Wettkampfberichte 2015

Übersicht

15.11.2015 - LCC Leopoldilauf
18.10.2015 - LCC Herbstmarathon
27.09.2015 - 42. BMW Berlin Marathon
19.09.2015 - Enzersdorfer Herbstlauf
13.09.2015 - 18. Int. Wachaumarathon
12.09.2015 - 1. Vienna Swim Trial
12.09.2015 - Triathlon Königsdorf
05./06.09.2015 - 28. Int. Austria Triathlon Podersdorf
30.08.2015 - Fuschlseecrossing
16.08.2015 - 2. Marchfeld Triathlon
09.08.2015 - Hechtsee X-Treme
02.08.2015 - 21. Triathlon Krems
01.08.2015 - Hallstättersee Schwimm Marathon
12.07.2015 - Mostiman
05.07.2015 - Langstreckenschwimmen Simssee
28.06.2015 - Chiemsee Triathlon
21.06.2015 - Schwimm Festival Neusiedlersee
14.06.2015 - 28. Triathlon Neufeld
06.06.2015 - SWIManiak
30.05.2015 - Vienna City Triathlon
21.05.2015 - Vienna Open Water
17.05.2015 - Schlössermarathon
17.05.2015 - Ironman 70.3 St. Pölten
09.05.2015 - Apfelland Schwimmmarathon
01.05.2015 - 1. Push Your Limit Run
19.04.2015 - 10. Int. Burgenland Duathlon
12.04.2015 - 32. Vienna City Marathon
29.03.2015 - 18. Feuerwehrlauf
22.03.2015 - 16. Fischamender Stadtlauf
15.03.2015 - Crosslauf Böhmischer Prater
15.03.2015 - Wien Energie Halbmarathon
22.02.2015 - LCC Eisbärlauf 2

15.11.2015 - LCC Leopoldilauf

Ergebnis 7 km:

Christian (St.): 33:12

Ergebnis 14 km:

Christian (Sch.): 1:07:38
Bernhard: 1:10:18

Kommentare:

Christian (St.): Schön regnerischer etwas kalter Sonntag Morgen am 15.11.2015. Um 09:00 pünktlichst haben sich Bernhard, Christian Sch. und ich im Wiener Prater getroffen. Um 09:30 sind wir uns einlaufen gegangen und ich hatte ein gutes Gefühl. Um 10:00 war Startschuss und los ging es. Ich bin leider ganz hinten gestanden uns so durfte ich mich durch das Feld schlängeln. Leider habe ich mich von der Anfangseuphorie anstecken lassen und habe Vollgas gegeben, welches sich nach 2,5 km sofort bemerkbar machte. Ich hatte sofort Laktat im Blut und das bin ich leider nicht mehr los geworden, so waren die restlichen 4,5 km kein Vergnügen mehr. Endzeit mit 33:12 war nicht zufriedenstellend. Alles aber egal, da es einfach ein schnelleres Training war. Ich sehe trotzdem positiv den nächsten Rennen entgegen.

Christian (Sch.): Am Freitag habe ich mich entschieden zu starten, jedoch wusste ich bis 2 Stunden vor dem Start nicht über welche Distanz. Zur Wahl standen für mich entweder 14 oder 21 km, denn für 7 km ziehe ich mich nicht um. Anreise mit dem Stelzimobil inkl. einem kurzen Tratsch mit der Pozilei, welche doch glatt 30 Euronen von uns wollte :-) Herrliches Laufwetter bei wechselnden Bedingungen: Nieselregen, Regen, Starkregen. Geplant hatte ich für die 14 km nicht länger als 1:10 (5min/km) zu benötigen. Die erste Runde lief ich locker mit einem 4:46er Schnitt. Es hatte sich eine leine Gruppe gebildet, in der sich immer ein anderer Tempomacher fand. Gegen Mitte der 2. Runde zerbröckelte die Gruppe langsam. 2 wurden schneller, ich und ein anderer behielten unser Tempo bei bzw. konnten nicht folgen, und 3 andere wurden langsamer. Auf dem letzten Kilometer hatte ich dann noch die Unterstützung von Christian Stelzhammer welcher mich anfeuerte und Pacemaker spielte. Endzeit: 1:07:38 ist vollkommen OK. Netter Sonntag Vormittag mit Vereinskollegen, gemütliche Veranstaltung, besch... Wetter.

Bernhard: kurze Nacht – bin erst um 00:30 ins Bett nach einem Nachtdienst - um 07:45 aufstehen > Müsli – Kaffee als Frühstück - anziehen zusammenpacken und Richtung Prater; um 09:00 Treffpunkt mit 2x Christian am Parkplatz … kurzer Plausch – austauschen der Ziele - einlaufen in der Allee. Um 10:00 Start LEOPOLDILAUF 2015 – Distanz 14 km. Mein Plan ist 1:10 für mich und das Gefühl lässt mich nicht im Stich: die erste Runde tut fast weh, die Zweite ist gefühlsmäßig besser aber auch langsamer... das Wetter tut das Restliche: immer nass – tlw. Regen – kurzzeitig stark! Die Blutzuckerwerte beim Ankommen am Stadion 150 BZ ist fast “zu perfekt” und bewegen sich um 180 auch nach dem Rennen, wo ich zwei Mal zu einem Isostar greife - eine frische Sache. Aber die Endzeit passt 1:10:18 – nach der Woche irgendwie nicht besser zu erwarten - wie ich es mir gedacht habe. Am Heimweg bei den Eltern auf ein Mittagessen und nach etwas relaxen um 17.00 in den Dienst! Nice day!

18.10.2015 - LCC Herbstmarathon

Ergebnis Halbmarathon:

Markus (Sch.): 1:40:41

Kommentar:

Markus (Sch.): Der Tag begann schon gut, in dem ich eine Stunde zu früh am vereinbarten Ort vis a vis vom Praterstadion beim Eingang zur Krieau stand. Eigentlich wollte ich mich um 9:15 mit meinem Laufpartner treffen, irgendwie hatte ich mich jedoch in der Zeit geirrt ;( Egal, rein ins Auto, ab zu ihm, noch einen schnellen Kaffee und retour zum Stadion. Lt. Wettervorhersage sollte es am Vormittag um die 13 – 15 Grad und Sonnenschein geben,  der Entschluss stand fest, wir laufen kurz/kurz. Wie es sich jedoch schnell herausstellte war das ein schwerer Fehler. Nebel inkl. leichtem Regen und ca. 6 – 7 Grad waren es tatsächlich. Der Start war im Stadion, eine halbe Runde durch das Stadion und raus in die Praterhauptallee. Dreimal war der Kurs zu bewältigen. Eigentlich ging es mir ganz gut, nach ca. 10 km bekam ich aber starke Magenschmerzen, dann wurde mir auch noch kalt, also nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für einen Wettbewerb. Die letzte Runde war angebrochen, schnell noch ein Gel und ein Wasser bei der Getränkeausgabe hinterher - so mein Plan - leider gab es keine Getränke an der Getränkeausgabe mehr. Im Großen und Ganzen war ich aber mit meiner Leistung zufrieden und froh meine Winterpause endlich beginnen zu können.

27.09.2015 - 42. BMW Berlin Marathon

Ergebnis Marathon:

Markus (Sch.): 3:47:33

Kommentar:

Markus (Sch.): Die Vorbereitung für Berlin begann bereits im Herbst 2014. Nach meinem Lauf in der Wachau wollte ich einmal eine große, wenn nicht sogar eine der größten Laufveranstaltungen der Welt miterleben. Somit bewarb ich mich für das Losverfahren des Berlin Marathons. Nach rund einem Monat bekam ich dann die positive Nachricht, dass ich dabei sei. Somit ging es an, die Flüge und Unterkunft für die ganze Familie zu organisieren, denn eines stand fest: In Berlin müssen alle mit. Ohne Fans geht das nicht ;) Am 25.09. flogen wir dann alle gemeinsam nach Berlin. Die Stadt ist toll, die Leute sehr freundlich und locker. Am Freitag und Samstag erkundeten wir die Stadt, am Sonntag war es dann endlich soweit. Um 9:00 war der Start, kurz nach 6:00 war ich bereits im Hotel frühstücken, gemeinsam mit Läufern aus der ganzen Welt, das war schon sehr eindrucksvoll. Noch ein letzter Check und ab zum Start. Eigentlich wollte ich mich Richtung Start einlaufen, nachdem aus allen Winkeln der Stadt immer mehr Läufer auftauchten und alle gemütlich Richtung Brandenburger Tor pilgerten, machte ich das Selbe. Atemberaubend war die Menge rund um den Startbereich. Die Nervosität wurde immer stärker. Endlich ging es los. Die Menschenmenge begann sich durch Berlin zu bewegen. Sehr eindrucksvoll war nicht nur, dass sich rund 42.000 Menschen durch die Stadt bewegten, sondern auch die Millionen von Menschen am Straßenrand. Von Anfang bis zum Ende der Veranstaltung waren nur Menschen auf den Straßen Berlins, die Stimmung war einfach nur großartig. Zurück zum Lauf: Nach rund 10 km lief ich gemeinsam mit den Pace Makern 3:30, wir plauderten, das Tempo war sehr gut für mich, dachte ich mir. Leider jedoch nur bis zu ca. Kilometer 25. Bei einer Getränkeausgabe konnte ich die beiden Pace Maker nicht mehr sehen und fiel somit zurück. Nach 30 Kilometer rächten sich die ersten 21 Kilometer bei mir und ich hatte einen Zusammenbruch. Ich lief jedoch tapfer bis ins Ziel und finishte nach 3:47:33 den Berlin Marathon. Für alle die gerne einen Marathon laufen kann ich diese Veranstaltung nur empfehlen!

19.09.2015 - Enzersdorfer Herbstlauf

Ergebnis 10 km:

Bernhard: 49:40

Kommentar:

Bernhard: Bin zwar um 08.00 aus dem Bett raus, aber den Einkauf beim Baumarkt streich ich gleich mal und konzentriere mich auf Enzersdorf – alles gemütlich ohne Stress. Um 10.45 Abmarsch und um 12.00 habe ich auch die Startnummer in der Hand – nur der Hauptlauf startet erst um 14.00 - nicht um 13.00 wie gedacht! Das schmeißt natürlich wieder einmal meine Zuckerplanung – obwohl diese bis dahin genial war – habe mich mit weniger Basis- und Bolusinsulin zum Frühstück so getimed, dass ich um 12.00 - 244 BZ habe; da war dann Aufwärmen geplant und vor dem Lauf eine Bottle mit 2 BE-Kohlenhydrate und... hätte wahrscheinlich funktioniert. ABER jetzt rufe ich Angi an und gehe mit ihr und Gerald essen, was eigentlich nach dem Run geplant war – Salat und Pizzabrot dazu 4 IE (Insulineinheiten) und vor dem Start dann BZ 221 lässt mich aufhorchen – doch zuviel die 4 IE??? Also noch einen Riegel und ein Schluck aus der Bottle macht geschätzte 3 BE – sollte damit passen – aber DENKSTE! Vor dem Rennen noch ein Warm-Up mit Dani (Langhammer) in der Umgebung. Der Start verzögert sich auf 14.05 und hinten wird es schon wieder einmal knapp – um 16.00 ist Massage ausgesagt! Der Lauf in einer Kurzfassung: 1 km flach, dann 6 km überwiegend bergauf - davon 4 auf Schotter; 3 km bergab - 1,5 davon auf Schotter und 1 km flach ins Ziel mit Gegenwind – trotzdem ist die Luft knapp... Eine kleine Lady vom LC Klosterneuburg ist immer um mich herum, bergauf ist sie etwas schwächer – bergab schneller, aber ich kann dran bleiben und auf den letzten 1.5 km kann ich ihr einige Meter abnehmen - Dank dessen, dass ich dort den “langen Schritt” finde... (das bestätigt die kleine Lady mir auch im Ziel) – aber ich weiß, dass da meine Technik hinkt: auf Anstiegen kurzer Schritt und dann wieder umstellen ist nicht meins – oder ich verfalle in den Gewohnheitstrott (kurzer Schritt / hohe Frequenz) und nix geht weiter. Problem ist nur: Auch das kommt mir schnell vor, bis mich jemand überholt mit besserer Technik ... und automatisch spielt mein Körper NOCH nicht mit! Das Wetter ist warm, hin und wieder kommt die Sonne durch und teilweise frischt der Wind auf - am Ende knapp unter 50 Minuten – fürs Saisonende absolut zufriedenstellend – mal gespannt mit langen Schritt – durchgehend angewendet – im nächsten Jahr! :-) Für den Zieleinlauf sind Angi und Gerald vorbeigekommen – DANKE! Auch Dani - Sie war auch am Start und gesellt sich dazu! Damit ist dann alles auch schon wieder vorbei... - weil der Masseur steht auf der Dacke – unterwegs erfahre ich: Masseur 16.30 - das erspart mir wiederum Stress. Ahhhhhh tut das dann gut... und um 19.00 bin ich am Weg zu den Eltern für ein Abendessen - am Weg in die Firma: Dienst 20.00 bis 06.30! Kurz noch zum “DENKSTE”: auf der Heimfahrt - knapp vor Schwadorf - hole ich die Messstreifen aus dem Kofferraum und messe BZ 369! Alarmglocken und 7 IE mit 0,75l Wasser geschluckt/verdünnt, inkl. Basis welche ich auch vervollständige, reparieren das Ganze bis ich daheim bin - mit allen Aktionen rundherum war es alles in allem kein guter Cocktail! … but that's life!

13.09.2015 - 18. Int. Wachaumarathon

Ergebnis Halbmarathon:

Markus (Sch.): 1:38:35

Kommentar:

Markus (Sch.): Dieses Jahr zeigte sich die Wachau von ihrer schönen Seite, im Gegensatz zum Vorjahr schien die Sonne und es waren angenehme Temperaturen. Die Anreise nach Krems verlief reibungslos. In Krems angekommen kamen wir aber gleich einmal im Stress, wir suchten über 45 min einen Parkplatz, jeder Winkel dieser Stadt war bereits zugeparkt. Irgendwie konnten wir das Auto aber doch noch an einer Ecke abstellen. Wir liefen zum Busbahnhof. Dort angekommen erwischten wir noch einen der letzten Busse in Richtung Startbereich. Doch noch gut gegangen! Nach kurzem Aufwärmen gingen wir auch gleich an den Start, nach ca. 5 km lief ich gemeinsam mit einer Laufgruppe aus Gmünd bis nach Krems, wir plauderten auch ein wenig auf der Strecke. Das einzige Unangenehme an diesem Tag war der Gegenwind. Ich war mit meiner Leistung an diesem Tag zufrieden, die Generalprobe für Berlin war somit gelungen.

12.09.2015 - 1. Vienna Swim Trial

Ergebnis 6 km:

Gerald: 1:39:35

Kommentar:

Gerald: Letzte Station und Abschluss meiner diesjährigen Saison: Das erste Vienna Swim Trial. Ein bis jetzt noch nicht dagewesenen Spektakel! Kein Massenstart sondern ein Einzelstart, wie man es aus dem Radsport von Zeitfahren kennt. Eine ganz besondere Herausfoderung, da man wirklich für sich schwimmt. Eine Herausfoderung auch deswegen, da man es nicht zu schnell angehen darf, obwohl man ja den nächsten Kontrahenten quasi direkt vor sich hat. Ein taktisch interessantes Rennen also. Die Wassertemperatur betrug 19 Grad, die Lufttemperatur ca. 25 Grad - perfekte Bedingungen. Nach einem kurzen Einschwimmen gings schon los. Anfangs ging ich es noch locker an, aber noch vor der Hälfte der Strecke zog ich das Tempo an. Bereits nach wenigen hundert Metern konnte ich die ersten Schwimmer vor mir ein- und überholen. Wie ich später erfuhr haben sich aber zwei davon an mir festgebissen und den Wasserschatten ausgenutzt. Bis zur Hälfte lief alles sehr gut, bei der Wende musste ich aufgrund der Wellen jedoch ein wenig Wasser schlucken und kam etwas aus dem Rhythmus, fand diesen aber schnell wieder. Bei etwa 5 km begannen meine Kräfte leider zu schwinden. Ich schreibe das einfach dem fehlenden Training zu, da 6 km kein großes Thema für mich sein sollten. Ab da hieß es dann zurückschrauben und durchkommen. Wie zu erwarten war kamen dann auch von hinten noch ein paar starke Schwimmer, die ich ziehen lassen musste. Für einen Zielsprint über ein paar Meter reichte es dann allerdings doch noch. Sogar relativ rasch nach dem Schwimmausstieg wurden die vorläufigen Ergebnislisten veröffentlicht. Meine Zeit: unter 1:40 h. Genau das, was ich mir vorgenommen hatte. Insgesamt zwar kein Topergebnis, allerdings muss man realistisch bleiben.

12.09.2015 - Triathlon Königsdorf

Ergebnis Fun-Bewerb (0,3 - 29 - 4):

Christian (St.): 1:17:55 (06:31 - 52:05 - 17:25)

Kommentar:

Christian: Was für ein Rennen. Eine Woche nach Podersdorf (lief ja bekanntlich nicht so gut), habe ich mich kurzerhand am Samstag in der Früh dazu entschlossen, meine sieben Sachen zu packen und die Sprintdistanz in Königsdorf zu machen. Schönes Wetter war, die Laune gut und auf ging es. Unten angekommen, knapp eine Stunde vor dem Rennen, musste ich mich noch schnell nachmelden. € 50 für eine Sprintdistanz ist allerdings schon heftig. Um Punkt 11.00 war dann Start und auf ging es auf die 400 m lange Schwimmstrecke (sein sollten es nur 300). Ich hatte sofort ein gutes Gefühl, raus aus dem Wasser und viele waren noch nicht in der Wechselzone - ein schönes Gefühl - und ab auf mein Bike. Ich habe sofort losgetreten wie ein Irrer und habe mir nur gedacht: Warum überhole ich pausenlos? Nach 2 km wusste ich warum - da kam eine echt heftige Steigung mit 3 Kuppen und das mit Vollscheibe. Oh mein Gott, dachte ich nur, aber es hatte ja ein Ende und dann ging es dahin, die 30 km waren schnell abgespult. Der 4 km Lauf folgte. Seit langer Zeit hatte ich sofort nach dem Wechsel ein echt gutes Gefühl und ich habe weitere Leute überholt und mich keiner :-) JUHUHUHU. Die Laufzeit bestätigte das auch, mit 17:25 war ich gut bei Fuß. Letztendlich war ich mit dem Rennen und dem Saisonabschluss zufrieden und gehe motiviert und voller Tatendrang in die Vorbereitung für die neue Saison.

05./06.09.2015 - 28. Int. Austria Triathlon Podersdorf

Ergebnis Langdistanz:

Stefan: 10:10:30 (1:21:56 - 5:01:26 - 3:43:02)

Ergebnis Halbdistanz:

Christian (Sch.): 5:16:48 (39:51 - 2:34:50 - 1:55:54)
Christian (St.): 5:32:54 (33:23 - 2:35:58 - 2:18:38)
Bernhard: 5:34:23 (38:33 - 2:49:16 - 1:59:30)

Ergebnis Olympische Distanz:

Günter: 2:35:18 (27:29 - 1:06:42 - 55:57)

Kommentare:

Stefan: Podersdorf 2015 – meine dritte Langdistanz! Im Vergleich zu den ersten beiden war diesmal jedoch (fast) alles anders. Nach dem großen Motivationsloch, das durch mein völlig schief gelaufenes Rennen in Podersdorf 2014 ausgelöst wurde, habe ich meine Einstellung zum Sport und auch mein Training auf neue Beine gestellt. Leistungsorientierung steht nicht mehr an erster Stelle und mein Training bestreite ich nicht mehr nach Vorgaben, sondern ausschließlich nach meiner eigenen Laune. Doch nun zum Bewerb, besser gesagt zum gesamten Wochenende: Wie üblich fuhren wir (Christian, Christian und ich) schon am Freitag nach Podersdorf, um die Startnummern abzuholen, die letzte Einheit zu absolvieren, gemeinsam zu Abend essen (mit Bernhard) und alles für den Renntag vorzubereiten. Samstag hieß es aufstehen um 04:00 und kurz danach haben wir auch schon den Regen registriert. Was solls! In der Wechselzone das übliche Prozedere und dann ging es schon zum Schwimmstart, wo wir noch Patrick getroffen haben. Ich freute mich, dass es gleich los ging. Die ersten paar hundert Meter suchte ich vergebens einen guten Schwimmrhythmus, zu sehr war ich von „Feindberührungen“ abgelenkt. Eigentlich war die komplette erste Runde bescheiden, dafür lief es in der zweiten deutlich besser. Natürlich auch, weil durch die weggefallenen Halbdistanzstarter nun sehr viel Platz war. Ich bin wie immer ohne Uhr gestartet, wusste also meine Schwimmzeit nicht. Beim Schwimmausstieg warteten schon meine Mama und Schwester, was mich sehr freute. Der Radsplit folgte und er begann nicht so toll, denn schon bald stellten sich heftige Verspannungen an den Oberschenkelaußenseiten ein. Schon die Wochen davor hatte ich trotz Massagen Probleme mit dieser Stelle, also war ich nicht unbedingt überrascht, aber mit dieser Heftigkeit hatte ich nicht gerechnet. Nach rund 50 km ließen die Probleme immer noch nicht nach und ich überlegte, wie damit wohl die 180 km werden würden. Nach 2 Runden, also rund 60 km, war das Unangenehmste endlich überstanden. Die Ernährung auf dem Rad funktionierte reibungslos, ich schaffte insgesamt  - und das ist für meine Verhältnisse wirklich viel - 8 Gels, 3 große Riegel, ca. 10 Bananenstücke und jede Runde eine volle Radflasche. Naja, fast jede Runde, eine Flasche flog mir bei einer Kuppe aus der Halterung und war nie mehr gesehen :-) Die fehlende Flüssigkeit in dieser Runde hatte jedoch keine negativen Auswirkungen. In der letzten Radrunde merkte ich schon etwas sinkendes Tempo, trotzdem war die Einteilung über die ganze Radstrecke gesehen nicht übel. Rein in die Wechselzone und fürs Laufen umziehen. Schon bei den ersten Schritten stellte sich aus mehreren Gründen bei mir Erleichterung, ja fast schon Freude ein: keine Probleme mit den anfangs verspannten Oberschenkeln, kein Seitenstechen (das mich ja öfters begleitet) und ein großartiges Laufgefühl! Dementsprechend offensiv ging ich ans Werk. Dieses tolle Laufgefühl hielt ca. bis zur Hälfte der Laufstrecke, dann wurde es langsam, aber sicher „zach“. Da war die Unterstützung von außen (Christian, Christian, Markus, Günter, Conny, Daniela, Mama, Sandra) umso helfender – danke! In Laufrunde 3 von 4 hieß es endgültig in den Kampfmodus zu wechseln, zumal ich auch deutlich spürbare Blasen an den Füßen als Reisebegleiter begrüßen durfte. Ich setzte mir nun Zwischenziele (bis zur nächsten Labestation, bis zur Wende....) und freute mich über jede kurze Lauf-Auszeit (d.h. Gehen bei jeder Labestation sowie WC-Pause einmal pro Runde). Runde 4 war schnell zusammenzufassen: Schmerzen. Die Beine, speziell die Oberschenkel taten nur mehr weh. Das hatte auch ein paar mentale Ausreißer zur Folge, bei denen ich emotional „durchgeschüttelt“ wurde. Meine Zwischenziele wurden immer kürzer gesetzt (bis zur nächsten KM-Tafel, bis zur Kurve, bis zum Aussichtsturm......), um laufend für kleine Erfolge zu sorgen. Diese Taktik funktionierte gut und kann ich absolut weiterempfehlen. Ca. bei KM 40 entdeckte ich Ingeborg und Angela, die mich dann begleiteten – danke! Schon als ich ins Strandbad, dem neuen Zielbereich, einbog, begann ich zu jubeln :-) Dabei wusste ich immer noch keine Zeit! Das wäre vor meiner Einstellungsänderung unmöglich gewesen! Bei der letzten Kurve vor der Ziellinie wagte ich einen kurzen Blick auf die Zeittafel und sah zunächst nur die Zahl 11. Hieß das 11 Stunden? Dann der ganze Blick auf die Tafel: 10:11:00 – bzw. im Nachhinein bereinigt 10:10:30! Neue persönliche Bestzeit :-) Auf der Ziellinie folgte mein spontanster und schönster Freudenausbruch :-)

Christian (Sch.): Aufgrund der Tatsache dass es ein sehr heißer Sommer war, habe ich so manche Trainingseinheit gegen Motorradfahren und faul in der Sonne liegen getauscht. Nachdem ich mir ohnehin keine Zeitziele setze, ich jedoch genug trainiert hatte um ins Ziel zu kommen, ging ich ganz locker und entspannt in diesen Wettkampf. Anreise nach Podersdorf, Semmeln & Striezel für das Frühstück einkaufen, Quartier beziehen, schmähführen, einradeln, schmähführen, einlaufen, Fahrrad wie schon letztes Jahr noch schnell reparieren lassen, carboloading, schmähführen, Eis essen, schmähführen, Equipment für den nächsten Tag herrichten, schmähführen, fernsehen, schmähführen, schlafen. Tagwache war um 04:00. Das übliche morgendliche Prozedere und beim Verlassen unserer Unterkunft fing es auch schon zu regnen an. In der Wechselzone noch sämtliche Bekleidungsteile für das Radfahren und Laufen in Sackerl verpackt und den Regenschutz (Neo & Badehaube) viel früher als sonst angezogen. Bis auf den Regen war das Wetter perfekt. Kein Wind und der See war spiegelglatt. Startschuss pünktlich um 07:00 und ab die Post. Ein paar kleine Berührungen beim Schwimmen aber nichts aufregendes. Ziemlich gutes Gefühl beim Schwimmen und locker ohne Kampf & Krampf die 1900 Meter absolviert. Raus aus dem Wasser, raus aus dem Neo, gemütlich abgetrocknet, Ärmlinge und Radweste angezogen, Helm auf, Socken und Schuhe an, Rad geschnappt und in einer sensationellen Wechselzeit von 04:21 ab auf die Radstrecke. Kurz vor der Ausfahrt aus Podersdorf dann eine Umleitung, 3 Fahrer blutend am Boden, Rettungsauto schon vor Ort und mit mulmigem Gefühl eine extra Schleife von ca. 6 km absolviert. Na toll, Wettkampfbesprechnung versäumt und nichts von der Streckenänderung mitbekommen waren meine ersten Gedanken. Wie wir dann im Ziel erfahren haben, hatte ein Traktor die reguläre Wettkampfstrecke verunreinigt, und die Rennleitung ließ uns, um die Strecke zu reinigen, eine kleine Ehrenrunde drehen. Wieder vorbei an den Gestürzten, welche schon abtransportiert wurden und nach einer engen Rechtskurve ging es auf die ursprüngliche Strecke. Die erste Radrunde war noch eine ziemlich nasse und rutschige Angelegenheit. Ab Runde zwei war die Strecke schon teilweise aufgetrocknet und auch nicht mehr so rutschig wie zu Beginn. Ein Teilnehmer ging mir fürchterlich auf die Nerven, da er mich aus meinem Windschatten heraus immer wieder überholte und ihm, nachdem er meinen Windschatten verlassen hatte die Kraft ausging. Jedesmal musste ich zu treten aufhören um mich zurückfallen zu lassen. Nach ein paar Metern ging ihm dann die Luft aus und ich musste ihn mit einem kräftigen Antritt überholen. Nachdem wir dieses Spiel zum 5. Mal wiederholt hatten, platzte mir der Kragen: "Herst, du Koffer, wenn du schon überholst dann gib Gas. Jedesmal muss ich wegen dir langsamer werden du *'*#*#*** " Ist zwar nicht die feine englische Art, aber er hat es verstanden und mich nicht mehr überholt, sondern in meinem Windschatten auf seine Zeitstrafe gewartet. Im Anschluss an den etwas längeren Radsplit (96,?? km) ging es wie beim Triathlon üblich, hinaus auf die Laufstrecke. Gleich auf den ersten Metern hatte ich ein angenehmes Lauftempo gefunden und die Schnitzeljagd konnte beginnen. Kurz vor der Wende, bei KM 5,?? kam er mir schon entgegen. Im Vergleich zum letzten Jahr hatte er weniger Vorsprung und ich weit bessere Beine. Schritt für Schritt schmolz sein Vorsprung dahin und es war nur mehr eine Frage der Zeit bis ich das Schnitzel panierte :-) Gemütlich joggte ich im GA 1 Bereich weiter und nach ca. 7 KM stand das Schnitzel an der Labestation und wartete darauf paniert zu werden. Ein paar Worte gewechselt, aber für Mitleid und Mitgefühl hatte ich keine Zeit. Ich wollte unbedingt die "Panierer"-Hose gewinnen bzw. weiter in meinem Besitz behalten (Die ganze Geschichte der "Panierer"-Hose erkläre ich gerne bei einer Radausfahrt). Kurz vor Ende der 1. Laufrunde dann die geballte Ladung an Anfeuerer und -innen, welche hiermit lobend erwähnt werden: Caroline S., Barbara S., Markus Schmeidl sowie Günter Huber welcher als Streckenposten und Vereinsfotograf im Einsatz war. In der zweiten Laufrunde wurde die Kraft dann zwar etwas weniger, aber nachlassen wollte ich auch nicht. Diesmal hat es auch noch für einen Zielsprint gereicht, und auf den letzten 3 Metern konnte ich noch einen Teilnehmer überholen. Im Ziel dann ein Meet & Greet mit meinem Fanclub und nach einer ziemlich langen Warterei kam dann endlich das Schnitzel vollkommen paniert ins Ziel. Nach einer heißen Dusche und einem Kaffee machten wir uns wieder auf zum Wettkampfgelände um Stefan S. anzufeuern und beizustehen :-) Als dieser auch seinen Wettkampf in einer Wahnsinnszeit erledigt hatte, abendessen, schmähführen, fernsehen, schmähführen........ Selbstredend, dass wir am Sonntag auch noch in Podersdorf blieben um Günter bei seinem Comeback anzufeuern. Zusammenfassend war es für mich wieder ein lustiges Triathlonwochenende bei welchem der Spaß im Vordergrund stand.

Christian (St.): Anreise wie immer am Freitag mit Stefan. Traditionell wieder einquartiert bei den Fischers. Super lieber Empfang, dann ab Startnummern holen, ein bisserl Messe schauen und ab aufs Zimmer, noch die letzte Aufwärmeinheit erledigen und dann treffen mit Bernardo und gut Pizza essen gehen. Wir hatten wieder jede Menge Spaß in unserer Runde und ich hatte schon einen Muskelkater vor lauter lachen. Samstag 04.00 auf, alle sind gut drauf und ich freue mich schon auf das Rennen wie ein Schneekönig. Regen vor dem Start und das nicht zu wenig, aber auch das war mir egal. Dann ging es in den See, Punkt 07.00 Start und los geht es in der überdimensionalen Sandkiste mit ein bisserl Wasser. Ich bin erstmals ganz vorne gestartet und das hat sich bezahlt gemacht. Natürlich sind bei der ersten Wendeboje wieder jede Menge Leute gegangen und es gab ordentlich Hiebe, aber besser als die letzten Jahre. Nach 33 Min. kam ich zufrieden aus dem Wasser. Dann ab auf mein geiles BMC und los ging es, aber gleich mal mit einer Umleitung von 5,5 km. Auch das war egal. Die erste Radrunde war echt genial, auch die zweite, in der dritten habe ich irgendwie getrödelt, habe nicht mehr richtig Gas gegeben, keine Ahnung wieso. Ich freute mich wirklich schon auf das Laufen, aber das wurde gleich vom ersten Schritt an zur Hölle. Geplagt vom ständigen Darmbeschwerden, noch nie dagewesen, keine Ahnung was das war. Dann überholte mich noch der Panierer (Christian Sch.) und ich konnte überhaupt nichts entgegensetzen, ich hatte ständig den Drang auf die Toilette zu gehen. Ich habe gefinisht, aber nicht zufrieden. Es war wieder einmal ein Rennen wo ich meine persönlichen Schlüsse davon ziehe. Ich bin aber happy meinen 12. Halbironman wieder gefinisht zu haben, nach dem der 11. in St. Pölten mein erster war, wo ich aussteigen musste. So gesehen war es positiv und wichtig für den Kopf die Ziellinie zu sehen. Freue mich auf alle weiteren Rennen und bedanke mich für ein tolles Wochenende bei Christian, Stefan, don Bernardo, Markus Schmeidl, Markus Stelzhammer und der lieben Caroline, Barbara, Angi und Ingeborg und bei Mama und Sandra Straka.

Bernhard: Ich habe bei Erich (Steiner - einem Arbeitskollegen) direkt in Podersdorf übernachtet - danke für die großartige Gastfreundschaft! Die letzte Woche war von über durchschnittlich Schlafen gekennzeichnet - 9 Stunden und mehr täglich! Grundsätzlich gehen auch die BZ-Werte in Ordnung - nur diese Nacht 02:00: 283 BZ bedeuten 4 IE und um 04:45: 207 BZ nochmals 2,5 IE und 3 IE Basis für den Wettkampf und eine Schale Müsli plus Kaffee - die Kaffeemaschine ist relativ "widerspenstig" - ich wecke beim zweiten Versuch das Ganze auf die Reihe zu bekommen Erich - so sorry - gut is halt mal so, die geplanten Penne müssen leider in der Packung bleiben... Alles zusammen packen bzw. verstauen - die biologischen Notwendigkeiten sind um diese Zeit sowieso ein leichtes Handicap... Knapp vor 05:45 bin ich am Weg in die WZ mit dem Schock beim Eingangstüre öffnen: Regen! - der wird immer leichter und hört während des Schwimmens komplett auf - Schwein muss der Mensch haben! Trotzdem ist es eiskalt. Einchecken, alles kontrollieren, vorbereiten - aber leider doch nicht perfekt - die Anordnung passt im Detail nicht! Der neue Helm funktioniert perfekt und die Entscheidung ohne Socken beim Biken und Running zu starten geht voll in Ordnung! :-) Knapp bei 06:20 (06:30 schließt die WZ) den NEO anziehen -> eine mittlere Katastrophe! Danach im Schleichtempo ins Wasser und das Feeling beim Warm up ist gut - war es aber schon öfters - Wassertemperatur: 21.3 offiziell! 07:00 Start - und es geht für meine bisherigen Leistungen verdammt gut - aber da kein Wind > ruhiges Wasser - passt perfekt! Gedanken: nachdem ich mich in den letzten Wochen tiefer eingelesen habe und mein Ziel im Kopf hab wo es hingehen muss ... das geht noch besser! ;-) Auch die "neue" Erfahrung in der Menge zu schwimmen ist frisch... und ich bekomme einiges ab! Am Rückweg versuche ich mich abseits zu halten und kann mich mehr auf mich konzentrieren -> funkt auch besser... Danke Christian (Schubert) für den Tipp sich am Kran oder Zelt zu orientieren... In der WZ raus aus dem NEO - die Feuchtigkeit setzt meinen BZ-Messversuchen ein Ende... Scheiße! Raus aus der WZ und rauf auf den Zeitfahrhobel. Am Ortsende gibt es einen 5 km-Umweg: einige Athleten sind gestürzt -> sieht gar nicht gut aus... und bei einer idiotischen Gehsteigüberbauung verliere ich (wahrscheinlich dort) meine Kohlenhydratenbottle - und das geht direkt ins Auge - zumindest mental - mein Notriegel rettet mich am Ende - total grenzwertig, die 5 km Umweg leisten das ihre - mehr denk ich darüber jetzt einfach nicht nach... Anm.: die aufrechtere Sitzposition die ich auf der zweiten Runde probiere ist wegweisend für meine Rückenprobleme und: es fehlen einfach "Sattelstunden" - ist das Fazit! Die geplanten BZ-Messungen am Bike scheitern 3x an der Feuchtigkeit... Aber am Ende gelingt eine: BZ-Wert 123 ist beruhigend aber extrem knapp für das was da kommt! Rein in die WZ, rein in die Nikes-Trainer: keine Schuhbänder, keine Socken, keine Brille - kein Sonnenschild...- genial einfach - einfach genial - und eigentlich optimale Wetterbedingungen. Raus auf die Laufstrecke und gleich einen Becher Isostar geschluckt - mein eigenes Getränk in der WZ gestored, habe ich im Stress dort belassen (Trottel!) - ist zwar ein Risiko (Erfahrung Challenge Fuerte - Cola) geht aber diesmal voll auf. Unterwegs Bananen und Wasser aber auf den letzten Kilometern spüre ich die Beine: leer! 2,5 km vor Ziel eine halber Becher ISO und es wird spürbar besser innerhalb kurzer Zeit - unglaublich wie das einfährt! im Ziel mit einer 5 Std.44 Min. Zeit - minus einer 9 Minuten Gutschrift für den "Umweg" sind wir bei 5 Std. 34 Min. irgendwas - in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet... (Chiemseetri 2/80/20: 5 Std. 50 Min., die wollte ich unterbieten - exkl. einer Rippenprellung vor 5 Wochen) - Herz was willst Du mehr?

Günter: Ein erfolgreiches Podersdorf Wochenende liegt hinter mir. Am Samstag war ich als Helferlein in der Wechselzone eingeteilt. Da durfte ich meine Team-Mitglieder bei der Halb- und Langdistanz anfeuern. Leichter Regen machte ein hartes Rennen aus diesen Distanzen. Die beiden Christians und Bernhard lieferten allerdings trotz dieser widrigen Umweltbedingungen tolle Rennen mit super spitzen Leistungen. Nochmals Gratulationen meinerseits! Sonntag wars dann für mich über die Olympische Distanz soweit. Dies war ja mein "Comeback"-Rennen nach meiner Knieoperation im Sommer. Alles lief ganz toll. Durch den sehr starken Wind - um nicht Sturm zu sagen... - waren beim Schwimmen fast meterhohe Wellen zu überwinden. Viele legten diese Disziplin deshalb im Gehen zurück. Der Neusiedlersee macht das ja möglich. Ich entschied mich für ein Mittelding und schaffte das nasse Element daher in einer zufriedenstellenden Zeit. Der Wind machte das Radeln natürlich auch nicht leichter. Mit Rückenwind musste man oft Tempo vor Kehren rausnehmen, was sich dann bei Gegenwind erst wieder mühsam aufholen ließ. Die zwei Runden Laufen bestätigten meine gute Vorbereitung mit dem perfekten Trainingsplan von Stelzi. DANKE an meinen super Trainer! Vor allem durch die enthusiastischen Anfeuerungen der drei Athleten vom Vortag schaffte ich meinen Bewerb in einer tollen Zeit von 2:35. Deshalb nochmals herzlichen Dank an Euch bei diesem unwirtlichen Wetter solange ausgehalten zu haben und mich zu meinem neuen Rekord "gepeitscht" zu haben. Ein gelungener Bewerb der nächstes Jahr sicher wieder auf meiner sportlichen ToDo-Liste steht.

30.08.2015 - Fuschlseecrossing

Ergebnis 4,2 km:

Gerald: 1:01:28

Kommentar:

Gerald: Eine Event auf das ich mich beinahe am meisten gefreut habe, stand diesmal am Plan: das Fuschlseecrossing. Wieder war es ein traumhaftes Wetter, dass uns am Fuschlsee empfing. Dennoch lag die Wassertemperatur bei "nur" ca. 22 Grad. Im Vorfeld wieder ein paar nette Plaudereien mit anderen, mittlerweile liebgewonnen Kontrahenten. Dann kam schon der Bustransfer an den Start. Diesmal war die Zeit deutlich besser bemessen als beim letzten Transfer und man hatte genügend Zeit, um sich in den Neo zu zwängen. Noch ein Wettkampfbesprechung mit Dirk Bockel und dann gings ab ins Wasser. Diesmal wieder ein Start aus der ersten Reihe sowie ganz aussen. Gleich von Anfang an kam ich nie in einen richtigen Rhythmus, obwohl ich bewusst langsam gestartet bin. Die Distanz zog sich in die Länge und meine Arme wurden einfach nicht leichter. Zwischenzeitlich viel ich auch aus einer Gruppe raus. Bei 2,1km war mir nicht klar, wie ich diese Distanz nochmal schwimmen sollte. Ein paar hundert Meter schwamm ich dann wieder in einer Gruppe, die ich dann allerdings ziehen lassen musste. Zu diesem Zeitpunkt war meine Motivation nahezu am Boden. Für mich galt nur mehr durchkommen. Seltsamerweise kam ich ein paar Minuten später in meinen Rhythmus und ab da lief es natürlich wieder deutlich besser. Die Gruppe, die ich vorher verloren hatte, konnte ich wieder einholen und schwamm sogar bald wieder in der ersten Reihe mit drei weiteren Teilnehmern. Als ich dann allerdings bei etwa 3,6 km zum Sprint ansetzte, bekam ich einen Krampf im rechten Unterschenkel. Dadurch gehandicapt konnte ich keinen Beinschlag mehr machen und fiel wieder aus der Gruppe raus. Nach etwa 400 Metern löste sich der Krampf wieder ganz plötzlich und ich konnte wieder mein Tempo gehen. Zwar machte ich auf den letzten 200 Metern wieder einiges an Strecke zur Gruppe vor mir gut, allerdings reichte es nicht mehr ganz um wieder aufzuschließen. Da ich nahezu das ganze Rennen überhaupt nicht mit meiner Leistung zufrieden war, wollte ich meine Zeit anfangs gar nicht wissen. Nach ein paar Minuten im Ziel schaute ich dann doch auf die Uhr und da stand noch immer eine Zeit unter 1:05h! Doch sehr überrascht ging ich dann zur Zeitnehmung und kontrollierte mein Ergebnis. Dort stand dann eine Endzeit von 1:01:28h! Unglaublich. Da fühlt man sich echt mies und dann schwimmt man so eine gute Zeit - genau umgekehrt zum Hechtsee!"

16.08.2015 - 2. Marchfeld Triathlon

Ergebnis Olympische Distanz:

Christian (St.): 2:30:14 (28:24 - 1:05:42 - 53:56)

Kommentar:

Christian (St.): Tja, letztendlich bin ich alleine von unseren Verein gestartet, leider viele Ausfälle, aber das macht nichts, motiviert war ich bis in die Zehenspitzen. Unterstützung bekam ich durch meinen Bruder Markus und wie sooooo oft vom Stefan, das darf mal gesagt werden. Auch die liebe Susi war am Start, nur 6 Wochen nach den Ironman in Klagenfurt. Ihr Mann Peter war auch dabei und hat lauthals angefeuert. Punkt 09.00 war Start und ab ging es auf die 3 Runden zu je 500 m Schwimmen. Ein unfassbares Gewurl die ersten zwei Runden, aber dann ging es und ich habe es genossen. Geschwommen wurde natürlich ohne Neopren (Wassertemperatur 27,2 Grad), raus aus dem Wasser mit einer ganz passablen Schwimmzeit und ab auf das Rad. Markus hat einen sich einen super Song für mich gewunschen (von den Broilers). Als ich aus den Wasser kam ertönte dieser und in der Wechselszone habe ich dann dazu ordentlich getanzt vor lauter Freude. Aber da war ja noch einiges zu tun, so schnappte ich mir das Rad und ab ging es. Die 40 KM habe ich wirklich gepusht und konnte so eine neue Radbestzeit erzielt werden. Beim zweiten Wechsel ging alles wie gewünscht und ab auf die Laufstrecke, die sensationell ist. Leider hat mich aber in Runde zwei eine Wespe gestochen, was unnatürlich weh tat. Kurz hat es mich gestört, aber das Adrenalin war hoch genug, dass der Schmerz erst nach dem Zieleinlauf so richtig kam. Das Laufen war leider nicht gut, zu viel habe ich dosiert, daran wird in den nächsten Rennen gearbeitet. Schlussendlich bin ich mit einer neuen persönlichen Bestzeit in das Ziel gelaufen und das 2 Wochen nachdem ich in Krems schon die Zeit verbessert habe. Alles in allem bin ich am richtigen Weg und freue mich auf weitere Rennen.

09.08.2015 - Hechtsee X-treme

Ergebnis 5 km:

Gerald: 1:29:49

Kommentar:

Gerald: Station 6 der diesjährigen Saison stand am Plan. Gerade mal eine Woche nach der längsten Distanz erschienen die 5 km gerade zu als Aufwärmrunde. Aufwärmen selbst war aber nicht wirklich notwendig, da die Außentemperatur über 30, die Wassertemperatur bei rund 26 Grad lag. Ein Neoverbot war daher nur logisch und richtig. Es galt einen Dreieckskurs vier Mal zu schwimmen. Diesmal wieder ein Start aus der Mitte heraus, da das Teilnehmerfeld stark begrenzt war. Ohne große Rangeleien kam ich gut weg. In der ersten Runde fühlte ich mich gut, ging es aber bewusst ruhig an. So konnten ein paar Schwimmer an mir vorbeiziehen, ohne dass ich mit ihnen mitschwamm. In Runde zwei kam mir das schon zu Gute, da sich die Abstände nicht mehr vergrößerten. Langsam aber doch begann meine Aufholjagd. Einen Schwimmer konnte ich noch in der selben Runde stellen, drei weitere in der dritten. Mein Tempo schien also gut zu sein. In der vierten Runde gab ich auf den letzten 500 Metern nochmal alles, konnte aber nur mehr zwei Schwimmer einholen. Da ich doch recht fertig im Ziel ankam und mit meiner Leistung auch sehr zufrieden war, freute ich mich schon auf die Zeit - die war allerdings sehr ernüchternd. Nur knapp unter 1:30h! Was war denn da passiert? Selbst nach langem Überlegen und Grübeln kann ich nur dem warmen Wasser die Schuld geben. Der Neo macht sicherlich auch was aus, aber bereits der Simssee hatte mir gezeigt, dass ich in warmen Wasser einfach nicht gut bin.

02.08.2015 - 21. Triathlon Krems


Ergebnis Olympische Distanz (1,5 - 40 - 10):

Stefan: 2:19:00 (30:55 - 1:01:33 - 44:20)
Christian (St.): 2:34:41 (27:53 - 1:09:03 - 54:49)

Kommentare:

Stefan: Die Olympische Distanz in Krems war mein erster Wettkampf nach 11 Monaten. Kurzer Rückblick, warum die Pause so lange war: Nach Podersdorf 2014 bin ich in ein riesiges Motivationsloch gefallen. Anfangs wollte ich nicht einmal mehr trainieren, von Wettkämpfen ganz zu schweigen. Ich habe darauf einerseits meine Einstellung zum Sport geändert (Leistungsdenken steht nicht mehr an erster Stelle, dafür Spaß an der Bewegung) und andererseits mein Training verändert (ich trainiere nicht mehr nach einem Trainingsplan, sondern nur mehr nach meiner eigenen Lust und Laune). Ganz langsam kam die Freude am Training zurück, Wettkämpfe wollte ich aber noch immer nicht bestreiten, auch wenn ich immer wieder anderen Vereinskollegen bei ihren Wettkämpfen zusah. Aber wie es so ist, die Zeit heilt Wunden. Irgendwann im Sommer beschloss ich, nochmals die Langdistanz (genannt das "lange Ding" :-)) in Podersdorf zu versuchen. Vorher wollte ich aber noch einen Wettkampf als Test bestreiten und so kam es zu meiner Teilnahme in Krems, ein Bewerb, der mir immer schon gefallen hat. Gemäß meiner neuen Einstellung bin ich tatsächlich ohne Zeitziel in das Rennen gegangen, im Vordergrund stand Wettkampfgefühl für Podersdorf zu sammeln. Beim Schwimmen fand ich gleich einen passablen Rhythmus. Nur auf die Orientierung musste ich oft achten, weil ich eine ziemliche Linkstendenz beim Schwimmen habe. Nach Wechsel 1 ging es aufs Rad. Der einzige Vorteil als eher bescheidener Schwimmer ist, dass man die Möglichkeit hat, mehrere andere Athleten am Rad zu überholen :-) Kurz vor Ende der Radstrecke fiel noch ein Regenguss, sonst war es vom Klima her perfekt. Wechsel 2 in die Laufschuhe folgte. Leider stellte sich sofort Seitenstechen bei mir ein, das mich die ganzen 10 km begleiten sollte. Das machte die Angelegenheit nicht so prickelnd und ich konnte nicht am Limit laufen. Die Laufstrecke mit ihren mehreren Auf/Abs und Richtungswechseln hat mich übrigens an jene in Linz erinnert. Nach Ende riskierte ich natürlich trotz allem einen Blick in die Ergebnisliste. Und wenn ich meine Zeiten unbedingt bewerten muss: Die Radzeit freut mich sehr, aber auch Schwimmen und Laufen hat schon gepasst. Next Stop Podo!

Christian (St.): Ich bin am Vorabend aus der wunderschönen Türkei zurückgekommen und habe mich dort entschieden bei der Olympischen Distanz in Krems anzutreten. Um 07.00 Uhr früh ging es dann mit Stefan bei Regen (den kannte ich schon gar nicht mehr) ab nach Krems. Super Temperaturen für einen Triathlon, wenige Teilnehmer aber dafür jeder einzelne eine sogenannte "Zache Flaxn".  Um Punkt 10 Uhr ist der Startschuss gefallen in dem etwas düsteren Hafenbecken (machte einen Eindruck wie in einem Edgar Wallace Film auf der Themse) und ab ging es auf die 1,5 km Schwimmstrecke, es waren zwei Runden zu schwimmen. Die Schwimmzeit war gut, geht aber schneller und so kam ich nach 27:53 aus dem Wasser und ab ging es auf das Rad. Die Strecke war wellig und es hat immer wieder geregnet, knapp vor dem Wechsel dann sogar ordentlich geschüttet. Ich fühlte mich auf den Rad wirklich gut und hatte eine neue schnellste Radzeit, dann runter vom Rad und ich dachte mir dass es sich um eine flache Laufstrecke handelt. Schnell wurde mir klar, das dies keine ist. Ein ordentliches Auf und Ab und das über 4 Runden zu je 2,5 km. Trotzdem hat es Spaß gemacht und ich konnte eine neue persönliche Bestzeit über die Olympische Distanz aufstellen, was mich sehr freute. Es gibt aber noch viel zu verbessern und das ist schön so. Ich freue mich auf die nächsten Rennen.

01.08.2015 - Hallstättersee Schwimm Marathon

Ergebnis 10 km:

Gerald: 2:57:21

Kommentar:

Gerald: Samstag den 1. August stand die Königsetappe des diesjährigen Austrian Open Water Cups am Programm - 10 km im Hallstättersee. Nachdem das Training in den letzten Wochen nicht existent war, habe ich tiefgestapelt und bloß "durchkommen" als Ziel definiert. Aber alles der Reihe nach. Die Nachmeldung war wie üblich kein Problem, danach kamen auch schon ausführlichere Pläuschen mit den bereits bekannten Kollegen wie Jochen, Roland und dem Führenden der AK2 - Uwe Bertram. Kurz vor der Abreise von Obertraun nach Bad Goisern entschied sich auch noch Angela für einen Start, was mich ziemlich motivierte - leider landete in der Hektik ihr Chip in meinem Rucksack und sie musste ohne offizieller Zeitnehmung schwimmen. Nach der Wettkampfbesprechung wurden die Starter in Busse verladen und nach Bad Goisern chauffiert. Dort angekommen mussten wir uns ziemlich zügig fertig machen, da der Start schon kurz bevorstand. Die Zeit bis zum Start war wirklich knapp bemessen, da ich nicht mal Zeit hatte zum Einschwimmen. Von daher auch kein Anstellen am Rand vom Feld sondern Start aus der absoluten Mitte heraus. Aber nix passiert, gut ists gegangen. Taktik für dieses Rennen war ein mäßiger Start ohne sich an der Konkurrenz zu orientieren, damit die Kräfte nicht vielleicht schon nach der Hälfte der Strecke zu Ende wären. Dies gelang auch sehr gut und schon bald kam der erste Landgang mit Labestation nach ca. 2,5 km. Ein paar Bissen Banane und ein paar Schlucke Energyshots und schon ging es wieder ins Wasser. Lustig war, dass ich mich nicht an der Konkurrenz ausrichtete, jedoch bis Kilometer 5 in zwei Gruppen mitschwamm. Interessant war dabei, wie die Positionen von den drei, vier Führenden mit mir immer wieder wechselten, obwohl keiner merklich das Tempo anzog. Ich kann mir das nur erklären, dass die nächsten Markierungen nicht immer deutlich ersichtlich waren und daher ein paar unnötige Meter geschwommen wurden. Bei etwa 5 km war eine Wende und da ich eine - meiner Meinung - direktere Linie schwamm, umrundete ich diese als Erster aus der Gruppe und danach konnte ich langsam aber stetig einen Vorsprung auf die Gruppe herausschwimmen. Die zweite Labe war dann nur eine Schwimminsel an der man sich festhalten musste. Dort ebenfalls ein bisschen Verpflegung aufgenommen und weiter gings Richtung Hallstatt. Diesmal eine praktisch vollkommen gerade Linie über knapp 2,3 km. Um Kräfte zu sparen schaltete ich auf einen langsamen, jedoch konstanten 3er Zug zurück und konnte auch noch zu zwei Schwimmern vor mir aufschließen. Das Feld war da schon extrem verteilt und vor mir waren keine größeren Gruppen sondern nur mehr einzelne Schwimmer. Dann der zweite Landgang und die letzte Labestation bei 7,9 km. Meine Arme waren noch erstaunlich gut, auch gab es keine Probleme mit Druckstellen von der Brille oder Sonstiges. Einzig ein leichtes Zwicken in der Schulter. Gemeinsam mit Bojan - den Namen habe ich erst im Ziel erfahren - gings ein letztes Mal an Land zum Essen fassen - nur um gleich wieder ins Wasser zu steigen und die letzten 2,1 km in Angriff zu nehmen. Eigentlich wollte ich hier rein auf Genuss schwimmen. Ausserdem dachte ich, wenn ich schon mit einem lockeren 3er Zug zu Bojan aufschließen konnte, müsste ich ihn doch hinter mir lassen können. Aber falsch gedacht. Bojan legte sich nochmal voll ins Zeug und abreissen wollte ich nun auch nicht lassen. Also gings in einem Wahnsinnnstempo (insofern man von sowas nach ca. 8 km noch sprechen kann) nach Obertraun. Mir kam es so vor, als würde er immer wieder versuchen, mich mit Tempoverschärfungen abhängen zu wollen. Ich versuchte den Spieß mit Psychospielchen umzudrehen und schwamm immer wieder bewusst einen 3er Zug. Allerdings half das nichts und gemeinsam strebten wir das Ziel an. Manchmal glaubte ich, abreissen lassen zu müssen, da sich bereits starke Schmerzen in meiner rechten Schulter bemerkbar machten. Aber irgendwie konnte ich mich mental so motivieren, dass ich weiterschwamm. Gerade auf den letzten Metern bog Bojan aber stark nach rechts ab, obwohl das Ziel praktisch direkt vor uns war. Und dann passierte das, was unweigerlich passieren musste - ist dein Kontrahent weg, geht auch deine Pace flöten. Bojan schwamm immer weiter nach rechts und ich trieb praktisch nur mehr auf das Ziel zu. Als er seinen Fehler bemerkte und korrigierte, wäre es für ihn eigentlich schon viel zu spät gewesen, um noch an mich ranzukommen. Da er aber meines Erachtens nach den Hauptteil der Tempoarbeit für die letzten 2,1 km gemacht hatte, lies ich ihn aufschließen und gab ihm durch ein anstubsen/anschieben zu verstehen, dass ich ihn vorlassen würde. Im Ziel angekommen war ich schließlich doch sehr froh, dass es nun vorbei war. Meine Schulter pochte wie wild und sämtliche Gelenke im Körper protestierten ebenfalls. Dass am Ende eine Zeit von unter 3 Stunden zu Buche stand, wunderte mich allerdings schon. Darauf wetten hätte ich mich niemals getraut. Im Ziel natürlich noch die obligatorischen Wettkampfanalysen mit anderen Teilnehmern und die Stärkung danach und dann gings auch schon wieder nach Hause.
ps.: Ja ich habs auch mitbekommen - es hat den Anschein, dass ich eigentlich nur zum Essen hergekommen bin, aber ich bin auch wirklich ein Stück geschwommen ;-)

12.07.2015 - Mostiman

Ergebnis Olympische Distanz (1,5 - 38 - 10):

Bernhard: DNF (43:02 - 1:35:43 - ---)

Kommentar:

Bernhard: Begonnen hat alles eigentlich schon mit dem Freitagabend-Grill und damit verbundenen Auswirkungen aufs gesamte Weekend: Nach dem Grillen 33 BZ (Stoffwechselentgleisung – Anm.: da ist man(n) eigentlich fast im Koma...) aber die Nachspeise macht es wieder mehr als gut – Bananeneis mit Apfel/Pfirsichkuchen, alles selbstgemacht. Und nach zweimaligen Messen mit passablen Werten ins Bett! Das eigentliche Problem waren aber die Grillzutaten... Samstag noch ein Dienst um 05:30, klarerweise sind die BZ-Werte hoch (Gegenreaktion auf die 33) also in der Firma bei wieder-beruhigten Werten ein Stück Apfelstrudel – aber mit meinem Bauch/Magen stimmt irgendetwas nicht – ich habe eigentlich keinen Hunger und an der linken Hüftseite ein Ziehen. Nach Hause und die Warm-up Einheit nach Trainingsplan. Um 17:00 in Wallsee bei Tommy (Cousine)/Martina, die wohnen genau gegenüber vom Veranstaltungsgelände – perfekt! Nettes Wiedersehen – danke für die Beherbergung... knapp vor 19.00 holen wir noch rasch die Startunterlagen inkl. Pasta-Bon. Beim Catering des Events Abendessen für alle beziehen inkl. Bon eintauschen. Zurück im Haus wird gegessen, aber mein Magen gibt nach zwei Drittel der Pasta w.o.. Ich habe einen irren Druck im Bauch und muss mich hinlegen – Montana Haustropfen werden mir eingeflösst – praktisch ohne Erfolg – ich muss mich verkrümmeln – gute Nacht! Bewerbstag - falls man das so bezeichnen kann... Um 07:00 munter werden, die Nacht war wieder erwarten ruhig – aber mein Bauch spielt nicht mit, Frühstück kein Gedanke - ich bringe keine Bissen hinunter – Martina hat sogar Salzkartoffel gekocht – wollte ich probieren – gerade eine Schale Kamillentee geht. Blutzuckerwert über 250 und ich versuche sie mit zärtlichen IE dort zu halten – was mir aufgrund der Startzeit um 11:00 schwer fällt, aber weil ich nichts essen kann, gut ins System passt - vermeintlich. Ich bin eigentlich skeptisch überhaupt starten zu können – mein Körper sagt sowieso nein! Vor dem Start Ketone 0.3 (Gift im Blut) sind grenzwertig - jeder Arzt würde abraten zu starten, aber mit der Aussicht auf die sportliche Aktivität und dem IE im Blut – meiner Erfahrung nach vertretbar – das Vorspiel - sprich die letzten 2 Tage vor meinen letzten Bewerben waren doch immer anders. Definitiver Startzeitpunkt meiner Gruppe ist 11:27 – Einschwimmen klappt und auch die 1.5 km gehen im Gegensatz zu den letzten Bewerbschwimmen ruhig über die Bühne – die Zeit hinkt! Vor dem Start hab ich Probleme mit der Feuchtigkeit in meinem Mund – zwei Mal einatmen > trocken! Im Wasser ist das dann kein Thema – der Weg zur WZ ist mühsam, und das BZ-Messgerät streikt – hätte man vielleicht doch ausprobieren sollen – also nur 1/2 Bottle Saft – rein gefühls- und erfahrungsmäßig – aber ich will noch probieren was geht. Der Anstieg durch den Ort gleich nach der WZ zeigt mir gleich wo der Bartl den Most holt – nicht von mir. Die ersten 25 km in einer Stunde?!?!? - kann nicht sein - sogar im Flachen glaub ich zu stehen – es fehlt an allen Ecken und Enden. Am Parlamentsberganstieg spür ich in beiden Runden die Pasta in meinem Mund... gerade ohne sie zu verlieren! Und die Trockenheit im Mund ist entsetzlich – trinken ja - Wasser ist dabei - aber mein Magen meint: ”Kein Platz! Basta!“ - also nur immer kleine Schlucke und die Beine sind so etwas von leeeeer! Ich hätte mir das etwas anders vorgestellt – “Soll das alles eigentlich nicht Spaß machen?” - so sicher nicht und schon vor der WZ ist klar – ich steige aus. In der WZ ein mühsames Umziehen, kurz in den Schatten, Bike gleich aus der WZ mitnehmen - zurück zu Tommy. BZ 387 und Ketone 0.4 sagt alles … Aussteigen war die richtigste Entscheidung des Tages! Ich liege 2 Stunden im Schatten ohne mich zu bewegen, mich besser fühle – aber mich dabei selbst zwinge Wasser zu trinken – zumindest der Druck vom Bauch ist danach weg und die BZ pendeln zurück! Grausam - die ersten Bissen des Tages sind um 16:30 herum ein Stück Weißbrot und ein Happen geräucherter Lachs; Tommy schmeißt am Abend was auf den Grill – ich bring wieder nicht alles runter bzw. halte ich mich auch zurück. Fazit: ein Weekend zum Schreien – sportlich! Tri-Off!!! ;-( Am Abend noch gemütliches Plauschen mit Tom und Martina und meine Lebensgeister sind wieder erwacht – relativ zeitig ins Bett … viel be...scheidener gehts es eigentlich nicht – oder? Aber wie sagte schon Paulchen-Panther: “… ich komme wieder, keine Frage!” TriOn

05.07.2015 - Langstreckenschwimmen Simssee

Ergebnis 6 km:

Gerald: 1:45:28

Kommentar:

Gerald: Diesmal ging es nach Bayern - genauer gesagt zum Simssee etwas westlich vom Chiemsee. 6 km standen am Plan und die sollten nicht gerade einfach werden. Brütende Hitze und Wassertemperaturen von ca. 27°C sollten die Sache noch zusätzlich erschweren. Noch vor der offiziellen Wettkampfbesprechung wurde das Neoverbot bekanntgegeben. Aus meiner Sicht eine absolut richtige Entscheidung. Bei diesen Temperaturen macht ein Neo einfach keinen Sinn und ist eher gefährlich als hilfreich. Nach der Wettkampfbesprechung gings dann ans Einschwimmen und dann stellten wir uns auch schon zum Start auf. Diesmal wieder vom Land aus. Es galt einen Dreieckskurs von 2 km drei Mal zu bewältigen. Auf der ersten Länge war eine Orientierung sinnlos, da die ca. 750 Meter weit entfernte Boje im Getümmel sowieso nicht ausgemacht werden konnte. Nach der ersten Boje war das Feld bereits etwas lockerer und wie üblich schwamm ich in einer kleinen Gruppe. Auf dem letzten Teilstück der ersten Runde konnte ich mich aber absetzen und suchte die Flucht nach vorne zur nächsten Gruppe. Da ich nun alleine schwamm, konnte ich mich etwas mehr auf den See konzentrieren. Dieser war stellenweise aufgeheizt bis über 30° - allerdings gab es auch kühlere Strömungen, die eine richtige Wohltat waren. Aber gerade auf der ersten Länge überwogen die warmen Stellen. In der zweiten Runde konnte ich dann aber noch ein paar Plätze gutmachen, wobei ich einen wieder abgeben musste gegenüber einem Schwimmer, der unwiderstehlich davonzog. Die dritte Runde war die schwierigste. Im warmen Wasser der ersten Länge kam man sich vor wie in einer Badewanne. Das Schwimmen selbst wurde zu einer Qual. Kurzzeitig wusste ich nicht, wie ich denn noch die restlichen ca. 1,7 km schwimmen sollte. Aber nach der Wende wurde die Wassertemperatur wieder erträglichen und das Schwimmen wieder leichter. Nachdem die Schwimmer vor bzw. hinter mir zu weit weg waren um sie bzw mich noch einzuholen, nahm ich etwas Tempo raus - man muss es ja nicht immer übertreiben :-) Gegen Ende versuchte ich dann zwar nochmal einen Sprint, aber der fiel wohl mehr schlecht als recht aus. Mit der Endzeit von 1:45h bin ich zwar nicht ganz zufrieden, aber im Grunde genommen zählt bei mir ja sowieso nur der olympische Gedanke :-)

28.06.2015 - Chiemsee Triathlon

Ergebnis (2 - 80 - 20):

Bernhard: 5:50:22 (48:40 - 2:49:09 - 2:03:55)

Kommentar:

Bernhard: 06:00 aufstehen, Brot und Müsli zum Frühstück inkl. Kaffee versteht sich... da der BZ etwas drüber ist (225) 4 IE statt der geplanten 3 IE und bis 07:30 in die Falle – die scharfe Pizza des Vortages macht im Bauch Probleme – ob das gutgehen wird? Um 07:30 gehts Richtung WZ um dort alles zu bunkern und nochmal nachzusehen – in der Nacht hat es gewittert – kräftig. Es geht Wind was heftigere Wellen bedeutet – nett! Ich hätte eine Jacke anziehen sollen, es ist kalt... um 08:30 bin ich beim Einschwimmen und auch etliche Meter in einem höheren Tempo klappen gut - und das Erkennungsband für die Mitteldistanz schwimmt anschließend irgendwo im Chiemsee. Ich habe zwar knapp über 200 BZ aber vor dem Start trink ich noch ein Pago (2 BE) und um 09:00 geht es ins Wasser. Die ersten 400 Meter (geschätzt) – yess aber dann... aus irgendeinem nicht erklärbaren Grund ist der Rhythmus weg - wieder keine Luft – teilweise Brustschwimmen und einseitiges Atmen – dann schon aufgrund der Wellen. Absoluter Shit... die Brille taugt auch nicht fürs Freiwasser... und zu allem Überfluß sind die Ohrstöpsel in der Tasche geblieben – Dank an die Badehaube! Bis zur Wendeboje – Kampf; ab der Zweiten und am Weg retour wird es wieder besser - aber das Gelbe vom Ei ist das niemals... der Ausstieg im kleinen Hafen ist dann eine Erlösung und ab in die WZ; Radsack schnappen raus aus dem Neo – da wir der TomTom am Handgelenk ein kleines Problem... ich schnall das BZ-Messgerät nachdem ich gemessen habe - BZ 124 -, bedeutet dass es richtig war die 2 BE Pago zu trinken, ans Handgelenk, Radschuhe, Insulinspritze,... rauf aufs Bike und los geht's. Die erste Runde ist so wie gedacht: der bekannte Teil hügelig, wellig, Rhythmus brechend – die letzten 10 km fahre ich zum ersten Mal. Nach ca. 10 km der zweiten Runde, auf einer Abfahrt nach einem leckeren Anstieg - Luft ist da sowieso draußen - messe ich am Rad 279 BZ (dadurch das ich eine Bottle mit ca 6 BE fast geleert habe) und das lässt Alarmglocken in mir schrillen – da muss ich was injizieren aber beim Griff nach hinten... da is nix da – kein PEN da! Nochmal Shit aber heftiger... zurück muss ich sowieso und da ich die zweite Bottle mit den 6 BE nicht unnötig mitführen will landen sie am Straßenrand im Gras... Einige Zuseher nehmen es mit Erstaunen zur Kenntnis! Die Runden sind echt wie erwartet anstrengend aber zu Buche stehen am Ende knappe 2:50… WZ - Laufschuhe und Sonnenschild und 4 Runden sind zu absolvieren. Nach der ersten Runde hat sch der BZ bei knapp über 200 eingependelt – es kann weitergehen... und es gibt nur Wasser und in der zweiten (zusätzlich einen Boxenstop) und dritten Runde eine halbe Banane. Anm. am Rande: In der zweiten Runde laufe ich auf die Letzte des Feldes auf, die wesentlich älter als ich ist – sicher! – bis zu besagten Anstieg am Ufer – danach ist sie für mich nicht haltbar – Wermutstropfen: Sie hat noch 3 Runden, ich 1,5. Das Niveau hier sowieso der absolute Wahnsinn – komm mir vor wie ein Schuljunge... Der Spuk ist nach knapp über 5:50 vorbei und ich völlig erledigt... Wasser, ein alkofreies Weizen, ein Brot – und dann auschecken (geht auch ohne Band – der Zeitchip macht es möglich...). Danach relaxen am Strand die gezeichneten Knochen ruhen lassen... Abendessen doch im Quartier wie ursprünglich geplant – obwohl... das Catering (Grillteller, Steaks, Steaksemmel, Steckerlfisch, Nudeln, Kuchen zu mehr als humanen Preisen!!!) des Events dürfte echt so sensationell sein wie die gesamte Event-Organisation!… auch Personal bei Versorgung, Fragen, Unterstützung immer freundlich-lächelnd-hilfsbereit! und mit dem Wetter ist es auch genial gelaufen – Hitze erst danach! Am Abend nur mehr Essen und Flüssigkeit tanken … schlafen nicht zu vergessen …

21.06.2015 - Schwimm Festival Neusiedlersee

Ergebnis 5 km:

Gerald: 1:22:10

Kommentar:

Gerald: Am 21.06. war es Zeit für den nächsten Wettkampf dieser Saison - das Schwimmfestival Neusiedlersee - Mörbisch stand am Programm. Ein 5km Rundkurs um die Insel vor dem Mörbischer Strandbad. Nachdem ich mit einer großen Anzahl an Startern gerechnet hatte, war ich pünktlich um 8 Uhr bei der Nachmeldung. Tatsächlich waren es dann aber doch nicht so viele. Kurz danach gingen schon die Überraschungen los. Als erstes traf Stefan auf dem Rad ein und wir begrüssten uns herzlich. Kurz danach meine Mutter, mit der ich nicht gerechnet hätte. Danach kam noch Christian zum Anfeuern und ganz zum Schluss kam noch mein Cousin mit seiner Freundin. Angela war ja schon mit mir angereist, mit so vielen Leuten hätte ich aber niemals gerechnet. Jedenfalls habe ich mir riesig gefreut alle zu sehen! Kurz nach 9 Uhr war die Wettkampfbesprechung und dann zwängte ich mich auch schon in meinen Neo. Der Neusiedlersee bzw. das Wetter zeigten sich nicht gerade von der besten Seite. Stark bewölkt, windig, kühl, hoher Wellengang und eine erfrischende Wassertemperatur von 17°C versprachen nicht unbedingt ideale Bedingungen. Dementsprechend kurz fiel das Einschwimmen aus. Wenige Sekunden vorm Start schob ich mich auf eine der vordersten Positionen - links außen. Zwar der weitere Weg, allerdings wieder weg von der Masse. Und diesmal ging meine Taktik wieder voll auf. Die erste Boje war schnell erreicht, allerdings begann dann der Orientierungslauf. Der teilweise recht hohe Wellengang machte eine Orientierung sehr schwer bis nahezu unmöglich. Dieselben Schwierigkeiten wie ich hatten wohl auch mehrere andere Schwimmer, da das Feld sehr schnell auf die Flanken hin zerriss. Ich sah auch immer wieder Schwimmer, die stehen blieben und sich aufrichteten, um die nächste Boje auszumachen. Nachdem es bei der Wettkampfbesprechung geheißen hat, man solche sich einfach neben dem Schilfgürtel halten, verfehlten einige die dritte oder vierte Boje, da diese doch recht weit vom Schilf positioniert war. Ich wäre auch beinahe falsch geschwommen. Zu dem Zeitpunkt machten meine Arme und Schultern dann endlich auf - am Start waren sie noch recht schwer. Nach der ersten roten Boje ging es dann auf der gegenüberliegenden Seite der Insel wieder retour - allerdings wurde das Wasser dann so seicht, dass man bei jedem tiefen Armzug in den Schlamm griff. Somit musste man auf einen extrem flachen Zug umstellen und durch den geänderten Stil konnte ich meinen Kurs nicht halten und musste immer wieder die Richtung korrigieren. Nach der Boje fand ich mich auch in einer Gruppe mit ca. 10 Schwimmern wider. So ging es dann einige Zeit in der Gruppe durch flaches Wasser. Anschließend kam ein Kanal mit deutlich tieferem Wasser. Dort konnte ich wieder auf meinen tiefen Armzug umstellen und verfiel auch wieder in einen 3er Zug. Durch die ruhigeren und bewussteren Züge konnte ich schnell zur Spitze der Gruppe aufschließen, diese überholen und dann selbst Druck von vorne ausüben. Allerdings hatte ich jetzt wieder das Problem der Orientierung. Mir kam es so vor, dass hier bewusst keine Bojen mehr gesetzt worden wären, allerdings war nun auch schon die Kulisse vom Strandbad Mörbisch ersichtlich - und diese bot eine deutlich leichtere Orientierungsmöglichkeit als eine Boje. Nach einer letzten Richtungskorrektur kam eine Attacke von hinten, die ich zwar nicht abwehren, allerdings waren meine Arme noch so gut, dass ich mitgehen konnte. Gemeinsam distanzierten wir auf dem letzten halben Kilometer noch die nachfolgende Gruppe. Kurz vor dem Ausstieg musste man noch unter eine Brücke durchschwimmen - und auf dieser sah ich, dank unserer tollen Vereinsdressen, Christian und Stefan. Den Rest meiner Fangemeinde sah ich leider nicht, aber ich nahm an, dass sie trotzdem da waren. Ein Fingerzeig und ein Daumenhoch zu meiner Fangemeinde während des Schwimmens und dann noch mal volle Konzentration für die letzten Meter. Nach 1:22:10 stieg ich dann aus dem Wasser. Zwar zwei Minuten an meiner Zielzeit vorbei, aufgrund der widrigen Bedingungen aber trotzdem vollkommen ok. Wie immer kam mir der Bewerb deutlich kürzer vor, als er dann schlussendlich war. Insgesamt war es wieder ein toller Wettkampf, der richtig viel Spaß gemacht hat. Danke nochmal an alle meine Freunde, die zum Zuschauen und Anfeuern vorbeigekommen sind.

14.06.2015 - 28. Triathlon Neufeld

Ergebnis Sprintdistanz:

Ernst: 1:27:05 (18:49 - 38:30 - 26:58)

Ergebnis Olympische Distanz:

Christian (St.): 2:50:36 (31:34 - 1:14:25 - 1:01:37)
Ernst: 2:56:46 (38:53 - 1:18:05 - 56:49)
Bernhard: 2:57:52 (40:48 - 1:13:50 - 56:45)

Kommentare:

Ernst: Am Wochenende 13. und 14.06.2015 war es wiedermal soweit - Tri Neufeld. Für mich der schönste Event jedes Jahr, von P3 Robert Pscheidl perfekt organisiert. Am Samstag startete ich als Einziger von L.i.L, neben mir jedoch viele liebe Freunde wie die Alex und Erich Artner. Alles war super, durch die Hitze der vergangenen Tage hieß es aber Neoverbot. Dadurch etwas langsame Schwimmzeiten, aber sonst lief alles perfekt und mit 1:27:05 finishte ich die Sprintdistanz. Am Sonntag standen dann auch Christian und Bernhard von unserem Verein mit mir am Start. Wieder war Neoverbot, aber genauso wie am Vortag lief alles einwandfrei und mit 2:56:46 konnte ich die Olympische Distanz finishen. Super Event und nächstes Jahr bin ich wieder dabei!

Christian: Die Vorzeichen bei mir waren ja nicht die besten. Nach dem Bewerb auf der Donauinsel habe ich mir die kleine Zehe gebrochen und einen Schuhrandprellung zugezogen, welche sich auf bis in den kompletten Mittelfuss gezogen hat. Training eingestellt bis auf ein bisserl Radfahren, Laufen unmöglich. Also habe ich mir auch nichts erwartet. Toll war, dass Ernst und Don Bernardo auch gestartet sind. Vor dem Start wieder viele liebe Triathleten getroffen darunter auch die Alex und der Erich, genannt auch die Artners. Traumhaftes Wetter und Punkt 09.15 der Start. Geschwommen wurde ohne Neo und ich hatte schon beim Einschwimmen ein gutes Gefühl und das bestätigte sich auch beim Schwimmen. Mir hat es einfach gefallen und ich habe jeden Moment genossen. Überraschend kam ich mit Erich aus dem Wasser und ab ging es in die Wechselzone. Wechsel war gut und ab auf das Bike. Es waren zwei Runden zu je 20 Km zu absolvieren. Die erste Runde war gut, die zweite weniger, aber im gesamten war ich zufrieden aufgrund des Trainingsrückstandes, der ja in der heurigen Saison sowieso enorm ist. Das abschließende Laufen war dann nicht berauschend, der Fuss hat sich nach 2 KM bemerkbar gemacht und risikieren wollte ich bei Gott nichts mehr, so bin ich "gemütlich" gelaufen und habe die Atmosphäre genossen. Alles in allem ein wunderbarer Tag. Schwimmen und Radeln O.K. und wie immer nehme ich das Positive mit.

Bernhard: 07:30 ist Treffpunkt in Neufeld mit Ernst und Christian; einchecken, Start ist um 09:15. Davor Einschwimmen und ich dehne das ziemlich, um mich an die Temperatur zu gewöhnen – frisch - sehr gewöhnungsbedürftig. Ich bin geschätzte 15 Minuten im Wasser – hälfte der Zeit Brust den Rest Kraul... alles fühlt sich gut an - raus und auf den Start warten, dazwischen BZ messen – 229 - noch 2 BE in Form eines Nusskipferls mit Blick auf die Wassertemperatur und das was da kommt (im nachhinein 100 pro richtig) und die reduzierte Basis von 4 IE injizieren. Um 0915 geht es los und dann werden Erinnerungen an meine ersten TRI in Fuerte Ventura wach: rein ins Wasser – keine Luft – wie abgeschnürt, es schmerzt der Brustkorb – von Rhythmus nicht einmal ein Ansatz – die Wasserwellen tun das Ihre um mir das Atmen zu erschweren – keine Chance – Brustschwimmen um halbwegs Luft zu bekommen – ein Greul bis ich am Weg zur zweiten Boje bin, da beruhigt sich's einigermaßen. Nach der zweiten Boje wird es besser und bis zum Landgang habe ich dann mein Körper so halbwegs wieder im Griff, da spielt aber schon die Befüchtung etwas mit, dass es nachher nicht so weitergeht – wird aber nicht Realität! Die zweite Runde klappt dann soweit – aber die Zeit ist wiedereinmal zum Kübeln... in der WZ wieder BZ messen – 129 inkl. Nachbesserung d.h. 2 BE-flüssig sofort (für den normalen Alltag genug aber für das was jetzt kommt... ), Socken, Radschuhe, Handschuhe, Helm, Nummer Brille, Bike und ab - dauert fast 3 Minuten – muss aber so sein... Raus aus der WZ auf die 2 Runden – ziemlich schwere Beine, aber bis ganz oben am Hügel bei Hornstein kann ich mich motivieren …. bis zum Steinbrunner Anstieg, so gut es geht Kraft sparen ist die Taktik und dort den Hügel hinauf wieder den gewählten Speed halten, was auch funktioniert ;-) - rein nach Neufeld und diesmal die Sturzstelle des letzten Jahres “vorsichtig” passieren... zweite Runde “is the same principle” … und klappt auch – am Steinbrunner Anstieg passiere ich Ernstl – der stellt aber in der WZ alles wieder richtig... dort brauch ich wieder fast 3 Minuten – BZ messen >> 279 – da krachts!!! ich hab auch in Summe 6 BE flüssig intus seit der letzten Messung - spritzen oder nicht??? kurz überlegen mit dem Ergebnis – “NO!” - nur Wasser auf den 10 km Run –> Risiko... (logisch wären 0,5 IE gewesen)c- nicht gebrauchtes runter, Schuhe an, Sonnenschild und die Bottle Wasser für die ersten Meter zum Flüssigkeit aufbessern inkl. Dusche. Die zwei Runden sind o.k. (- nur die Zehen machen sich bemerkbar – wie Blasen aber das trügt und ist in den Jesuspatschen dann hinterher nicht mehr spürbar, aber begründet in den “zu selten getragenen Nike Free...”) auf den letzten Metern dann die Info “2:55” was Moti pur ist und knapp unter 3 Stunden geht sich aus... wenigstens das ist zufriedenstellend. Kurzes Zusammensitzen mit LiL bei Erdinger und “Brötchen”, kurzes Bad im See und dann auf die Achse Richtung Purbach – diverses Zeugs holen. Direkt weiter Richtung Heimat und ohne Pause den Job antreten um 1700 - mit 5 Min. Verspätung Dienstbeginn – ein Danke den Kollegen! “Full program” und wieder einmal wenig Schlaf... Tri On

06.06.2015 - SWIManiak

Ergebnis 4,5 km:

Gerald: 1:11:13

Kommentar:

Gerald: Nach knapp dreiwöchiger Trainingspause wegen einem gebrochenen Finger, stand mein Start für diesen Bewerb auf sehr wackligen Beinen. Erst am Mittwoch entschied ich mich für den Start. Vor Ort angekommen noch schnell die obligatorische Nachmeldung erledigt und dann besichtigte ich noch die Strecke. Der Klopeinersee selbst zeigte sich von seiner besten Seite – klares Wasser und eine Wassertemperatur um ca. 24 Grad. Um 12:30 noch die Wettkampfbesprechung und dann zog ich mir schon den Neo an und machte mich ans Einschwimmen. Bereits da merkte ich, dass ich heute – aufgrund der Trainingspause – nicht mein volles Potential würde abrufen können. Nichts desto trotz wollte ich den Wettkampf genießen und mir dadurch nicht die Laune verderben lassen. Um kurz vor 13 Uhr mussten wir uns leider dicht gedrängt hinter dem Start aufstellen. Diesmal wurden keine Abweichungen nach links oder rechts toleriert. Dementsprechend dicht war das Feld die ersten zwei, vielleicht sogar dreihundert Meter. Erst nach der ersten Wende wurde das Feld lockerer und das Schwimmen einfacher. Ich steckte dennoch in einer Gruppe fest – wobei feststecken nicht das geeignete Wort ist. Ich hätte ja doch nicht schneller schwimmen können. Insgesamt war es eine halbwegs schnelle erste Runde – der Landgang störte jedoch etwas. In der zweiten Runde schwamm ich zwar an der Spitze der Gruppe, konnte mich aber keinen Meter absetzen. Nach einer der Wenden fand ich mich dann an zweiter, dritter Position wieder und nutze den Schwimmschatten des Vordermanns aus. In der dritten Runde dasselbe Bild. Die Gruppe bis zur Wende anführen und aufgrund der schlechteren Linie eine Position verlieren. Nicht weiter tragisch. Auf dem letzten Kilometer fühlten sich meine Arme zwar relativ entspannt an, Nutzen konnte ich daraus aber keinen ziehen. Ich versuchte zwar eine Attacke, konnte mich aber nicht absetzen. Dann kam die letzte Wende und somit auch die letzten 500 Meter. Hier wollte ich zwar nochmal alles geben, als dann aber die entscheidende Attacke, etwa 300 Meter vorm Ziel, von hinten durch zwei Schwimmer aus unserer Gruppe kam, konnte ich nicht mehr nachsetzen und musste diesmal sogar abreissen lassen. Eine neue und gleichzeitig interessante Erfahrung für mich! Im Ziel war ich dann doch glücklich, dass das Rennen nun zu Ende war, da meine Arme doch ziemlich kaputt waren – die fehlenden Trainingseinheiten machten sich bemerkbar. Als dann die Ergebnislisten ausgehängt wurden, war ich mit meiner Zeit von 1:11:14 gar nicht unzufrieden. Es sind weitere Punkte für den Cup – und schlussendlich sollten es, aufgrund eines kleineren Starterfeldes, mehr Punkte sein als am Stubenbergsee!

30.05.2015 - Vienna City Triathlon

Ergebnis Sprintdistanz (0,5 - 21 - 5):

Christian (St.): 1:16:14 (10:35 - 36:33 - 26:04)
Ernst: 1:21:23 (12:50 - 38:15 - 26:42)

Kommentare:

Christian (St.): Wieder war Stefan als Begleitung dabei und der liebe Ernst als Starter. Mein Bruder kam dann auch noch vor dem Start vorbei und Angi u. Gerald auch, was mich sehr freute. Unser Start war pünktlich um 11.38 Uhr und da die Donau auch eiskalt war (15 Grad), wurde die Schwimmstrecke verkürzt, angeblich statt 750 m auf 500 m und tatsächlich waren es knapp 600 m, daher mit der Schwimmzeit ganz zufrieden. Durch die Kälte war ich aber wie betrunken, als ich aus dem Wasser kam. Wechsel funktionierte gut und ab auf die Piste, zwei Runden zu je 10,5 km standen an, wobei das waren in Wahrheit knapp 10,8. Es machte mir unheimlich Spaß und ich konnte ständig Leute überholen. Nach 36 Min. kam ich vom Rad runter und ab auf die Laufstrecke von 5 km. Komischerweise war das Gefühl viel besser als die Zeit dann von 26 Min. Auch hier habe ich mich vom vielen Überholen blenden lassen und dachte eben, dass ich unter 5 Min. am Kilometer laufe, dem war dann nicht so. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit diesem Event und sehe positiv in die Zukunft.

Ernst: Mein erster Sprint Tri 2015! Das Wasser hatte gerade 15,4 - Gott sei Dank durften wir mit Neo schwimmen, aber ich sags euch - es war trotzdem saukalt. Das Schwimmen ging trotzdem recht gut. Die Schwimmstrecke wurde wegen der Kälte auf 500 Meter gekürzt, nach 12:50 stieg ich aus dem Wasser. Dann aufs Rad die ersten 5 Km gingen super, dann die Wende zurück Richtung Reichsbrücke. Dort kam der Hammer: Zuerst begann die linke Wade zu krampfen. Aber so stark, dass mir nur eines blieb: Ausklinken aus dem Pedal, nur mit rechts treten und links dehnen! Hahahaha, jetzt begann die rechte Wade zu krampfen, also das Ganze umgekehrt. Linkes in Pedal, rechts raus und dehnen. Hahahaha, nun begannen beide zu krampfen, sodass ich nicht mal mehr aus den Pedalen kam. Also so weiterfahren oder wie man das nennen kann. Immer wieder antreten, dehnen und so weiter.... Ganze 5 km ging das so, dann war der böse Zauber Gott sei Dank vorbei. Die Krämpfe lösten sich und ich konnte wieder antreten, aber dennoch mit Schmerzen in beiden Waden. Mit einer Radzeit von 38:15 auf die Laufstrecke. Natürlich spürte ich die Waden, aber ich lief dennoch mit einer Zeit von 1:21:23 über die Ziellinie. Die nächsten 3 Tage waren echt ein Wahnsinn, ich konnte fast nicht gehen :-)

21.05.2015 - Vienna Open Water

Ergebnis 1,9 km:

Bernhard: 38:45

Kommentar:

Bernhard: Vienna Open Water steht auf dem Program – Beach Club neue Donau! Anne und Jorge organisieren diesen. Nach knappen 5 Stunden Schlaf in die Firma, wo ein zweites Frühstück fast schon Usus geworden ist. Der Dienst ist ziemlich ruhig. Zu Hause dann Essen und ein paar Dehnungsübungen - sind auch noch drinnen sozusagen als Body-warmup at home! Eigentlich war ich den ganzen Tag ziemlich unruhig – Bauch/Halsgefühl – obs nur “so” war oder der erste Schwimmbewerb, Unstimmigkeiten, Dibs, Unterbewusstseinsnervosität > ich kanns nicht sagen. - Hin zur Donau und dort den 3,8 km Schwimmern zusehen … bei 15° Lufttemperatur mit Winterdaunenjacke, HEAD-Weste... und kalt sein! Wasser offiziell 19° - ich hab 16° gemessen am Ufer - Lufttemperatur 12° oder 13° schätze ich... Ich habe beim Zusehen überlegt ob ich überhaupt starten soll - außerdem hatte ich nur 2 Messstreifen dabei – was alleine schon einem Harakiri gleicht und dann beim ersten Messen 60 BZ; also einen Riegel gegessen und bin dann 2 km “warm”-gelaufen - in Jean und Nike-Jacke um nicht anzufrieren! Weil ich dann warm war hab ich mich entschlossen zu starten und bei Problemen nach 1 km Schluss zu machen. Also rein in den NEO - noch ein Mohnkuchen vom Ströck gefuttert - aufwärmen - im Neo Laufen und dann vor der ersten Wasserberührung ein Bottle mit 2 BE! Ab ins Wasser und 250 m Einschwimmen - die ersten Meter sind gewöhnungsbedürftig - auch weil es das erste Mal Freischwimmen in der Saison ist – kein Wunder – nee Überraschung ist besser ;-) Nach dem der 3,8 km Event beendet war, ging es anschließend los; hab mich hinten gehalten – logischerweise - und bin mein Tempo geschwommen - war ein Zick-Zack-Kurs mit 4x ca 500 m Längen und elektronischer Zeitnehmung. Die ersten beiden Längen waren ruhig und bei der entscheidenden Wendeboje war ich von Abbruch weit weg. Auf der dritten dürfte ich gefühlsmäßig ziemlich kreuz und quer geschwommen sein - auf der letzten hatte ich das Gefühl doch schneller schwimmen zu können - trotzdem beim Distanzschwimmen muss ich noch etliches tun - aber Schwimmen ist ja sowieso eine einzige Baustelle. Nach dem Ziel bin ich weiter >> Ausschwimmen. Raus aus dem Wasser, umziehen und BZ messen mit dem letzten Streifen 106 BZ - perfekt. Auch war das Temperaturgefühl im Wasser total o.k. - das kalte Wasser (= zusätzlicher Energieverbrauch), die Anstrengung und das Adrenalin, die geschätzen 8 BE (Riegel, Mohnkuchen und die Bottle) waren goldrichtig - von der Zeit die ich geschwommen bin bis jetzt noch kein Tau. Umziehen und da mich Jorge gebeten hat ihm nach dem Event beim Abbauen zu helfen – als Revanche für den letzten Event... hab ich das natürlich gemacht! D.h. mit anschließendem sitting together war ich um 23.00 zu Hause – Nacharbeiten haben bis um 02:00 gedauert hat - d.h. wieder nur knappe 5 Stunden Schlaf! Nachdem ich gerade meine Zeiten gecheckt hab – sprich 38:45 auf 1,9 wäre das dem Ziel konstant unter 2 Minuten zu schwimmen nahe - leider mit NEO.... aber die Richtung stimmt :-) Aber wie schon erwähnt alles Baustelle - und wieder 40ster wie beim Schlössermarathon!!! That's life! Aber im Nachhinein “tres bien” ein Ergebnis zu haben... ;-)

17.05.2015 - Schlössermarathon

Ergebnis Halbmarathon:

Bernhard: 1:44:53

Kommentar:

Bernhard: Knappe 5 Stunden Schlaf ist schon eigentlich fahrlässig… auf um 06:50 und ein Karottenfrühstück mit 3 IE – zusammenpacken und um 08:30 sitz ich im Auto und auf der A23 nehm ich dann doch die falsche Ausfahrt – aber das ist rasch korrigiert. In Lassee treffe ich auf der Straße Jorge der mich “angemeldet” hat – leider ohne Clubeintrag – aber das sei verziehen - weils günstig war... ;-) - ich hole das Startpackage - Toilette am Sportplatz und dann einmal in der Botanik – irgendetwas stimmt mit meinen Eingeweihden nicht... (bei Run selbst aber dann kein Problem) aufwärmen und BZ 100 bedeutet: das vorbereitete Müsli passt genau! 09:30 Start - trocken und frisch - leichter Rückenwind und nach 200m links ab auf eine Schotterpiste – die ersten 5 km sind o.k – aber ab dann ging es gefühlsmäßig leicht bergauf - täuscht aber laut Garmin-Aufzeichnungen... aber es sind so lange giftig-sanft ansteigende Straßen und dann wieder kurz bergab und alles gegen den Wind und das war wie gegen eine Mauer; die Verpflegungen sind für den 1/2en fast zu viel aber für den parallelen Marathon o.k. - Wasser ist für mich immer o.k. und am zweiten Teil esse ich 3 Bananenstücke. Ich finde wieder einen Pacemaker – aber trotz diesem ist der Wind eine Herausforderung. Am letzten Km geht aber auch ihm die Luft aus. Im Ziel – nach 1 Stunde 45 Minuten (Plan war die 1:40 anzukratzen - :-((( ) BZ 162 - zwei Erdinger alkoholfrei und zwei Weckerl und dann erfahre ich das der Shuttle erst um 13:00 fährt – der Erste!!! Beim Herumschlendern sitzen dann die “Fuchsen” an einem Tisch, wo Mama-Fuchs den Genusslauf (9 km) gelaufen ist und die
bringen mich Erledigten zum Auto (war eben kein Rundkurs… auch ne neue Erfahrung) Noch eine Stunde auf ein Shuttle warten müssen und mir war eh schon ziemlich kalt... wäre heftig gewesen - alles in allem ziemlich durchwachsen… Heim und auf der Fahrt macht sich extreme Müdigkeit bemerkbar, bei einer Ampel muss ich aussteigen und mich durchstrecken – Krämpfe bahnen sich an – Duschen und etwas mehr als 1 Stunde pennen auf Balconyland – war unbedingt notwendig! Bei den Eltern vorbei eine Kleinigkeit essen und wieder ab vor die Glotze… Eishockey WM-Finale auf Sport+. Tja die nächste Woche ist auch mehr als heftig terminmäßig die VOW-Veranstaltung am Do werde ich als Trainingseinheit betrachten – morgen ist Ruhe, aber ich hab auf einen Frühdienst getauscht weil am Abend die Burtsltagfeier von Pia ist – heißt definitiv kein Training – würde auch nicht gehen, bin total erledigt - heute schon - und schlafen werde ich wieder nix – morgen 08:00 Dienst!

17.05.2015 - Ironman 70.3 St. Pölten

Ergebnis:

Christian (Sch.): 5:46:13 (41:43 - 2:54:02 - 2:01:36)
Christian (St.): DNF (39:30 - 3:19:25 - ---)

Kommentare:

Christian (Sch.): Nachdem mein Halbdistanzdebüt 2014 für mich erfreulich verlief und mir wahnsinnig viel Spaß gemacht hat, war für mich eigentlich schon nach dem Zieleinlauf klar, dass ich 2015 in St. Pölten starten werde. Treffpunkt am Samstag 09:00 in Stixneusiedl bei Christian. Er war aber nicht daheim und so haben Stefan und ich kurzerhand sein Haus ausgeräumt. Nachdem das Auto eingeräumt war, Abfahrt zum nächsten Treffpunkt; St.Pölten Hauptbahnhof. Christian St. in Empfang genommen und uns auf den Weg zum Veranstaltungsgelände gemacht. Startnummern abgeholt, Räder hergerichtet, Wechselzonensackerl befüllt, Räder in die Wechselzone gehängt und anschließend unser Quartier bezogen. Auf der Suche nach einer Pizzeria welche geöffnet und auch den Pizzaofen angeheizt hat haben wir halb Niederösterreich durchquert um nach einer fast 2-stündigen Odyssee letztendlich in Herzogenburg zu landen. Nach dem Essen retour ins Quartier, etwas chillen, blöd reden, fernsehen und gute Nacht. 3:50 Tagwache, Frühstück und anschliessend Abfahrt in Richtung Wechselzone. Räder mit Luft befüllt, Wasserflaschen am Rad montiert, kurzer Radcheck, zum x-ten mal die Reihen gezählt um nach dem Schwimmen mein Rad wiederzufinden. Bei ca. 2500 Rädern gar nicht so einfach die Orientierung nicht zu verlieren. Im Anschluss war es auch schon an der Zeit um uns gemütlich Richtung Schwimmstart zu begeben. Nachdem ich mich in den Neo gewurschtelt hatte in dem ich aufgrund der Winterspeckreste aussah wie eine abgebundene Knackwurst begab ich mich zum Vorstart. Die Wassertemperatur betrug winterliche 18°C und so entschied ich mich erst so spät als möglich ins Wasser zu gehen. Selbstredend, dass das Einschwimmen ausgelassen wurde :-) Als der Platzsprecher "noch 2 Minuten" verlautbarte, schob ich die Eisschollen beiseite und stieg in die Fluten. 3 Kraulzüge bis zum Steg um eine für mich gute Ausgangsposition zu haben. Angenehm überrascht war ich, das sich 18° C gar nicht so kalt anfühlten wie gedacht. Kann aber auch sein, dass die ca. 400 Starter in meiner Altersklasse genau das gleiche Prozedere wie ich durchgeführt haben und sich der See deshalb um ein paar Grad erwärmt hat. (400 Starter x ca. 250 ml (37°C) x Millionen cbm Seewasser = Temperaturanstieg um ????°C ) Nach dem Start habe ich sofort meinen Rhythmus gefunden und ich konnte aufgrund meiner Linienwahl berührungs- und kampflos den ersten See durchqueren. Beim 200 Meter Lauf zum nächsten See hat mich Stefan angefeuert und mit einem " ein Gel ein Gel" bin ich lachend in den zweiten See gesprungen. Die letzten 900 Schwimmmeter waren auch problemlos und mit meiner Gesamtschwimmzeit bin ich sehr zufrieden. In der Wechselzone habe ich sofort mein Radsackerl gefunden und mir beim Umziehen bewusst Zeit gelassen und mich noch in Ruhe abgetrocknet. Raus aus dem Zelt, Schwimmsack abgeben und mein Rad ebenfalls auf Anhieb gefunden. Die ersten 20 km auf der Autobahn Richtung Traismauer waren trotz leichtem Gegenwind genial und ein einzigartiges Erlebnis. Das Tempo passte auch und ich freute mich schon auf die erste Steigung bei Krustetten. Kurz aber knackig stellte der Anstieg kein großes Problem dar. Am "Gipfel" noch schnell die alte, grausliche, ranzige Trinkflasche gegen eine nagelneue & volle getauscht und die Abfahrt in Angriff genommen. Die Abfahrt war leider von einigen Stürzen geprägt, aber bei den teilweise übermotivierten Athleten hat mich das auch nicht sonderlich gewundert. Das Motto "Wer später bremst ist länger schnell" hat hier bei einigen nicht ganz funktioniert. Eher sollten sich einige ein neues Motto, nämlich "Lieber erst um Zwölf zu Haus als um Elf im Krankenhaus" zulegen. Die Passage in der Wachau war dann für mich eine gemütliche Radlerei mit Sonnenschein, kurzem Regen und etwas Wind. Bei KM 45 meldete sich dann meine Blase und meinte ich soll sie bitte entleeren. Nachdem ich aber gerade gut im Schwung war und nicht stehenbleiben wollte, überlegte ich kurz mein Geschäft im Rollen zu erledigen. Keine zwei Minuten später tauchte vor mir ein Starter auf, welcher bergab rollte und seine Blase entleerte. Hose, Beine & Schuhe waren vollkommen versaut und nass. Mein erster Gedanke: So etwas habe ich nicht notwendig und die 2 Minuten, die ich bei der Pinkelpause verliere sind mir das sicher nicht wert. Kurzerhand ein schönes Platzerl gesucht, das Rad angelehnt und in aller Ruhe und ohne Hose, Beine & Schuhe zu versauen mein Geschäft, mit einem wunderbaren Ausblick auf die Donau und die Wachauer Weinberge erledigt. Weiter durch die Wachau in Richtung Gansbach. Ich hatte mir die Steigungen bzw. die KM Anzahl Steigungsbeginn/Steigungsende auf meiner Trinkflasche notiert, damit ich 2-3 KM vor den Steigungen das Tempo etwas dosieren wollte. Vor der Steigung Gansbach wie geplant das Tempo etwas reduziert, ein Gel eingeworfen, ein großer Schluck Wasser getrunken und schon war der Berg vor mir. Die ersten Kilometer waren ganz ok, aber irgendwann habe ich die Übersetzung dann nicht mehr sitzend treten können. Raus aus dem Sattel und wie ein Dampfross langsam aber doch hinaufgeschnaubt. Kurz überlegt ob ich absteigen soll, mich aber dann doch für das Weiterkämpfen entschlossen. Alle paar Minuten auf die Uhr gesehen wieviele Kilometer ich diese Schinderei noch durchmachen muss, aber es schien als ob jemand die Kilometeranzeige immer wieder auf Null zurücksetzt. Irgendwie habe ich mich dann aus dem Loch herausziehen können und die letzten Meter zum Gipfel vergingen wie im Flug. Die Abfahrt war dann genau mein Ding. Klein gemacht, größter Gang und Vollgas. Das Adrenalin beim Bergabfahren ließ die Schmerzen vom Anstieg wieder vergessen und da das Radziel auch nur mehr ca. 20 km entfernt war ließ ich es auf dem letzten Teilstück ordentlich krachen. Ein letztes Mal in die Wechselzone und ab auf die Laufstrecke. Stefan stand schon wieder zum Anfeuern bereit und lächelnd nahm ich die 21,1 KM in Angriff.  Zwischen KM 2 und 4 fiel ich dann wieder in ein leichtes Motivationsloch, aus dem ich mich aber auch wieder herausziehen konnte, indem ich den Lauf in Teilstücke zerlegte und mich zuerst auf das erste Viertel konzentrierte, nach KM 5 dann auf das erste Drittel, nach KM 7 dann auf die erste Hälfte. So konnte ich dann die ersten 10,4 km ganz passabel absolvieren. Die Schmerzen wurden zwar etwas mehr, aber meinen Willen hatte ich durchgesetzt. Die letzte Runde zerlegte ich auch wieder in Teilstücke, diesmal von Labestation zu Labestation (ca. 2,5 km) und so konnte ich zwar das Tempo nicht ganz halten, aber der Kopf war nun kein Hindernis mehr. So lief ich von einem Teilstück zum nächsten und als ich die letzte Labe passiert hatte, konnte ich das Tempo sogar wieder etwas erhöhen. Der Zieleinlauf in St.Pölten war einfach ein cooles Erlebnis und die Stimmung unter den Zuschauern war einfach unbeschreiblich. Abschliessend noch ein RIESEN DANKE an Stefan, welcher uns perfekt betreut hat (Sackerlträger, Sachenhalter, Handyeinstecker, Schlüsseleinstecker, Pumpenträger, Kleidersackabgeber, Pumpenwegbringer, Spaßfaktor, Motivator, Zuseher, Fotograf u.v.m.).

Christian (St.): Es hat wunderbar alles angefangen. Am Samstag sind wir angereist, wobei ich aus Gmunden und Stefan und Christian aus Wien. Wiedermal eine Zugfahrt und die war super nett. Anschließend Startnummer geholt, war easy wie überhaupt noch nie, dann weiter zum Quartier und dann der Versuch der Nahrungsaufnahme. In Perschling (da haut es einem die Zähnt ausse) war das ein schwieriges Unterfangen. Knapp vor dem Zusammenbruch haben wir dann nach über zweistündiger Warterei und Suche doch noch ein Lokal gefunden in Herzogenburg, die dann doch Geld verdienen wollten. Anschließend ab in das Quartier, Fußball schauen und alles herrichten. Sonntag 04.00 Uhr früh Tagwache (dank Christian Numero due) und ab ging es zum Frühstück und dann zur Wettkampfstrecke. Stefan hat wie immer toll betreut und wir hatten viel Spaß vor dem Schwimmstart. Um 07.35 Uhr kam dann meine Altersklasse dran. Rein in den saukalten Viehofenersee und ab ging es. Schwimmgefühl war ok, die Zeit nicht so berauschend, das ging schon mal schneller. Wechsel für meine Begriffe perfekt und ab auf die Radstrecke, die ersten 40 KM und der erste Anstieg waren ok und ich dachte mir ich habe echt gute Beine heute, aber das war es dann auch. Mental- und motivationsmäßig total eingegangen. Mein 11. Halbironman und er sollte total in die Hose gehen. 10 wunderbar bestanden, der elfte sollte es nicht sein. Ich war ehrlich gesagt nie beim Rennen und wenn du das nicht zu 100 Prozent bist, wird es auch nichts. Die Radzeit eine Katastrophe, aber pfeif auf die Zeit dachte ich mir und zog mir die Laufschuhe an. Der erste Kilometer wieder gut, aber nach 2,5 km war endgültig Schluss. Es war kein Wille mehr sich zu quälen. Aber jetzt wo 3 Wochen vergangen sind, sehe ich es als sehr wertvolle Erfahrung, denn ohne Negativen gibt es kein Positives. Ich habe meine Lehren daraus gezogen und lerne noch immer davon, das ist das Gute an diesem "verpatzten" Rennen gewesen.

Stefan: Mitte Mai, das Wochenende vom halben Eiermann in St. Pölten. Zum selber starten war ich wenig bis gar nicht motiviert, aber zuschauen und unsere Starter, die beiden Christians, wollte ich schon anfeuern. Christian (St.) war auf Kurzurlaub Nähe Gmunden, also trafen sich Christian (Sch.) und ich am Samstag direkt bei Christian (St.), um einige seiner Tri-Sachen mitzunehmen. Und hätte der Nachbar, der das Haus aufsperrte, nicht so streng geschaut, wäre vielleicht auch noch ein Fernseher mitgegangen um später bei willhaben zu landen :-) Die Reise ging zunächst zum St. Pöltner Bahnhof, um Christian (St.) abzuholen. Wir waren jedoch viel zu früh dran – ein ausbaufähiges Zeitmanagement für einen Spediteur muss ich sagen ;-) Zu dritt ging es dann in Richtung NV-Arena, um die organisatorischen Dinge zu erledigen. Langsam machte sich Hunger bemerkbar und wir wollten in unsere Stammpizzeria in Perschling, wo auch unsere Unterkunft war. Beim ersten Versuch noch geschlossen, erfuhren wir beim zweiten Versuch, dass der Ofen noch länger nicht bereit war. Nächster Versuch war in Herzogenburg, auch dort hatten zwei weitere Lokale noch geschlossen. Als Überbrückung half dann ein kleiner Snack in einem Cafe, um die Zeit bis zum Öffnen einer Pizzeria vergehen zu lassen. Dort bekamen wir endlich etwas zu essen – hallelujah! Zurück in der Unterkunft verbrachten wir den Abend mit fernsehen (Deutsche Bundesliga, Fluch der Karibik) und Plaudereien, großteils niveaulos und daher lustig :-) Am Sonntag Tagwache um 04:00. Aufbruch Richtung Startgelände. Fotos machen. Alles Gute wünschen. Christian (Sch.) startete um 07:15, Christian (St.) 20 min später. Für mich hieß das also planen, wann ich wo sein sollte, um ein Fotos festzuhalten und Anfeuerungen loszuwerden. Hat bis auf einmal funktioniert, Christian (Sch. aka der Panierer) war beim bike-out zu schnell für mich. Faszinierend war wie bei jedem Triathlon, welch krassen Zeitfahrmaschinen da durch die Gegend gelenkt werden - immer wieder sehenswert. Als die beiden auf der Radstrecke waren, hab ich eine Stunde Schlaf im Auto nachgeholt :-) Danach hieß es die Jungs beim beginnenden Lauf zu sehen und zu motivieren. Nach dem Bewerb ging es recht zügig nach Hause!

09.05.2015 - Apfelland Schwimmmarathon

Ergebnis 3,8 km:

Gerald: 57:12

Kommentar:

Gerald: Am 09.05.2015 war es soweit - Start in meine Freiwassersaison! Verletzungsbedingt war die Vorbereitung in den ersten beiden Monaten etwas schleppend, ab März konnte ich aber wieder ein regelmäßiges Training aufnehmen. Somit war ich dann auch rechtzeitig fit für den ersten Bewerb. Etwas spät aber noch rechtzeitig erschien ich am Veranstaltungsort. Schnell noch die Nachmeldung abgeben, den 400 Meterbewerb sowie den Start vom 1500 Rennen angeschaut und dann zog ich mich auch schon um. Dann gings ans einschwimmen. Mit 20° Celsius hatte der Stubenbergsee eine ideale Wassertemperatur für einen tollen Wettkampf. Als es Zeit für den Start wurde, reihte ich mich am rechten Rand vom Feld ein - deutlich neben der Startlinie. Allerdings ging diesmal meine Taktik, auf diese Weise "Zweikämpfen" im Wasser auszuweichen, nicht ganz auf. Plötzlich waren mehrere Schwimmer noch weiter rechts von mir und ich startete dann eben nicht wie gewollt ganz aussen. Ganz so schlimm kam es mit den Zweikämpfen dann aber nicht. Nur wenige Berührungen an den Beinen und eine leichte an der rechten Schultern waren die einzigen Feindberührungen bis zur ersten Boje. Nachdem bis hierher alles gut lief, verflog auch meine anfängliche Nervosität. Auf der nun folgenden langen Gegengerade musste ich mich nicht mehr nach der Boje orientieren, da ich - gefühlt - im Mittelfeld schwamm und  somit die Richtung vorgegeben war. Nach rund einem Kilometer hatte ich dann auch einen guten Rhythmus gefunden. Eine Zeit schwamm ich neben einem Konkurrenten, bevor ich mich vor ihm platzieren konnte.  Vor der zweiten Boje konnte ich dann noch zu einem weiteren Kontrahenten aufschwimmen, allerdings erwischte ich die Wende nicht gut und war gleich wieder ein paar Meter zurück. Interessanterweise hatte ich nach der Wende ein paar Probleme eine gerade Linie zu schwimmen und musste immer wieder die Richtung korrigieren - und das kostet bekanntlich Zeit. Das Loch zum Vordermann war nach ein paar Hundert Metern jedoch wieder zu und ich konnte noch vor dem Ende der ersten Runde vorbeiziehen. Aufgrund des Flachwassers beim Wendepunkt musste ich diesen gehend umrunden und sah dabei, dass wenige Meter vor mir zwei Schwimmer waren und davor ein größeres Loch bevor die nächste Gruppe kam. Etwas übermotiviert machte ich mich auf in die zweite Runde. Noch vor der ersten Wende waren die beiden Schwimmer eingeholt und die Wende gelang sehr gut. Allerdings kam jetzt wieder die Gegengerade und die Gruppe vor mir war noch geschätzte 40 bis 50 Meter vor mir - aber dieses Loch wollte ich um jeden Preis noch zuschwimmen. Auf der langen Geraden musste ich anfangs rausnehmen, da ich mir noch was für einen schnellen letzten Kilometer aufheben wollte. Langsam merkte ich dann auch, dass von hinten eine Gruppe wieder aufschliessen konnte. Vor der letzten Wende wollte ich aber unbedingt vorne bleiben, damit ich, wie in der ersten Runde, nicht wieder auf die Aussenbahn abgedrängt würde. Dies gelang mir dann auch dadurch, dass ich noch vor der Boje das Tempo wieder erhöhte. Nun stand die letzte Gerade zum Ziel hin an und die Gruppe vor mir deutlich näher. Meine Pace war sehr gut und ich konnte die Gruppe bereits etwa auf der halben Strecke einholen. Anfangs wollte ich nur in der Gruppe mitschwimmen und es in einem Schlusssprint entscheiden, allerdings waren meine Arme noch gut und ich entscheid mich, gleich zu überholen. Nachdem die Schwimmer aber leicht aufgefächert schwammen und ich nicht zu viel Weg machen wollte bei einem umschwimmen der Gruppe, ging ich volles Risiko und schwamm mitten durch. Beinahe zu viel Risiko, ein, zwei leichte Berührungen aber ich kam gut durch. Nur noch geschätzte 200 Meter und ein weiterer Schwimmer in Reichweite. Aber hier konnte ich nichts mehr ausrichten, selbst ein letzter 50 Meter Sprint brachte mich nur unwesentlich näher. Dann mussten die letzten Meter aus dem Wasser heraus wieder gehend zurückgelegt werden. Und meine Gedanken bei meinem offiziellen Ziel: geht sich das unter einer Stunde aus?!? Und dann die Erleichterung im Ziel! 57 Minuten und 13 Sekunden! Deutlich drunter. Das Ergebnis und der tolle Bewerb zauberten mir dann ein Lächeln von einem Ohr zum anderen ins Gesicht. Geschwind nahm ich noch eine kleine Stärkung zu mir und dann gings zum Ausschwimmen. Insgesamt belegte ich schlussendlich den 29. Gesamtrang, 27. nach Geschlechtern und 17. in der Altersklasse. Somit sind die ersten Punkte für den Cup auf meinem Konto und ich freue mich schon auf den nächsten Bewerb in drei Wochen. Der Stubenbergsee war ein super Wettkampf, eine tolle Erfahrung und ein gelungener Saisonauftakt für mich! Mein Dank an Angela für die Begleitung, den Support und die tollen Fotos!

01.05.2015 - 1. Push Your Limit Run

Ergebnis 5 km:

Gerald: 22:03

Ergebnis 10 km:

Ernst: 47:18
Ingeborg: 47:56

Kommentare:

Gerald: Am 1. Mai stand mein erster Wettkampf für die laufende Saison am Programm. Interessanterweise war es ein Lauf. Nachdem es aber in der Vorbereitung praktisch kein Lauftraining gab, war ich schon sehr auf das Ergebnis gespannt. Gut ausgeruht war ich dann kurz vor 9 Uhr bei der Nachanmeldung. Unschlüssig bis in der Früh, ob ich die 5 oder 10 km in Angriff nehmen sollte, habe ich mich dann dank eines guten Ratschlags für die kurze Distanz entschieden. Gemeinsam mit Ernst noch ein Plauscherl beim Einlaufen und dann war es auch schon 10 Uhr - Start für beide Kategorien. Ich bin bewusst mit einem für mich hohen Tempo gestartet und konnte das Tempo auch bis zum Schluss halten. Ab Kilometer 3 haben allerdings wieder die bekannten Schmerzen im Knie eingesetzt und ich habe sogar an einen Abbruch des Rennens gedacht. Nachdem die Schmerzen aber erträglich waren, habe ich das Rennen doch regulär beendet. Mit meiner Zeit von 22:04 Minuten bin ich mehr als zufrieden. Mit Angela habe ich dann noch die restlichen Teilnehmer angefeuert. Alles in Allem ein toller Event, der sicherlich Potential hat. Nächstes Jahr bin ich allerdings nur mehr als Helfer dabei :-)

Ernst: Am 1.5.2015 startete ich beim ersten Push your Limit Run, veranstaltet von Tristyle unter Conny Köpper und Elisabeth Niedererder. Die Laufstrecke: 10 km in Schwadorf. Eine kleine, aber sehr nette Veranstalltung! Mir gings von Anfang an super und ich konnte in 47:18 finishen. Das ergab auch den 1. Platz in meiner Alterklasse. Super, a Stockerlplatz und einen Pokal :-) Nur so am Rande erwähnt: Ich war auch der Zweitälteste bei diesem Run - der Älterste war 78 :-)

Ingeborg: Ernsti und ich sind am 1.5.2015 beim 1. Push your Limit Run angetreten. Und zwar über 10 km. Gerald noch dazu über die 5 km. Das Wetter hat perfekt mitgespielt, ideale Laufbedingungen also! Vor allem war mal KEIN Wind (eine echte Sensation auf dieser Strecke). Die Organisation und Verpflegung war spitzenmäßig! Ich bin auch mit meiner Zeit sehr zufrieden - 47:56 (1. in meiner AK und Gesamt Damen 3.), zumal ich eigentlich nicht wirklich viel trainiert hab. Der Grundstein für meinen HM am 15.11.2015 ist somit gelegt! Bin beim nächsten Mal sicher wieder dabei!

19.04.2015 - 10. Int. Burgenland Duathlon

Ergebnis Hauptbewerb (10km - 40km - 5km):

Bernhard: 2:31:26 (47:56 - 1:15:22 - 24:16)

Kommentar:

Bernhard: Meine Blutzucker(BZ)-Werte in der Nacht (wie in den letzten Tagen) - mittelprächtig, daher ein kleines Frühstück: Kaffee, Karotten mit Cottagecheese und dann 30 Minuten Dehnen – sozusagen als aufwärmen für ORDU (Zeitfahrhobel). 09:45 Treffen mit Geri bei den Eltern, wo ich mein Frühstück ergänze. :-) Am Weg nach Parndorf Telefonat – Christian ist krank... – man hört es – kommt aber... Das Dress-Thema scheint ein Roulette – Geri plant Jacke - ich entschließe mich für kurz/kurz und Geri macht es dann auch so wie ich - und das passt im nachhinein total – 16° Temperatur sind genial – der Wind könnte weniger gewesen sein... Die ungewohnte Startzeit von 13:00 Uhr entpuppt sich als Handicap für mich - beim Auto wird gemessen und knapp 300 BZ zwingen mich auch Ketone (= Vergiftungswert im Blut) zu kontrollieren - 0.2 Einheiten sind aber in Ordnung! Also entschließe ich mich um 13.00 ohne zusätzliche Insulindosis zu starten. Nach 2 Runden bekomme ich von Chris, wie besprochen, meinen 2-BE-Drink und nach 4 Runden ist der erste Spuk vorbei – nicht aber meiner. Rein in die Wechselzone und zum Bike – auf die Knie und Blutzucker messen - 307 BZ!!! Alarmglocken – was geht da ab? (Anm.: trotz höherer Leistung und weniger Energiezufuhr als im Normalfall ein höherer Wert?) Ich sehe Chris vor der WZ und mache ihm verständlich, dass ich unbedingt meinen Pen brauche – einen zweiten für die Wechselzone habe ich nicht mit - nach meinen Erfahrungen bei den letzten Bewerben – eigentlich fahrlässig! Beim Startnummer auf den Rücken schieben erwische ich direkt die Startnummer die sich prompt von der Befestigung löst – alles noch einmal montieren – rein in die Schuhe, Helm, Handschuhe und mit Rad raus aus der WZ. Passt alles soweit – draußen steht Chris mit dem Pen - ich nehm ihn UND hinter mir ein Aufschrei: “Halt, stop – sofort zurückgeben - geht gar nicht!” Ich dreh mich entgeistert um – und schon steht der Herr Ordner da (– groß und mächtig...) “So geht das nicht – ist verboten!” “Gut sag ich – ist meine Insulinspritze – brauch ich...!!?!?” “zurückgeben ...” “Zurückgeben geht gar nicht. Sie können mich disqualifizieren dann ist es für mich zu Ende. Gebe ich ihn zurück ist es für mich auch zu Ende. Ich gewinne hier sowieso keine Fetzen - wie gehts jetzt weiter?” Gesamtspuk vorbei? Ein hilfesuchender Blick – ein Zweiter kommt dazu: “Ein Penalty von 30 Sekunden!” Ersterer schaut auf die Uhr – ich bleib stehen – aber die Zeit wird genutzt - verabreiche ich mir notwendige Insulin-Einheit “ungefährlich” gleich hier - als unterwegs am Bike! Nebenbei hab ich den Eindruck, dass es ihm fast leid tut, dass er mich “erwischt” hat... Rauf aufs Bike und die 40 km absolvieren – der Wind ist zum Sch..... wie immer für Biker und bei mehr Krafteinsatz zeichnen sich dann Krämpfe ab, aber bevor sie sich auswachsen schraub ich zurück. Hauptproblem ist in der Situation: Flüssigkeitsverlust!!! – Danke, dass es nicht heiß ist – trotzdem ist mein Mund trocken und mein Blut wahrscheinlich Sirup und was ich zum Trinken mit habe ist gezuckert und geht im Moment gar nicht... erst in der zweiten Runde mache ich ein paar Schluck... Tempo passt unterm Strich und die Sitzposition auch – keine Beschwerden im Rückenbereich. Rein in die WZ und auf die Knie > BZ 175 – alles Gut; alles runter - die Laufschuhe weigern sich etwas beim Anziehen und nach dem Zielbogen zur Labe: ein Becher Wasser im gehen – noch einen gefasst – ein Schluck und baba... – ein Griff in den Glückstopf: irgend ein isotonisches Getränk - wo ich keine Ahnung hab was drin ist – kann ich überhaupt nicht brauchen! Noch die zwei Runden zu 2,5 km und die passen für mich auch im Nachhinein bei Ansicht der TomTom Aufzeichnungen: die meisten Km unter 5 Min und wenn nicht ganz knapp drüber – sowohl auf den ersten 10 als auch auf den abschließenden 5 km, am Bike ein Schnitt von knapp 32,5 geht in Ordnung. Endzeit alles in allem 2:32 und ein paar Zerquetschte … Danke das wars! Ein paar Pläuschchen mit Stevo und Chris (welcher sich verständlicherweise dann rasch verabschiedet) – die gemachten Photos Stevo auf USB zu kopieren scheitert an meiner Elektronik. Knapp vor 18:00 laden wir meine Sachen in mein Auto um – Danke Geri fürs Taxi! Anm. für Interessierte: Die letzten Tage haben mir wieder einmal bestätigt was ein gesunder Körper leistet. Mein Körpergefühl der letzten Tag und mein BZ Werte auf die ich reagieren musste (= erhöhte Werte mit Insulin korrigieren und/oder zeitweise nichts Essen) sind als Allergiegeplagter durch den in Frühling bedingten Pollenflug zu erklären – nur hab ichs aus meinen Kopf verdrängt (ist ja schon wieder 1 Jahr her und wanns zuschlägt weiß mann nicht so genau) und nicht gleich geschnallt, da es bis jetzt so toll funktioniert hat... darauf reagieren bedeutet das ich Insulingabe anpassen muss um wieder halbwegs akzeptable BZ-Werte zu erreichen... bei einem “normal-funktionierenden” Body passiert das alles automatisch...

12.04.2015 - 32. Vienna City Marathon

Ergebnis Marathon:

Ernst: 4:02:36

Ergebnis Halbmarathon:

Markus (Sch.): 1:47:43
Christian (Sch.): 1:48:09

Ergebnis Staffel 16 km:

Ingeborg: 1:25:42

Kommentare:

Ernst: Am 12. April war es mal wieder soweit, der VCM stand am Programm. Ich startete wie auch schon letztes Jahr über die Marathondistanz. Mir ging es von Anfang an gut, fand schnell meinen Rhythmus und es ging alles recht gut. Die 5 km Zeiten bis km 25 waren im Schnitt um die 26 min, also super. Ab km 28 merkte ich, dass ich müder wurde und in der Hauptallee wurde es immer schlimmer. Ich musste einige Mal gehen und kurz vor dem Lusthaus bei km 32,7 war es dann endgültig aus. Ich dachte das wird mein erster Wettkampf, den ich nicht finishen und keine Ziellinie sehen werde. Ich hab auch den Laufcomputer abgedreht. So, das war es also. Da kamen mir die Wiener Linien zu Gute, die gerade dort keine öffentlichen Verkehrsmittel zur Verfügung hatten. So bin ich die Laufstrecke weiter gegangen, hab wieder versucht anzulaufen, aber da kamen Krämpfe in den Waden. Wieder gehen, dann trank ich viel Wasser und bei km 34 lief ich wieder los so gut es eben ging. Es ging, war zwar hart aber ich lief und ich lief bis ins Ziel mit einer Zeit von 04:02:36. Gewonnen hab ich allemal und den inneren Schweinehund überwunden. Meine Serie bleibt: Hab noch alle Wettkämpfe gefinished, welch ein Sieg für mich!

Markus (Sch.): Ich habe mich in diesem Jahr für den Halbmarathon entschieden, im Vorjahr habe ich bereits den Marathon bestritten und ich wollte diesen in diesem Jahr einfach nicht mehr laufen ;-) Die Anreise zum Start auf der Wagramerstraße in der U-Bahn war sehr interessant, nur mit meiner Marathonbekleidung und einem Plastiküberwurf fuhr ich mit der U-Bahn auf die Vorgartenstraße, ich stieg bereits zwei Stationen vor den anderen Teilnehmern aus, da ich mir mit meinen Laufkumpel einen Treffpunkt ausgemacht hatte. Das Aussteigen war eher kompliziert, da ich zwischen den Leuten in der U-Bahn eingeklemmt war, aber irgendwie bin ich dann doch noch rausgekommen! Wir liefen über die Reichsbrücke zum Startbereich, das Starterfeld ist immer wieder imposant. Wir teilten uns auf unsere Startblöcke auf, ich startete aus dem zweiten Startblock. Die ersten 10 Kilometer lief ich in einer guten Zeit, es ging mir gut, nach ca. 13 km hatte ich aber einen Zusammenbruch, ich musste immer wieder Gehpausen einlegen ;( Irgendwie kam ich jedoch ins Ziel, mit der Zeit war ich leider im heurigen Jahr nicht zufrieden. Leider musste ich am nächsten Tag feststellen, dass ich an einer Seitenstranganina erkrankt war.

Christian (Sch.): 06:15 Tagwache, Frühstück, Toilette, Duschen, Anziehen. 07:15 Taxiservice Wunder holt mich überpünktlich ab. Danke nochmals Ernstl! 08:00 Treffpunkt Alte Donau erreicht. Tratscherl mit den Artners, Pscheidls & P3lers. Im NH Hotel auf der Wagramerstrasse noch den Fitnessraum begutachtet und die Toilette aufgesucht. 08:45 Warmstehen in der Startaufstellung. 09:00 Startsirene. Als Zielzeit hatte ich mir zwischen 1:40 & 1:50 vorgenommen. Auf der Reichsbrücke und im Prater herrschte ziemliches Gedränge und die ersten Kilometer waren von zickzack laufen geprägt. Anders als sonst war ich auf den ersten 3 Kilometer nicht schneller als vorgenommen unterwegs sondern punktgenau im grünen Bereich. Die Kilometer vergingen relativ rasch und das Körpergefühl war durchaus positiv. Bei der Oper wurde ich auch noch von meinen 2 Mädels angefeuert und so ging es voller Selbstvertrauen auf die Wienzeile. Zwischen KM 13 und 14 dann der Blick auf die Uhr: Mist, um 40 Sekunden/km zu langsam. Kopf an Beine: Tempo erhöhen!! Beine an Kopf: Sorry, Akku laden!! Trotz mehreren Versuchen konnte ich das Tempo nicht mehr erhöhen. Das Bergaufstück beim Technischen Museum in Richtung Mariahilferstraße hätte mich dann auch noch fast zum Gehen verleitet. Aber nur fast. Am "Gipfel" angekommen, dreimal tief durchgeatmet und das Tempo wieder etwas erhöht. Die Mariahilferstraße bergab lief ich dann wieder in einer halbwegs zufriedenstellenden Pace. Der Zieleinlauf bzw die letzen Meter auf der Ringstraße waren wie immer grandios und ließen die vorangegangenen Qualen und Leiden innerhalb von Sekunden vergessen.

Ingeborg: Ich bin zum ersten Mal in Wien gestartet und zwar für die Fa. Bahlsen die ersten 16 km. Wollte immer schon eine Staffel laufen. Mein Ziel wäre ein Schnitt von 5:05, leider ist mir dies nicht geglückt. Da ich bis jetzt (wie alle anderen auch) mit Mütze und Handschuhe trainiert habe, hat mir dieser Wärmeeinbruch einfach nicht gut getan. Daher habe ich auch nur einen 5:14 Schnitt geschafft, d.h. 1:25,42 Aber wie heißt´s so schön: Dabei sein ist alles! Und ich bin echt am Überlegen, ob ich nicht mal einen Marathon starte!!! Schau ma mal!

29.03.2015 - 18. Feuerwehrlauf

Ergebnis 10 Kilometer:

Ingeborg: 51:27

Kommentar:

Ingeborg: Der Feuerwehrlauf ist einfach einer der nettesten Läufe! Es laufen SEHR viele bekannte "Gesichter" mit, es gibt DIE BESTE LABESTATION (Sehr wichtig! Bier zum selber Zapfen! ;o) und dann ist da noch das Schweizerhaus in der Nähe! Aber jetzt zum sportlichen Teil: Gestartet bin ich wie immer mit Dani und Leo (Dream-Team). Die ersten 5 km in 26:41 und die zweiten 5 km in 26:46, also relativ stabil gelaufen, Schnitt von 5:09. Das Wetter war einfach perfekt für mich, nicht zu warm, fast kein Wind. Die Strecke ist auch ziemlich abwechslungsreich. Man hat Asphalt, Schotter und Wiesenwege zu bewältigen. Und genau DAS gefällt mir. Wir sind im nächsten Jahr wieder dabei, das ist fix. 

22.03.2015 - 16. Fischamender Stadtlauf

Ergebnis 5,6 Kilometer:

Christian: 25:29

Ergebnis 10 Kilometer:

Markus: 44:34
Bernhard: 47:01
Christian: 47:04
Ernst: 47:59

Kommentare:

Christian: Es war ein schöner kalter Tag. Super toll war, dass soviele Lils am Start standen. Ich habe kurz vor dem Start für den 5,6 km Bewerb gemeldet, alle anderen (Susi, Markus, Christian, Ernst und Bernhard) sind über 10 km gestartet. Die ersten 2,5 km habe ich mit Susi ordentlich Gas gegeben. Das habe ich dann kurz gespürt und nachlassen müssen, was aber nichts macht, weil ich das Loch gleich wieder mit mentaler Stärke stopfen konnte. Gesamt bin ich zufrieden mit über 13 km/h Schnitt gelaufen zu sein. Es war einfach ein toller Event, anschließend waren wir noch super gut essen in Schwadorf.

Markus: Besonders freute ich mich diesmal gemeinsam mit einigen unserer Club Kollegen am Start zu stehen. Es war ein kalter Morgen, welches nicht unbedingt die beste Ausgangssituation für die Veranstaltung war, daher war das Starterfeld mit rund 160 Startern (Hauptlauf) etwas kleiner als im Vorjahr! Nach einer kurzen gemeinsamen Aufwärmphase ging es gleich an den Start, wir reihten uns im mittleren Bereich des Starterfeldes ein. Das Anfangstempo war ziemlich flott, ich pendelte mich nach ca. 2 km mit meinem Tempo ein und konnte dieses auch bis zum Ende halten. Mit meiner Endzeit war ich zufrieden, ich beendete den Lauf nach 44:34, Gesamtrang 48 / 12. Rang in meiner Altersklasse. Jetzt muss ich noch ein wenig an meiner Schnelligkeit arbeiten, dann kann der VCM kommen!

Bernhard: Um 07:15 aufstehen und frühstücken – das ist schon eine Herausforderung! Ab nach Fischamend – es ist kalt – sehr kalt! Im Auto wieder einmal die Erkenntnis, dass die lange Laufhose nicht mitgekommen ist... no further comment! In Fischamend treffe ich die zwei Christian's, Markus und Ernstl – Christian Schubert sehe ich nur wegfahren, wobei ich ihn mit Stevo verwechsle. Wir sehen beim Knirpselauf zu und es friert alle. Dann begebe ich mich zum Einlaufen (2 km) und da mein Auto an der Strecke zu stehen scheint, lege ich meinen “Drink” für die zweite Runde auf die Windschutzscheibe! … Denkste – der Streckenverlauf zweigt vorher ab... Um 10.30 ist Start und das Feeling ist gut – trotz Kälte! Am Anfang mit Christian (Schubert) und Ernstl gemeinsam und dann irgendwann bin ich mit Christian allein unterwegs – da dieser nicht in optimaler Form ist – klappt das für mich recht gut. Die erste Runde ist bis auf das Schlussstück, bei dem Gegenwind vorherrscht, gut und am Ende laufen wir auf Christiano auf, der mit Magenproblemen kämpft. Kurz vor Ende sind wir vorbei und Christian hat sogar noch Zeit Fans zu grüßen – echt nette Einlage! Auch die zweite Runde passt – naja als wir wieder auf die Haupstraße abbiegen kommte es uns vor als würden wir gegen eine Wand laufen... Wind kann auch zulegen - wer hätte das gedacht! Vor dem Ziel laufen wir auf einen Teilnehmer auf und als ich den Zielsprint ansetzte legt auch er zu – sogar als ich nochmal Gas gebe und am Ende bin ich einen Deut hinten – lässt sich nicht machen vorbeizukommen... aber trotzdem crazy, dass das noch ging! Feeling: ich habe Probleme mit meinem Rhythmus, aber die Balance wird zusehends besser - ist aber angesichts des herauskommenden Durchschnittstempos und Endzeit für mich voll in Ordnung. Nach einem Mittagessen mit Angi schnell nach Hause um die 60 minütige BIKEEINHEIT durchzuziehen – über die Brentenmais und das Irenental mit dem S2 – geile Sache und die Satteleinstellung dürfte auch besser sein. ;-) Die Runde ist dann nur 57 Minuten... Feeling: genial ausgefüllter Tag! Und der Dienst vor dem Urlaub hat es dann auch noch in sich!

Christian: Erster Wettkampf in dieser Saison und gleich eine persönliche Bestzeit über die 10 km Distanz. Diese war aber nicht schwer zu erzielen, da es mein erster 10 km Wettkampf in meiner noch jungen Laufsportkarriere war :-) Vor diesem Lauf hatte ich wenig Gelegenheit zu trainieren. Deshalb wollte ich den Wettkampf nur zur Vorbereitung auf den Halbmarathon in Wien nutzen um ein paar Kilometer zu sammeln und einen Tempocheck durchzuführen. Am Samstag vor dem Lauf habe ich noch 60 Radkilometer gesammelt und bin mit einer Zeitvorgabe "unter einer Stunde" an den Start gegangen. Die Startvorbereitung war mit den anderen L.i.L Startern wie immer eine "lustige Gschicht". Mit kurzer Verspätung wurde dann auch endlich der Lauf gestartet und das Tempo war auf dem 1. Kilometer ziemlich hoch. Danach habe ich meine Pace und auch einen Laufpartner gefunden. Bernhard und ich liefen im Duett und jeden Kilometer in einer auf +- 10 Sekunden gleichen Pace. Vor Ende der ersten Runden konnten wir auch einen Vereinskollegen, welcher beim Hobbylauf über 5,6 km startete, einholen und mit einem Schulterklopfen zogen wir an ihm vorbei :-) Mental hatte ich mich schon auf einen "Handinhandzieleinlauf" mit Bernhard vorbereitet, doch der Sack hat auf den letzten Metern noch zu einem Zielsprint angesetzt. Trotz der mageren Trainingsleistung war ich mit meiner Wettkampfleistung mehr als zufrieden und für mich war es ein gelungener und vor allem lustiger Start in die neue Wettkampfsaison.

Ernst: Eine Woche nach dem Wien Energie Halbmarathon war ich in Fischamend wieder am Start. Noch etwas müde und was noch dazukam war, dass ich am Vorabend ein Konzert spielte und zu wenig geschlafen hatte. Es war zwar wieder windig und kalt - grrrr. Aber Fischamend ist fast ein Pflichttermin. Nach dem Start spürte ich, dass ich müde Beine hatte, bin aber trotzdem in einen Laufrhythmus gekommen. Schon nach der ersten Runde wusste ich, dass es sicherlich keine Bestzeit geben würde. Es war trotzdem ein schöner Lauf und ich bin mit 47:59 ins Ziel gelaufen. Schön war es auf alle Fälle, jetzt gehts zum VCM. Von den Kindern sind leider nur die Maurer-Kkinder mitgelaufen, aber die haben uns stolz gemacht!



15.03.2015 - Crosslauf Böhmischer Prater

Ergebnis 4,5 km:

Markus: 21:09

Kommentar:

Markus: Am 15.03.2015 um 10:00 war es soweit, die  Laufsaison 2015 begann! Nach langer Zwangspause und schwerem Wiedereinstieg konnte es nun endlich wieder losgehen. Dazu habe ich mir als meinen ersten Lauf einen Crosslauf ausgesucht. Im Zuge des Wiener Laufcups ging es in den Böhmischen Prater, Distanz 4,5 km. Ich habe mir gedacht, das wäre kein Problem, aber so quer durch das Gelände ohne irgendeiner Geraden ist das eigentlich sehr anstrengend. Es war kalt an diesem Morgen, wenig Leute waren am Start. Das Anfangstempo war ziemlich hoch, ich konnte mich gleich vorne einreihen, es ging bergauf und bergab, über Schotter und durch den Wald, irgendwie einmal was anderes! Zum Schluss kam ich als Gesamtsiebenter ins Ziel und belegte in meiner Altersklasse den zweiten Rang! So kann es in der Saison weiter gehen.

15.03.2015 - Wien Energie Halbmarathon

Ergebnis Halbmarathon:

Ernst: 1:42:54
Bernhard: 1:43:03
Günter: 1:44:05

Kommentare:

Ernst: Am 15.03.2015 mein erster Wettkampf 2015! Wie immer hab ich mir eigentlich keine Zeit vorgenommen die ich erreichen wollte - nur durchkommen und finishen. Noch dazu begann ich heuer relativ spät mit dem Lauftraining. Also sah ich es eher als Trainingslauf. Mit am Start auch Bernhard - nach dem Startschuss zog er gleich vorneweg, sodass sich sein Abstand in der ersten Runde zu mir auf ca. 300-400 Meter vergrößerte. Gelaufen wurden 3 Runden. Ich kam schnell in meinen Rhythmus und es ging mir sehr gut, obwohl das Wetter nicht gerade das meine war - kalt und windig. In der dritten Runde sah ich, wie der Abstand zu Bernhard immer geringer wurde und ich ihn dann auch bald einholte. Bernhard dann in meinem Windschatten - so liefen wir dann auch gemeinsam ins Ziel. Noch dazu mit meiner persönlichen Bestzeit von 1:42:54 zu meiner Überraschung und Freude! Danke Bernhard für dieses Rennen.

Bernhard: Auf um 07.15 – und Insulin nach gedachtem Prinzip bedeutet bis zum Rennen, damit das Schnelle nicht mehr wirkt habe ich rund 2 Stunden - ich spritzte 2 IE und und esse 4 BE Lachsbrote mit Karotten und Cottage und ein Stück Topfentarte inkl. 2 Tassen Kaffee. Wir treffen uns (Chris, Ernst, Georg und dessen Freund) bei der Schulzhalle in Kagran und um 09.00 hab ich 215 BZ – spritze 4 IE-Basis und dann gehts zum Warm-up. Vor dem Start dann 244 BZ – einfach perfekt! Um 10.00 geht es los; es ist frisch aber ich laufe in kurzer Hose, langarmigen Unterleibchen, Laufshirt drüber und Handschuhe dürfen nach dem Warm-up nicht fehlen – am Kopf ein Multifunktionstuch inkl. Brille in Orange – sprich es ist ziemlich kühl und bewölkt, aber nicht nass. Chris ist zum Coachen dabei und nimmt unsere Jacken und ich gebe ihm 4 BE in Form von Safteln. Der Start ist ein Gewurl, das sich aber schnell entwirrt; da ich die Strecke nur vom Plan kenne bin ich nach der ersten Runde überrascht, dass es so flach ist - “Bahndamm” beim Wenden hätte ich mir anders vorgestellt... die erste Runde bin ich gut drauf und beim Start gibts die erste Bottle von Chris; nach dem Wendepunkt fliegt sie Richtung Wastebox – aber vorbei... ich verliere meinen Pacemaker und muss mir einen Neuen suchen... die Zweite ist etwas langsamer und am Rückweg ist jetzt leichter Gegenwind von Osten her aufgekommen – die andere Richtung wäre in Sinne des Rennendes besser gewesen... Vor der Wende die nächste Bottle von Chris, aber die schaffe ich nicht komplett und entsorge ein paar Schlucke noch vorm Wendepunkt; wieder das kurze Stück Richtung UNO-City und dann mit dem Wind links weg die Arbeiterstrandbadstraße rauf – dann ist Ernstl neben und den Rest der Strecke vor mir... wir laufen bis fast ans Ende gleiche Höhe – pushen uns gegenseitig – wie immer bei gemeinsamen Auftritten. Meine Planung ist ab der Einbiegung in die Wagramerstraße nochmal alles rauszuholen – nur die Rechnung geht nicht auf! Chris pusht uns schon vorher am leichten Anstieg zur Wagramer und mir geht auf der Zielgeraden die Kraft aus und ich muss zurücknehmen. Ernstl hält durch – Bravo – und ich verliere einige Sekunden. Ich bin erledigt – hab gegeben was möglich war. Aufgrund der wieder einmal nicht optimalen Dienstwoche und dem Wetter trotzdem eine passable Zeit: 1:43:03 – netto. Danach ein paar Meter auslaufen und vom Sponsor Ströck gibt es ein Sackerl mit Essen für den Heimweg! Nach dem Umziehen setzen wir uns (Ernstl, Chris und ich) noch auf Kaffee und Bier ins Cineplexx – der Stiegenaufgang dorthin ist für mich und Ernstl ziemlich heftig – Chris hat leicht lachen! Vom Donauzentrum und danach gehts mit der U Richtung Heimat – in Hüdo steht mein Car – war die richtige Entscheidung so anzureisen. Zu Hause Sachen in die WaMa und nach ein paar Bissen essen und kurzem Surfen, 1 Stunde auf die Bank relaxen – echt notwendig. Um 15.00 Richtung Eltern die EDV erledigen und um 17.00 bin ich wieder im Dienst – ein ausgefüllter Tag – sozusagen!

Günter: Mein erster Wettkampf als neues Mitglied in eurem Triathlon Club. An dieser Stelle nochmals Danke für die nette Aufnahme in den sportlichen Kreis. Und auch mein erster Bewerb in diesem Jahr. Die Vorbereitung war ja durchaus intensiv, wobei gerade in der kalten Jahreszeit das warme Schwimmbad und die Fitnessräume den kalten Laufstrecken vorgezogen wurden. Vom radeln im Freien gar nicht zu reden... Aber ein paar Lauf-Kilometer waren es dann doch schon und so war ich schon gespannt auf eine erste Standortbestimmung. Die Vorgabe vom Trainer Christian lautete:" Lauf jede Runde schneller als die vorherige". Bei drei Runden durchaus überschaubar. Und weil man den Trainer ja nicht enttäuschen will fängt man erst mal vorsichtig an, um für die nächsten Runden noch Reserven zu haben... Taktik ist alles! Das Wetter war dieses Jahr echt angenehm. Ich habe dort ja schon Stürme erlebt, die Einen in die eine Richtung trugen während man in die Gegenrichtung in Vorlage laufen musste. Aber wie gesagt, ein echt schöner Frühlingstag. Und so ergab es sich, dass jede Runde etwas mehr Tempo möglich war und ich mit meiner Endzeit von rund 1:44 durchaus zufrieden war. Vor allem jede Runde schneller! Leider war auch mein Puls jede Runde höher. Bei einem Start mit HF 160 war der Zieleinlauf mit 190 doch bedenklich. Ein später durchgeführter Leistungstest bestätigt allerdings meine gesundheitliche Fitness. Ich bin halt "hochpulsig". Ruhepuls, Blutdruck und Laktatwerte sind beruhigend. Der Sportmediziner meinte:" Maximal-Pulswert wie ein 20jähriger". Was man(n) ja auch wieder gerne hört... Tja - und nachdem nicht nur das Aufwärmen (welches wir in der Gruppe unter geleiteter Führung von Christian auch gewissenhaft absolvierten) auch die Nachbetreuung eine Wichtige ist, gings flugs ins Schweizerhaus. Der Dehydrierung wurde keine Chance gelassen...

22.02.2015 - LCC Eisbärlauf 2

Ergebnis 14 km:

Christian: 1:06:46
Bernhard: 1:10:52

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Christian: Ein wunderschöner Tag, knapp 7 Grad um 10.00 Uhr zum Start in der wunderbaren Prater Hauptallee. 14 km über 2 Runden standen am Program. Geplant war die erste Runde schneller zu laufen als die zweite. Die ersten 3 Km gingen wunderbar, ein totaler Flow, dann aber hat sich aus ungeklärten Gründen der Magen umgedreht, wollte nicht mehr so mit halten. Luft und Beine waren gut, aber eben der Magen nicht. Egal, das ist sein Problem. Ich bin dann mit einem alten Bekannten mitgelaufen und das hat gut getan und die letzten 3 Kilometer konnte ich dann auf einmal auch ohne Begründung wieder voll andrücken. Das hat super Spass gemacht, zumal Gerald Stepan (ein neuer Athlet, den ich trainieren darf) auch ordentlich gepusht hat. Alles in allem ein toller Event und die Zeit lassen wir Zeit sein.

Bernhard: Um 01.00 ins Bett nach einer “zusätzlichen” Nachtschicht – Krankenstände... good night... nach knappen 6 h  Schlaf raus aus den Federn! Was ich vergessen habe? Ganz einfach – das gestrige Mittagessen und die Reaktion meiner Leber darauf... bedeutet 287 BZ – ein klitzekleines Frühstück muss sein (Kaffee und zwei Bissen Kuchen – ohne geht gar nicht) und ab zu Gerald; dann um 09.00 Treffpunkt am Stadion mit Christian; Nummern holen (ummelden) und warm up! Um 10.00 gehts los LCC Eisbärenlauf – die Verhältnisse sind gut – etwas zu kalt – zumindest für mich um dieses Mal kurz-kurz zu laufen – obwohl es wäre gegangen – siehe Commentatore... Und was soll ich berichten? Feeling: gut - relativ entspannt – in der zweiten Runde am Limit dank einer Lady in “White”, die Tempo macht und wirklich gut aussieht - so etwas bräuchte man(n) immer... :-) , aber im Endeffekt nach dem Studieren der Ergebnisse eigentlich eine matte Sache! Die zweite Runde ist zwar etwas schneller – im Vergleich zu den Rennen des letzten Jahres bin ich wesentlich langsamer :-((( Vielleicht kann ich noch eruieren warum die erste “entspanntere” Runde fast genauso schnell war wie die zweite... noch keine Ahnung – vielleicht die Folgen der gesamten Woche: viel zu wenig Schlaf dank der Wochenbeginndienste – der fehlende BZ-Rhythmus – Temperatur und die Bekleidung (die für mich beim Laufen - speziell bei Rennen - ein Gräuel ist...) mir fehlt die Erklärung – die gestrige Runvorbereitungseinheit war ein Leckerbissen dagegen. Mal sehen was in Parndorf so abgeht... Ps.: Die Blutwerte passen ab dem Laufstart den ganzen Tag...