperatur war viel zu kalt. So habe ich nach Runde zwei der vereinseigenen mobilen Getränkeversorgungsstelle mit hektischen Bewegungen signalisiert: BITTE BITTE BITTE meine Trinkflasche. Die Übergabe hat perfekt funktioniert und so bin ich gestärkt in die dritte Runde gelaufen. Der Wind war nun wirklich zum Sturm geworden und die letzte Gerade mit Gegensturm war nun mindestens doppelt, wenn nicht sogar dreimal so lang als bei den ersten zwei Runden. Das letzte Gel hineingedrückt und alle 100 Meter auf die Uhr gesehen; WAAAAAAAAAA - immer noch 4 Kilometer. Endlich: Die heiß ersehnte letzte Kurve vor der Zielgeraden. Kurz überlegt ob ich noch einen Zielsprint hinlegen soll, mich aber dann doch, aufgrund Kraftlosigkeit für einen GA 1-Zieleinlauf entschieden. Die Zeit ist auf meine Trainingsleistung der letzten Wochen gesehen halbwegs in Ordnung und für den VCM Halbmarathon sollte sich eine neue persönliche Bestzeit ausgehen. Rückblickend war es ein sehr lustiger Sonntagvormittag und eine perfekte Trainingseinheit. Danke auch an die vereinseigene mobile Anfeuerungsstelle :-)